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Streifenfarn und Nestfarn (Asplenium)

Eine Farngattung mit siebenhundert Arten — vom Nestfarn im Wohnzimmer bis zur Mauerraute in der Fuge einer Trockenmauer. So stimmen Sie Licht, Gießen und Düngen ab

Streifenfarn: Pflege, Standort und Gießen

Der Streifenfarn (Asplenium) ist eine der umfangreichsten Gattungen der Farne und bringt es auf rund 700 Arten, die nahezu weltweit verbreitet sind. Diese Farne eignen sich besonders gut als Zimmerpflanzen, weil sie auch bei geringerer Lichtstärke und in wärmeren Bedingungen gedeihen. Die richtigen Standortbedingungen können Gesundheit und Aussehen des Streifenfarns deutlich beeinflussen.

Die einzelnen Arten des Streifenfarns haben unterschiedliche Ansprüche an ihre Umgebung, manche bevorzugen Halbschatten oder diffuses Licht, andere vertragen auch tieferen Schatten. Die Pflege des Streifenfarns verlangt regelmäßiges Gießen, wobei entscheidend ist, dass das Substrat feucht, aber nicht staunass bleibt. Regelmäßiges Besprühen ist wichtig, damit die Blätter nicht vergilben und die Pflanze ihr dekoratives Aussehen behält.

Die richtige Ernährung und Wasserversorgung sind die Grundpfeiler der Pflege des Streifenfarns und können Problemen wie Krankheiten oder Schädlingen vorbeugen. Das Düngen ist allerdings ein eigenes Kapitel, das man nicht übersehen sollte und das in den folgenden Abschnitten ausführlicher beschrieben wird.

Wichtige Informationen

  • der Streifenfarn bevorzugt feuchte und warme Standorte
  • die einzelnen Arten haben unterschiedliche Lichtansprüche
  • richtiges Gießen und Besprühen sind für die Gesundheit der Pflanze entscheidend

In der Praxis heißt das: ein heller Platz ohne direkte Sonne — am besten ein Nordfenster oder ein paar Meter von einem Ostfenster entfernt. Direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter braun, völliger Schatten bremst sie dagegen aus und neue Blätter bleiben klein. Die Temperatur darf das ganze Jahr über Zimmertemperatur sein, das Minimum liegt bei etwa 15 °C; dem Nestfarn bekommen weder Zugluft noch ein kalter Fußboden.

Gegossen wird mit weichem Wasser in Zimmertemperatur, sobald der oberste Zentimeter des Substrats abgetrocknet ist — der Wurzelballen darf nie völlig austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen. Trockene braune Blattspitzen sind fast immer ein Zeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit und nicht für Wassermangel im Topf; es hilft ein Untersetzer mit Kies und Wasser, Besprühen oder ein Platz im Badezimmer. Als Substrat eignet sich eine lockere, durchlässige Mischung, ideal auf Torfbasis mit Perlit oder Rindenanteil und mit leicht saurem pH-Wert. Umgetopft wird im Frühjahr, und zwar nur dann, wenn die Wurzeln den ganzen Topf durchwurzelt haben.

Die Pflege weiterer Zimmerpflanzen mit ähnlichen Ansprüchen fasst der Artikel Zimmerpflanzen düngen zusammen.

Wissenschaftliche Einordnung und Morphologie des Streifenfarns

Nestfarn mit ganzrandigen, gewellten Blättern in einer Rosette, in einem weißen Korbübertopf

Der Streifenfarn (Asplenium) ist eine vielgestaltige Farngattung mit besonderen Merkmalen, die sie von anderen Pflanzen unterscheiden. Die folgenden Abschnitte widmen sich der genauen wissenschaftlichen Einordnung und den morphologischen Merkmalen.

