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Funkie

Obsah

Hosta – Funkie

Staude mit dekorativen Blättern, geeignet für Beete und als Begleitpflanze für Gehölze.

  • Standort: Halbschattiger oder schattiger Platz mit frischem und nährstoffreichem Boden.
  • Höhe: 30–90 cm.
  • Blütezeit: Juni–August.
  • Vermehrung: Durch Teilung.

Diese Staude aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae) stammt aus Asien. Es sind etwa 40 Arten bekannt, die durch dekorative Blätter in lanzettlicher oder herzförmiger Form, manchmal mit einer schönen Zeichnung, Aufmerksamkeit erregen. Von Juni bis Oktober wachsen aus dem üppigen Blattbüschel lange Stiele mit weißen, blauen oder violetten Blüten in Trauben.

Ausgewählte Arten und Sorten

  • Hosta crispula
    Bildet 40 cm hohe dichte Horste aus herzförmigen Blättern, die in eine Spitze auslaufen und an den Rändern weiß sind. Lockere violette Blüten erscheinen im Juni und Juli auf 60 cm langen Stielen.

  • Hosta elata (syn. H. fortunei var. gigantea)
    Erreicht eine Höhe von 70–90 cm. Die grünen herzförmigen Blätter haben einen gewellten Rand. Im Juni erscheinen hellviolette Blüten.

  • Hosta fortunei
    Eine wichtige Art mit vielen schönen buntlaubigen Formen. Die mattgrünen herzförmigen Blätter haben keine gewellten Ränder. Von Juni bis August erscheinen viele kurze Trauben mit hellvioletten Blüten.

    • ‚Aurea‘: Anfangs leuchtend gelbgrüne Blätter, später grün, violette Blüten auf 60 cm hohen Stielen.
    • ‚Aureomaculata‘: Hat zunächst goldgelbe Blätter mit grünen Rändern, später vollständig grün.
    • ‚Gold Standard‘: Ähnlich wie ‚Aureomaculata‘, behält jedoch die anfängliche Färbung den ganzen Sommer über.
    • ‚Hyacinthina‘: 50 cm hoch, mit dunkelvioletten Blüten und Blättern, die oberseits graugrün und unterseits weiß bereift sind.
    • ‚Marginato-Alba‘: Große graugrüne Blätter mit weißem Rand und attraktiven violetten Blüten. Höhe 60 cm.
  • Hosta lancifolia
    Bildet eine 30 cm hohe Pflanze mit kleineren lanzettlichen grünen Blättern. Im August und September erscheinen hellviolette Blüten in einseitigen Trauben.

  • Hosta plantaginea
    60 cm hoch, blüht spät. Große weiße duftende Blüten erscheinen von September bis Oktober. Die üppigen hellgrünen Blätter sind auffallend glänzend. Am häufigsten wird die großblütige Form ‚Grandiflora‘ kultiviert. Eine höhere und frühere Sorte mit intensiv duftenden Blüten ist ‚Royal Standard‘.

  • Hosta sieboldiana
    Leicht erkennbar an den blaugrünen herzförmigen steifen Blättern. Die Sorte ‚Elegans‘ hat besonders große und üppige Blätter. Lilaweißliche Blüten erscheinen im Juni und Juli auf kurzen kräftigen Stielen.

  • Hosta undulata
    Blüht im Juli und August blass violett. Die Form ‚Univittata‘ ist 30 cm hoch, mit fein gewellten und weiß panachierten Blättern. Die Sorte ‚Aureomarginata‘ hat gewellte Blätter mit weißem Rand und ist insgesamt wüchsiger.

  • Hosta ventricosa
    Eine wüchsige Art mit dunkelgrünen, glänzenden und breit herzförmigen Blättern. Stängel mit violetten glockenförmigen Blüten erscheinen im August und können eine Höhe von bis zu 1 m erreichen.

Anbau von Funkie

Funkien gedeihen am besten im Halbschatten oder im lichten Schatten und in ausreichend feuchtem, fruchtbarem Boden. Nur H. plantaginea bevorzugt sonnigere und wärmere Standorte.

Funkien (mit Ausnahme von H. undulata) treiben im Frühjahr sehr spät aus, daher empfiehlt es sich, den Pflanzplatz zu markieren, damit ihre Triebe nicht versehentlich beschädigt werden. Arten und Sorten mit zarten Blättern müssen vor Schnecken geschützt werden.

Funkien lassen sich leicht in Staudenbeeten oder an Gehölzrändern kultivieren. Sorten mit bunten Blättern können schattige Ecken zum Leuchten bringen. Zur Bodenbedeckung unter Sträuchern eignet sich H. lancifolia. Zur Beetbegrenzung ist H. undulata ‚Univittata‘ geeignet. Funkien können auch in Gefäßen kultiviert werden, wo sie auf Terrassen und Balkonen einen interessanten Akzent setzen.

Die herzförmigen Blätter werden häufig als Manschetten in Blumenarrangements verwendet.

Vermehrung: Funkien werden durch Teilung im Herbst vermehrt. Bei der Teilung im Frühjahr ist darauf zu achten, dass die Triebspitzen nicht beschädigt werden.