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Callisia (Goldbart)

Callisia fragrans duftet nach Veilchen und ist in der Volksheilkunde als „Goldbart“ bekannt – im Anbau gelingt sie selbst Anfängern.

Hervorragende Eigenschaften und einfache Anwendung bei Callisia

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Sicher für Mensch und Tier

Callisia fragrans mit blühenden Rispen
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Junge Callisia fragrans im Anzuchttopf
Nährstoffe werden nach und nach an den Boden abgegeben – für eine lang anhaltende Wirkung.
Callisia fragrans mit Ausläufern im Blumentopf
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Callisia im weißen Topf auf einer Holzterrasse
Das Sprühen mit DÜNGEE ist super.

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Was ist Callisia?

Die Callisia ist eine beliebte Zimmerpflanze, die nicht nur für ihr attraktives Laub, sondern auch für die ihr zugeschriebenen Heilwirkungen bekannt ist. Botanische Namen wie Callisia fragrans fallen in Fachkreisen vor allem wegen des angenehmen Veilchendufts und der großen Artenvielfalt. Ursprünglich stammt die Callisia aus Mittel- und Südamerika, wo sie in den warmen, feuchten Bedingungen tropischer Wälder gedeiht. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie weltweit zu einem beliebten grünen Mitbewohner geworden.

Das Wichtigste in Kürze

  • die Callisia ist eine attraktive Zimmerpflanze aus Mittel- und Südamerika, die in der Volksheilkunde genutzt wird
  • sie gedeiht am richtigen Standort bei mäßigem Gießen und indirektem Licht
  • Vermehrung und Düngung sind die beiden Schlüsselschritte in ihrer Pflege

Merkmale der Callisia

Callisia-Arten werden für ihr dekoratives Laub und ihre überlieferte Verwendung geschätzt. Im Anbau steht vor allem das attraktive Aussehen im Vordergrund; einzelne Arten werden zudem auf mögliche gesundheitliche Wirkungen hin untersucht.

Aussehen und Wuchs

Callisien besitzen fleischige Blätter mit ausgeprägter Struktur. Typisch ist die Duftende Callisia ( Callisia fragrans ), die für ihren angenehmen Duft beliebt ist. Sie hat kräftige, fleischige Blätter, die sich je nach Lichtintensität unterschiedlich färben. Die Blätter stehen meist in Rosetten und neigen sich natürlich zum Boden.

Ausläufer und Wachstum

Große Rosetten der Callisia fragrans von oben

Das Bilden von Ausläufern ist bei Callisien ein Zeichen für die vegetative Vermehrung. Die Triebe kriechen über das Substrat, geben der Pflanze Halt und lassen sie in die Breite wachsen. Die Kriechende Callisia neigt zum Kriechen und bildet einen dichten Teppich, während die Duftende Callisia Ausläufer bildet, die eher aufrecht wachsen. Die wissenschaftliche Forschung widmet sich vor allem den überlieferten Anwendungen dieser Pflanzen.

Herkunft und Verbreitung

Junge Callisia fragrans im Anzuchttopf vor weißem Hintergrund

Die Callisia hat eine bewegte Geschichte und ein weites Verbreitungsgebiet, das von den Tropen Amerikas bis in viele andere Teile der Welt reicht.

Herkunft

Die Callisia (Familie Commelinaceae) stammt aus den tropischen Regionen Amerikas. Nachgewiesen ist sie vor allem in Mittel- und Südamerika, wo sie unter natürlichen Bedingungen wächst.

Geografische Verbreitung

Amerika: Die Callisia kommt natürlicherweise vor allem in Mittel- und Südamerikavor. Wegen ihres dekorativen Laubs und ihrer überlieferten Verwendung hat sie sich in weitere warme Regionen der Welt verbreitet und ist heute auch in gemäßigten Klimazonen als Zimmerpflanze beliebt. In Deutschland wird die Callisia im Haus kultiviert, denn niedrige Temperaturen verträgt sie nicht. Die Pflanze ist anpassungsfähig, bevorzugt aber warme und feuchte Bedingungen, wie sie ihrer tropischen Heimat entsprechen.

Callisia – Arten

Callisien gehören zur Familie der Commelinagewächse (Commelinaceae). In vielen Haushalten dienen sie dank ihrer Vielfalt und der anspruchslosen Pflege als attraktiver Blattschmuck. Zu den häufigsten Arten gehören:

  • Duftende Callisia (Callisia fragrans): Diese Art wird für ihre überlieferten Anwendungen geschätzt und lässt sich als Zimmerpflanze leicht kultivieren. In Tropen und Subtropen gedeiht sie in warmer, feuchter Umgebung.

    Pflege: Sie braucht einen hellen Platz ohne direkte Sonne und regelmäßiges Gießen, damit das Substrat feucht, aber nicht nass bleibt.