Abteilung, Klasse und Ordnung

Die Streifenfarne gehören zum Reich der Pflanzen (Plantae) und zum Unterreich der Gefäßpflanzen (Tracheophyta). Sie sind Teil der Abteilung Farnpflanzen (Pteridophyta), der Klasse der Echten Farne (Polypodiopsida) und der Ordnung der Tüpfelfarnartigen (Polypodiales). Farne dieser Ordnung sind für ihre weite Verbreitung bekannt, die sowohl bodenbewohnende als auch epiphytische Arten umfasst. Die Abteilung der Farnpflanzen ist eine der zentralen taxonomischen Kategorien und umfasst Pflanzen, die sich über Sporen vermehren.

Die Klasse der Echten Farne umfasst Pflanzen mit gegliederten Rhizomen, die häufig an feuchten und schattigen Standorten wachsen. Die Ordnung der Tüpfelfarnartigen umfasst Farne mit Blättern in Rosettenstellung, eines der typischen Merkmale der Gattungen dieser Ordnung.

Gattung und Familie

Die Gattung Asplenium (Streifenfarn) gehört zur Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae). Die Gattung ist für ihre große morphologische Vielfalt und ihre weltweite Verbreitung mit rund 700 Arten bekannt. Streifenfarne wachsen an den unterschiedlichsten Standorten, von Felsregionen bis zu tropischen Wäldern.

Die Blätter von Asplenium sind häufig gefiedert und in einem dichten Horst angeordnet. Sie haben dreieckige oder lanzettliche Spreiten, die auch mehrfach gefiedert sein können. Das Rhizom ist waagerecht bis leicht aufsteigend, reich bewurzelt und mit dunkelgrünen Spreuschuppen besetzt. Die Sporen, die für die Vermehrung nötig sind, sitzen auf der Blattunterseite in den Sporangien.

All das macht die Gattung Asplenium zu einer der vielfältigsten und am weitesten verbreiteten Farngattungen, die fast überall auf der Welt wachsen können.

Der Gattungsname stammt vom griechischen a-splen, also „ohne Milz“: nach der alten Signaturenlehre sollten die Blätter an die Form der Milz erinnern und das Kraut wurde bei Milzbeschwerden eingesetzt. Der alte deutsche Name Milzfarn geht auf dieselbe Vorstellung zurück; die heute übliche Bezeichnung Streifenfarn beschreibt dagegen die streifenförmigen Sporenhäufchen auf der Blattunterseite.

Streifenfarn-Arten: Nestfarn, Braunstieliger, Mauerraute und Hirschzunge

Nestfarn (Asplenium nidus) mit ganzrandigen Blättern in trichterförmiger Rosette, Ansicht von oben

Der Streifenfarn ist eine umfangreiche Farngattung mit vielen Arten, die weltweit kultiviert werden.

Asplenium nidus ist für seine breiten, hellgrünen Blätter bekannt, die eine dekorative Rosette bilden. Diese Art wird häufig in Innenräumen gezogen, wo sie ein gut durchlässiges Substrat und regelmäßiges Besprühen braucht.

Asplenium scolopendrium, bekannt als Hirschzunge, hat lange, glänzende Blätter, die an eine Zunge erinnern. Diese Art bevorzugt schattige Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit und eignet sich ideal für den Garten oder für schattige Balkone.

Asplenium trichomanes ist eine zierliche Art mit feinen, gefiederten Blättern. Dieser Streifenfarn wächst gut auf Felsen oder Mauern, wo er gleichmäßige Feuchtigkeit und einen leicht sauren Untergrund braucht.

Asplenium bulbiferum zeichnet sich dadurch aus, dass er auf den Blättern kleine Pflänzchen bildet, die sich abbrechen und in feuchter Umgebung bewurzeln lassen. Dieser Art bekommen feuchte, aber gut belüftete Bedingungen.

Asplenium ruta-muraria, bei uns als Mauerraute bekannt, eignet sich ideal für den Steingarten oder für eine Mauer im Garten. Sie verträgt trockenere Bedingungen und gedeiht auf kalkhaltigen Böden.

