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Plektrantus (Plectranthus)

Aufrecht wachsende oder kriechende Stauden oder Halbsträucher; nicht winterhart.

  • Standort: sonnig oder halbschattig
  • Höhe: bis 1 m oder kriechend
  • Blütezeit: Blüten wenig auffällig, je nach Art verschieden
  • Vermehrung: durch Kopfstecklinge

Der bekannteste Vertreter dieser Gattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) ist der strauchig wachsende Plectranthus fruticosus. Die etwa 15 cm langen grünen Blätter duften beim Zerreiben stark, aber nicht unangenehm, und sollen angeblich Motten vertreiben – früher wurden sie zu diesem Zweck auch tatsächlich verwendet.

Plectranthus fruticosus
Plectranthus fruticosus

Plectranthus coleoides hat eine schöne Sorte ‚Marginatus‘ mit weiß geränderten Blättern. Sehr beliebt ist auch der kleinblättrige Plectranthus oertendahlii, der kriechend und mit langen Trieben hervorragend für Ampeln geeignet ist. Die Pflanze macht sich im Sommer auch gut in Balkonkästen, die Plectranthus oertendahlii vollständig begrünt und wie ein grün-weißer Vorhang herabhängt. Aufgrund seines kriechenden Wuchses eignet er sich ebenfalls als Bodendecker für den Wintergarten.

Plektrantus kommt außer in Amerika in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt vor.

Plectranthus forsteri Marginatus
Plectranthus forsteri Marginatus

Pflege

  • Zimmerhaltung: im Sommer viel frische Luft, im Winter Temperaturen zwischen 12 und 15 °C.
  • Plectranthus fruticosus züchtet man am besten jedes Jahr neu aus Stecklingen, da ältere Pflanzen von unten leicht kahl werden und dann nicht mehr schön aussehen.
  • Bewässerung: im Sommer benötigt die Pflanze viel Wasser, bei kühler Überwinterung wird entsprechend weniger gegossen.
  • Düngung: im Winter sind keine Nährstoffe erforderlich, während von Frühling bis Herbst einmal wöchentlich oder auch seltener gedüngt wird.