  • Kriechendes Schönpolster (Callisia repens): Fällt durch die auffälligen kleinen Blätter und den kriechenden Wuchs auf – ideal für Blumenampeln oder als überhängender Blattschmuck.

    Pflege: Es bevorzugt Licht, kommt aber auch mit schattigeren Plätzen zurecht. Gegossen wird maßvoll, damit keine Staunässe entsteht.

  • Elegante Callisia (Callisia elegans): Sie ist wegen ihrer kleineren, feinen Blätter beliebt, die einen kompakten, attraktiven Wuchs ergeben.

    Pflege: Sie braucht ähnliche Bedingungen wie das Kriechende Schönpolster; wichtig sind ausgewogenes Gießen und genügend Licht.

Jede Art hat eigene Ansprüche, gemeinsam ist ihnen aber: Für gesundes Wachstum brauchen sie ausreichend Licht und regelmäßiges, jedoch nicht übermäßiges Gießen. Sinnvoll sind außerdem eine regelmäßige Kontrolle der Substratfeuchte und Düngung während der Wachstumszeit.

Anbau und Pflege

Callisia fragrans mit fleischigen Blättern im Zimmer

Die Callisia ist eine anspruchslose Pflanze, die die richtigen Bedingungen und regelmäßige Pflege braucht. Im Vordergrund stehen die Wahl des passenden Substrats, ein halbschattiger Standort und regelmäßiges Düngen.

Callisia richtig kultivieren

Für die Kultur der Callisia ist das richtige Substrat entscheidend. Ideal ist eine Blumenerde, die Feuchtigkeit hält und zugleich gut durchlässig ist, damit die Wurzeln nicht in Staunässe stehen. Bewährt hat sich eine Mischung aus Torf und Perlit in einem Verhältnis, das eine lockere Bodenstruktur ergibt.

  • Licht und Standort: Der Callisia bekommt ein Platz im Halbschattengut, wo sie kein direktes Sonnenlicht abbekommt, das die Blätter verbrennen könnte. Leicht gefiltertes Licht erreichen Sie mit einem Vorhang am Fenster oder einem Standort nahe einem Nordfenster.
  • Gießen: Die Pflanze braucht regelmäßiges Gießen, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. In den Wintermonaten, wenn die Pflanze ruht, wird sparsamer gegossen.
  • Frosthärte: Die Callisia ist nicht frosthartund muss in kühleren Regionen den Winter über ins Haus geholt werden.

Die Callisia braucht regelmäßige Aufmerksamkeit und die oben beschriebene Pflege, damit sie optimal wächst und gesund aussieht.

Callisia – Düngung

Blütenrispen der Callisia fragrans über der Blattrosette

Für gesundes Wachstum und eine gute Nährstoffversorgung der Callisia verwenden Sie den ergiebigen und wirksamen Naturdünger DÜNGEE.

Wie oft düngen:

  • Frühjahr und Sommer: Gedüngt wird regelmäßig alle zwei Wochen.
  • Herbst und Winter: Im Winter wird die Düngung reduziert, die Pflanze ruht.
  • Dosierung: Die Anwendung von DÜNGEE richtet sich nach den Angaben auf der Verpackung. Wichtig ist, den Dünger gleichmäßig im Wurzelbereich zu verteilen und anschließend leicht anzugießen, damit die Nährstoffe ins Substrat gelangen.

Vermehrung

Die Vermehrung der Callisia ist ein recht einfacher Vorgang, den auch Anfänger bewältigen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die richtigen Methoden zu kennen und typische Fehler zu vermeiden.

Vermehrungsmethoden

Die Callisia wird am häufigsten vegetativ vermehrt: Für eine neue Pflanze werden Teile der Mutterpflanze genutzt. Üblich sind Stecklinge – typischerweise Blattrosetten mit einem Knoten –, die anschließend entweder im Wasser oder direkt im Substrat bewurzelt werden.

  • Auszug: Zum schnelleren Bewurzeln der Stecklinge kann ein Pflanzenauszug verwendet werden, der die Wurzelbildung fördert.
  • Bewurzeln im Wasser: Stecklinge kommen zunächst ins Wasser, wo sie leicht Wurzeln bilden. Nach 2 bis 3 Wochen ist mit Wurzeln zu rechnen. Danach kann umgetopft werden.
  • Bewurzeln im Substrat: Alternativ können die Stecklinge direkt in Erde gesteckt werden, wo sie ebenfalls anwurzeln und weiterwachsen.