Deutsche Namen der Streifenfarne

In deutschen Floren und im Gartenhandel wechseln bei derselben Art lateinische und deutsche Namen. Ein Überblick über die gebräuchlichsten:

Lateinischer NameDeutscher NameWo er wächst
Asplenium nidusNestfarnTropen, bei uns Zimmerpflanze
Asplenium antiquumJapanischer NestfarnOstasien, Zimmerpflanze
Asplenium scolopendriumHirschzunge (Hirschzungenfarn)schattige feuchte Schluchten, altes Mauerwerk
Asplenium trichomanesBraunstieliger StreifenfarnFelsen und Mauern, eher saurer Untergrund
Asplenium ruta-murariaMauerrautekalkhaltige Felsen, Mauerfugen
Asplenium virideGrünstieliger Streifenfarnfeuchte Kalkfelsen im Gebirge
Asplenium septentrionaleNordischer Streifenfarnsaure Silikatfelsen
Asplenium bulbiferumBrutfarnNeuseeland, Zimmerpflanze

Heimische Arten: Braunstieliger Streifenfarn, Mauerraute, Grünstieliger und Nordischer Streifenfarn

Runde, fleischige Blätter einer Felspflanze im Moos an einem schattigen Felsen

In der freien Natur wachsen in Deutschland rund zehn Arten von Streifenfarnen, und alle sind zierliche Felsfarne, die sich in den Steingarten oder in die Fugen einer Trockenmauer versetzen lassen.

Der Braunstielige Streifenfarn (Asplenium trichomanes) ist von ihnen der häufigste — Sie erkennen ihn an der glänzend dunkelbraunen bis schwarzen Blattspindel, auf der kleine, rundliche Fiederchen sitzen. Er wächst auf Felsen ebenso wie auf alten Mauern und ist in Kultur anspruchslos.

Die Mauerraute (Asplenium ruta-muraria) hat Blätter, die in keilförmige Abschnitte geteilt sind und an die Weinraute erinnern — daher der Name. Sie sucht kalkhaltigen Untergrund und Mauerfugen, verträgt Trockenheit ebenso wie volle Sonne und gehört zu den zähesten Felsfarnen überhaupt.

Der Grünstielige Streifenfarn (Asplenium viride) sieht aus wie der Braunstielige Streifenfarn, seine Blattspindel ist jedoch durchgehend grün. Er wächst an feuchten Kalkfelsen im Gebirge und braucht im Garten eine kühle, schattige Ecke.

Der Nordische Streifenfarn (Asplenium septentrionale) ist von allen der unauffälligste — seine schmalen, gabelig geteilten Blätter erinnern eher an Gras als an einen Farn. Er wächst in Spalten saurer Silikatfelsen.

Alle vier stehen unter Schutz oder sind zumindest selten, in den Garten gehören deshalb nur Pflanzen aus Aussaat oder aus der Gärtnerei, keine aus der Natur ausgegrabenen. Weitere zierliche Farne für Mauern und Steingärten beschreibt der Artikel Ziergräser und Farne.

Verwendung der Streifenfarne

Streifenfarne haben eine bedeutende Rolle im Bereich der Zierpflanzen und ebenso in ökologischen Prozessen. Diese immergrünen Arten werden wegen ihrer ästhetischen Qualitäten und ihres ökologischen Nutzens häufig auch in Innenräumen gezogen.

Verwendung als Zierpflanze

Streifenfarne sind als Zierpflanzen hoch geschätzt. Sie haben dekorative Blätter, die oft in Rosettenform wachsen und hell- oder dunkelgrün sein können. Dieses attraktive Aussehen macht sie in Innenräumen wie im Freien beliebt. Häufig wachsen sie epiphytisch auf Felsen oder Mauern, was ihnen ein exotisches Aussehen verleiht.

Tropische und subtropische Arten wie etwa Asplenium nidus sind beliebt, weil sie in wärmeren und feuchteren Bedingungen gedeihen. Darüber hinaus werden Streifenfarne in Gärten und Gewächshäusern verwendet, wo ihre frischgrünen Blätter für eine angenehme Atmosphäre sorgen.

