Japanische Spindelstrauch (Euonymus japonica)
- Standort: im Winter hell und kühl, im Sommer draußen
- Höhe: 50–150 cm
- Vermehrung: Stecklinge
Der japanische Spindelstrauch wächst verzweigt und trägt an seinen kantigen Ästen glänzende, gesägte, sattgrüne Blätter. Besonders beliebt sind vor allem die sehr dekorativen buntlaubigen Formen:
- ‚Albomarginata‘ hat weiße Blattränder,
- ‚Aureovariegata‘ hat gelbe Blattränder,
- ‚Argenteovariegata‘ hat eine interessante weiße und grüne Zeichnung auf den Blättern,
- ‚Microphylla‘ zeichnet sich durch kleine, weiß, gelb und grün gefärbte Blätter aus,
- ‚Macrophyllus Albus‘ ist ein aufrechter und ziemlich hoher Strauch (2,5 m) mit glänzenden dunkelgrünen Blättern, die einen breiten weißen Rand haben.
Pflege:
Der japanische Spindelstrauch benötigt einen hellen und luftigen Platz im Haus, im Sommer ist ein Platz auf dem Balkon, der Terrasse oder gegebenenfalls im Garten besser geeignet. Der Standort kann sonnig oder halbschattig sein, sollte jedoch in jedem Fall luftig sein. Die geeignete Temperatur bei der Überwinterung von November bis Ende Februar beträgt 5–10 °C.
Die Pflanze kann in einem für Zimmerpflanzen erhältlichen Substrat kultiviert werden. Auch im Winter sollte das Substrat nicht vollständig austrocknen, da sonst die Blätter abfallen. In der Wachstumsperiode ist regelmäßiges Gießen erforderlich und eine Düngung sollte wöchentlich erfolgen. Es wird empfohlen, die Pflanze alle zwei Jahre umzutopfen, am besten im Frühjahr. Durch den Rückschnitt junger Pflanzen lässt sich die Verzweigung verbessern.