Probleme bei der Vermehrung

Auch wenn die Vermehrung der Callisia als vergleichsweise einfach gilt, gibt es einige Stolpersteine:

  • Unzureichende Bewurzelung: Stecklinge wurzeln nicht immer zuverlässig an. Sorgen Sie für ausreichend Feuchtigkeit und Wärme und vermeiden Sie zu häufiges Gießen, das zu Fäulnis führen kann.
  • Stress für die Pflanze: Das Teilen und Abtrennen der Rosetten bedeutet für die Pflanze Stress. Geben Sie den Stecklingen deshalb gute Bedingungen und gehen Sie beim Abtrennen behutsam vor.
  • Krankheiten und Schädlinge: Während der Vermehrung sind Stecklinge besonders anfällig für Krankheitserreger und Schädlinge. Halten Sie deshalb Werkzeug und Anzuchtsubstrat sauber, um Übertragungen zu vermeiden.

Wie gut sich die Callisia-Sammlung erweitern lässt, hängt davon ab, wie sorgfältig diese Methoden angewendet und die typischen Probleme vermieden werden.

Traditionelle Heilanwendungen

Dichter Teppich aus Callisia-Rosetten als Bodendecker

Der Duftenden Callisia werden in der Volksheilkunde zahlreiche wohltuende Wirkungen zugeschrieben. Überliefert ist ihr Einsatz vor allem bei Allergien, Asthma und Herzbeschwerden sowie zur Wundheilung und bei Kopfschmerzen.

Traditionelle Volksheilkunde

Die traditionelle Volksheilkunde nutzt die Duftende Callisia (Callisia fragrans) vor allem wegen der ihr zugeschriebenen Wirkungen. Verwendet wird sie als Aufguss oder Salbe. Solche Zubereitungen kommen überliefert bei Allergien, Asthma und zur Wundheilungzum Einsatz. Ebenso werden ihr positive Wirkungen bei Kopfschmerzen und Herzbeschwerden nachgesagt.

Forschung zu den Inhaltsstoffen

Einige dieser überlieferten Anwendungen sind Gegenstand moderner Untersuchungen. Allergien und Asthma, typische Beschwerden unserer Zeit, könnten von den entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze profitieren. Fachbeiträge berichten außerdem über mögliche Effekte auf das Herz und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Ihre Wirkung bei Kopfschmerzen und im Zusammenhang mit der Wundheilung ist weiterhin Gegenstand der Forschung. Häufig wird die Callisia mit Aloe verglichen, weil ihr ähnliche regenerierende Eigenschaften zugeschrieben werden.

Wissenschaftliche Forschung und Studien

In der Forschung ist die Pflanze Gegenstand von Untersuchungen zu verschiedenen gesundheitlichen Fragestellungen. Im Fokus stehen vor allem neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson sowie Arthrose, Herzrhythmusstörungen, bakterielle und virale Erkrankungen und Migräne.

Moderne Forschung

Moderne Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Duftende Callisia im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinsoninteressant sein könnte. Bestimmte Inhaltsstoffe der Pflanze könnten dazu beitragen, Nervenzellen zu schützen und Entzündungsprozesse zu dämpfen.

Veröffentlichte Studien

Callisia mit langen Ausläufern in einem weißen Topf

Eine veröffentlichte Studie beschreibt einen möglichen therapeutischen Nutzen der Callisia bei Arthrose, wo ihr entzündungshemmendes Potenzial besonders geschätzt wird. Weitere Arbeiten berichten von einer Abnahme der Symptome bei Herzrhythmusstörungenund beschreiben Effekte gegen einzelne bakterielle und virale Erkrankungen. Erwähnt wird auch ein möglicher positiver Einfluss der Pflanze auf Migräne.

Häufig gestellte Fragen

Welche Wirkungen werden der Duftenden Callisia nachgesagt?

Der Duftenden Callisia werden in der Volksheilkunde Wirkungen bei Kopfschmerzen und Allergien sowie entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Überliefert ist auch ihr Einsatz zur allgemeinen Stärkung.

Wie pflegt man die Duftende Callisia richtig?

Für eine erfolgreiche Kultur der Duftenden Callisia sind ausreichend Luftfeuchtigkeit, Wärme und indirektes Sonnenlicht wichtig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, sie kann die Blätter schädigen.

Wofür wird Callisia repens im Garten verwendet?

Callisia repens, das Kriechende Schönpolster, wächst schnell und flächig. In frostfreien Regionen wird es deshalb als Bodendecker eingesetzt, der den Boden beschattet und Erosion vorbeugt; in unserem Klima bewährt es sich vor allem als Ampel- und Zimmerpflanze.

Kann die Duftende Callisia auch bei Tieren angewendet werden?

Die überlieferten Anwendungen der Duftenden Callisia beziehen sich vor allem auf den Menschen; einzelne Quellen nennen auch eine Anwendung bei Tieren. Sprechen Sie eine solche Anwendung aber unbedingt mit der Tierärztin oder dem Tierarzt ab, um negative Reaktionen oder Unverträglichkeiten zu vermeiden