Japanischer Kuchenbaum (Lebkuchenbaum)
Der Japanische Kuchenbaum ist ein laubabwerfender Baum, dessen Blätter im Frühling rosa austreiben, sich im Herbst gelb färben und beim Laubfall nach Lebkuchen duften. Er wird 15–20 m hoch und bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte.
Laubabwerfender Baum mit kleinen Blättern, die beim Laubfall nach Lebkuchen und Karamell duften.
- Standort: sonnig bis halbschattig; tiefgründige, frische Gartenböden
- Höhe: 15–20 m
- Blütezeit: vor dem Blattaustrieb, im März–April
- Vermehrung: durch Aussaat
Die Gattung Cercidiphyllum umfasst nur zwei Arten, die in Japan und China heimisch sind. Sie gehört zur Familie der Kuchenbaumgewächse (Cercidiphyllaceae).
Cercidiphyllum japonicum (Lebkuchenbaum)
- Meist mehrstämmiger Baum mit breit kegelförmiger, dichter Krone und zahlreichen dünnen Trieben.
- Die Blätter stehen gegenständig, sind etwa 6 cm lang, an Langtrieben eiförmig-elliptisch, an Kurztrieben rundlich-herzförmig.
- Die Blattoberseite ist bläulich grün, die Unterseite blaugrau bereift. Die Blattadern bilden einen Fächer, der vom roten Blattstiel ausgeht.
- Beim Austrieb sind die Blätter rosa, im Herbst färben sie sich gelb bis lachsrosa.
- Beim Laubfall duften die Blätter würzig nach Lebkuchen und Karamell – daher der Name Lebkuchenbaum.
- Der Kuchenbaum ist zweihäusig: Die kleinen, unscheinbaren Blüten ohne Blütenhülle erscheinen an den Enden der Kurztriebe.

Dieser Baum gehört zu den schönsten Garten- und Parkbäumen. Er wächst gesund, aber verhältnismäßig langsam, und ist nicht giftig. Wenn im Garten genug Platz ist, kommt der Kuchenbaum als Solitärbaum am besten zur Geltung.
Cercidiphyllum magnificum
Die zweite Art, mit etwas größeren Blättern. Sie ist jedoch vorwiegend für dendrologische Sammlungen bestimmt.


