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Götterblume

Wertvolle Hinweise zu Anbau und Vermehrung der Götterblume. Erfahren Sie mehr über die auffälligen Blüten dieser Staudengattung aus Nordamerika.

Inhalt

Götterblume = Zwölfgötterblume

(Dodecatheon)

Götterblume (Dodecatheon), auch Zwölfgötterblume genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Die Gattung umfasst mehrere Arten, die für ihre auffälligen Blüten bekannt sind. Sie kommen vor allem in Nordamerika vor. Botanisch wird Dodecatheon heute meist als Sektion der Gattung Primula geführt; in Staudengärtnereien und im Handel ist der alte Gattungsname weiterhin üblich.

Die Götterblume ist eine Staude mit grundständiger Blattrosette und hohem Blütenstand. Die Blüten fallen auf und haben ein unverwechselbares Erscheinungsbild: Die zurückgeschlagenen Kronblätter geben jeder einzelnen Blüte eine gewisse Ähnlichkeit mit einem antiken griechischen Tempel – daher der Name „Dodecatheon“, der auf die zwölf olympischen Götter anspielt.

Die Blüten der Götterblume können weiß, rosa bis violett gefärbt sein und haben in der Regel fünf Zipfel. Sie sitzen auf langen Stielen über der Blattrosette. Die Arten dieser Gattung blühen meist vom Frühjahr bis in den Frühsommer.

Die Götterblume ist ein typisches Beispiel für eine Pflanze, die von Natur aus auf feuchten Wiesen, entlang von Bachläufen und an Berghängen wächst. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt vor allem in Nordamerika – von der Westküste bis in die mittleren Regionen des Kontinents.

Diese Pflanze lässt sich auch im Garten und im Staudenbeet als Zierpflanze kultivieren, denn ihre Blüten sind ausgesprochen dekorativ. Wichtig ist allerdings ein Standort, der ihrem natürlichen Umfeld möglichst nahekommt und ihr ausreichend Feuchtigkeit bietet.

Götterblume (Dodecatheon) mit rosa Blüten
Antiker griechischer Tempel – Vorbild für den Namen der Götterblume

Götterblume pflanzen und pflegen

Götterblume im Steingarten

Der Anbau der Götterblume (Dodecatheon) ist unkompliziert, wenn Sie der Pflanze die passenden Bedingungen bieten. Hier die wichtigsten Schritte und Tipps für eine gelungene Kultur:

  1. Standortwahl: Die Götterblume bevorzugt feuchte Standorte im Halbschatten oder sogar im Schatten. Wählen Sie eine Stelle, die vor praller Mittagssonne geschützt ist und deren Boden Feuchtigkeit hält, ohne zu vernässen.

  2. Boden: Am besten wächst die Pflanze in einem durchlässigen, humosen Boden mit hohem Anteil organischer Substanz. Arbeiten Sie Laubkompost oder Rindenhumus ein, um Struktur und Wasserhaltevermögen zu verbessern – torffreie Substrate sind dabei die umweltfreundlichere Wahl.

  3. Gießen: Die Götterblume braucht gleichmäßig feuchten Boden, vor allem während des Wachstums und der Blüte. Gießen Sie regelmäßig, damit die Erde feucht, aber nicht staunass bleibt.

  4. Vermehrung: Sie können die Götterblume über Samen oder durch Teilung der Horste vermehren. Die Aussaat erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr, entweder direkt ins Beet oder in Töpfe, aus denen Sie später auspflanzen. Geteilt wird nach der Blüte, solange die Pflanzen noch im Wachstum sind.

  5. Düngung: Eine maßvolle Düngung fördert ein gesundes Wachstum. Verwenden Sie einen Universaldünger oder einen Dünger mit geringerem Stickstoffanteil, damit die Blüte und nicht das Blattwerk angeregt wird. DÜNGEE ist hier eine gute Wahl.

  6. Kontrolle auf Schädlinge und Krankheiten: Sehen Sie die Pflanzen regelmäßig durch, um Befall oder Krankheiten früh zu bemerken. Wer rechtzeitig reagiert, verhindert größere Probleme. Setzen Sie nach Möglichkeit auf umweltschonende Methoden (mechanisches Absammeln, Entfernen beschädigter Blätter oder Pflanzenteile, Förderung von Nützlingen).

  7. Überwinterung: Die Götterblume ist in der Regel frosthart; in Lagen mit strengen Wintern kann eine Mulchschicht rund um die Pflanze vor extremen Temperaturen schützen.

