Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)
Der Schwertfarn gehört zu den widerstandsfähigsten und bekanntesten Zimmerfarnen.
- Standort: ganzjährig warm, nicht unter 18 °C; hell, auch sonnig, jedoch ohne brennende Mittagssonne.
- Höhe: Die Wedel können eine Länge von bis zu 1 Meter erreichen.
- Vermehrung: Ausläufer.
Von etwa 30 Arten der Familie Nephrolepidaceae, die in den Tropen und Subtropen vorkommen, ist für die Zimmerkultivierung Nephrolepis exaltata die bedeutendste. Dieser Farn, bekannt für seine zahlreichen Kultursorten, wächst in der Natur entweder als Epiphyt oder als terrestrische Pflanze.
Die Pflanze besitzt gewellte, gekräuselte oder gedrehte fächerförmige Wedel sowie stark gefiederte, bogenförmig überhängende oder aufrechte Wedel. Es gibt Formen mit bis zu 1 Meter langen Wedeln, aber auch Zwergvarianten.
Sorten
Zu den bewährten Sorten gehören:
- ‚Teddy Junior‘ – robust und stark wachsend,
- ‚Bostoniensis‘ – sehr wüchsig,
- ‚Bornstedt‘ – horstig wachsend,
- ‚Whitmannii‘ – bekannt, aber etwas empfindlicher,
- ‚Maassii‘ – robust mit kürzeren Wedeln,
- ‚Rooseveltii‘ – robust und sehr wüchsig,
- ‚Rooseveltii Plumosus‘ – mit gekräuselten Fiederblättchen.
Anbau
Der Nierenblattfarn verträgt mehr Licht als andere Farne und sollte an einem hellen bis sonnigen Standort platziert werden. Er toleriert auch eine etwas niedrigere Luftfeuchtigkeit.
- Temperatur: Im Winter darf die Bodentemperatur nicht niedriger als die Umgebungstemperatur sein; kurzfristig toleriert er Temperaturen unter 18 °C.
- Bewässerung: Der Wurzelballen sollte stets leicht feucht sein; es wird ausschließlich mit Regenwasser oder enthärtetem Wasser gegossen.
- Düngung: Im Sommer wird eine wöchentliche Flüssigdüngung empfohlen.