Bedenken Sie, dass die genauen Ansprüche von der jeweiligen Art und von den Bedingungen an Ihrem Standort abhängen. Es lohnt sich, beim Kauf neuer Pflanzen gezielt nach den Bedürfnissen der Art zu fragen, die Sie kultivieren möchten. Und wenn Ihnen eine Fachgärtnerei eine andere Art oder Sorte empfiehlt, ändern Sie Ihre Entscheidung ruhig.

Götterblume vermehren

Die Götterblume (Dodecatheon) lässt sich auf mehreren Wegen vermehren, unter anderem über Samen und durch Teilung der Horste. Im Folgenden finden Sie eine einfache Anleitung für beide Methoden.

  1. Vermehrung über Samen:

    • Samen ernten: Die Samen der Götterblume gewinnen Sie nach der Blüte, wenn die Blüten verwelkt sind und sich Kapseln bilden. Die Samen entstehen in Gruppen an den Stielen hinter der Blüte.
    • Samenreife: Lassen Sie die Samen an der Pflanze, bis sie ausgereift sind. Sie können entweder an der Pflanze nachreifen, oder Sie lassen die Blütenstände abtrocknen und ernten, sobald die Samen braun geworden sind.
    • Ernten und Lagern: Sammeln Sie die Samen vorsichtig und lagern Sie sie trocken und kühl. Vor dem Einlagern müssen die Samen gut abgetrocknet sein, sonst droht Schimmel.

2. Vermehrung durch Teilung:

    • Zeitpunkt: Geteilt wird, wenn die Pflanze nach der Blüte in die Ruhephase geht, oder im Frühjahr, bevor der Austrieb beginnt.
    • Vorgehen:
      • Heben Sie die ganze Pflanze vorsichtig aus dem Boden – mit Spaten oder Handschaufel, um die Wurzeln möglichst wenig zu beschädigen.
      • Teilen Sie die Rosette in kleinere Stücke, jedes mit ausreichend Wurzeln und mindestens einer Wachstumsknospe.
      • Setzen Sie die Teilstücke in vorbereitete Pflanzlöcher am neuen Standort oder in Container mit gut durchlässiger Erde.
      • Gießen Sie die frisch gesetzten Pflanzen an, damit sie gut einwurzeln.

Denken Sie daran, dass die Aussaat die gängigere Methode ist, aber länger dauert, bis sich die Pflanze entwickelt und blüht. Die Teilung ist der schnellere Weg zu neuen Pflanzen, die der Mutterpflanze in ihren Eigenschaften gleichen.

Alpen-Götterblume (Dodecatheon alpinum)

Alpen-Götterblume (Dodecatheon alpinum) in Nahaufnahme

Die Alpen-Götterblume (Dodecatheon alpinum) ist eine Art aus der Gattung Dodecatheon, die für ihre schönen Blüten bekannt ist und ursprünglich in den Gebirgen Nordamerikas vorkommt.

So sieht die Alpen-Götterblume aus

  • Blätter: Die Pflanze bildet eine grundständige Blattrosette. Die Blätter sind meist dunkelgrün und lang gestielt, oft spatelförmig und leicht behaart.

  • Blütenstand: Auf einem hohen Stiel steht ein Blütenstand mit einer bis mehreren Blüten. Jede Blüte hat fünf Zipfel, die weiß, rosa, violett oder bläulich gefärbt sein können. Die Blüten der Alpen-Götterblume sind verhältnismäßig groß und wirken sehr attraktiv. Charakteristisch ist die deutlich ausgeprägte Kronröhre mit den fünf Zipfeln am Ende. Die Blüten stehen häufig in einer doldigen Anordnung an der Spitze des Stiels.

  • Wuchshöhe: Die Alpen-Götterblume erreicht einschließlich Blütenstand etwa 15 bis 30 cm.

  • Standort: Diese Art wächst vor allem in alpinen und subalpinen Lagen. Natürlicherweise findet man sie auf Bergwiesen, an Hängen und in humusreichen Böden.

Insgesamt ist die Alpen-Götterblume eine attraktive Pflanze mit auffälligen Blüten, die in verschiedenen Farben erscheinen können. Wegen ihres dekorativen Erscheinungsbilds wird sie gern als Zierpflanze im Garten und im Steingarten kultiviert. Wenn Sie sich für sie entscheiden, werden Sie es nicht bereuen – gönnen Sie ihr nur genug Aufmerksamkeit, siehe oben beim Anbau.

Düngung von Freiland- und Zierpflanzen

  • Sie können in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
  • Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.