Ökologische Bedeutung

Streifenfarne spielen in Ökosystemen weltweit eine wichtige Rolle. Als Epiphyten wachsen sie oft auf Baumstämmen in tropischen Regenwäldern, wo sie helfen, die Feuchtigkeit zu halten und das Kleinklima zu stabilisieren. Diese Farne sind immergrün, was bedeutet, dass sie Kleintieren das ganze Jahr über Unterschlupf und Nahrung bieten.

Darüber hinaus haben Streifenfarne einen deutlichen Einfluss auf die Bodenqualität, denn ihre Wurzeln helfen, Erosion vorzubeugen, und erhöhen den Gehalt an organischer Substanz im Boden. In der subalpinen und alpinen Stufe, wo ebenfalls einige Arten wachsen, tragen sie zur biologischen Vielfalt und zum Schutz der Bodenstruktur bei.

Streifenfarn düngen: womit und wie oft man den Farn versorgt

Der Streifenfarn ist eine Pflanze, die für gesundes Wachstum und Vitalität regelmäßige Düngung braucht.

Häufigkeit der Düngung:

  • Frühjahr und Sommer: alle zwei Wochen mit schwächerer Lösung
  • Herbst und Winter: es wird nicht gedüngt
  • Dosierung:
    • Zu Beginn der Saison: eine etwas niedrigere Konzentration verwenden, um das Wurzelsystem zu fördern
    • In der Wachstumszeit: nach der Gebrauchsanweisung des Düngers vorgehen

Vorteile von DÜNGEE:

  • Umfassende Ernährung: Liefert alle nötigen Nährstoffe für gesundes Wachstum.
  • Wirtschaftlichkeit: Außerordentlich ergiebig und effizient in der Anwendung.

Beim Düngen ist es entscheidend, die richtige Häufigkeit und Dosierung einzuhalten, damit der Streifenfarn optimale Bedingungen für Wachstum und Entwicklung bekommt.

Farne gehören allgemein zu den Pflanzen, die sich leichter überdüngen als aushungern lassen. In der Natur wachsen sie im Humus auf Fels oder auf einem Baumstamm, also in einer salzarmen Umgebung, und eine kräftige Gabe Mineraldünger verbrennt ihnen die Wurzeln — das Erste, was auftritt, sind braune Blattränder. Deshalb bewährt sich beim Streifenfarn eher eine schwächere Lösung, dafür häufiger, als die volle Gabe ab und zu.

Ihm bekommt ein langsam wirkender organischer Universaldünger, der die Nährstoffe allmählich freisetzt und zugleich das Bodenleben im Substrat fördert. Die konkrete Dosierung für Farne und andere Topfpflanzen behandelt der Artikel Zimmerpflanzen düngen. Die im Freien in Mauerfugen gezogenen Felsarten werden praktisch nicht gedüngt — in nährstoffreicher Erde verlieren sie ihren kompakten Wuchs und treiben weiche Blätter.

Vermehrung und Entwicklungszyklen

Der Streifenfarn (Asplenium) vermehrt sich über Sporen, die in Sporenhäufchen gebildet werden.

Sporen und Sporenhäufchen

Der Streifenfarn bildet Sporen in besonderen Strukturen, die man Sporenhäufchen (Sori) nennt. Diese Häufchen sitzen in der Regel auf der Unterseite der Farnblätter.

Jedes Sporenhäufchen enthält viele kleine Sporangien, die Sporen produzieren. Sporen sind mikroskopisch kleine, einzellige Fortpflanzungszellen, die vom Wind verbreitet werden. Sie werden freigesetzt, wenn die Sporangien reif und trocken sind. Das ermöglicht die Ausbreitung des Streifenfarns an neue Standorte, wo die Sporen keimen und zu neuen Pflanzen heranwachsen können.

Zu Hause lässt sich der Streifenfarn aus Sporen ziehen: reife Sori werden auf Papier abgeschabt, die Sporen auf feuchtes steriles Substrat gestreut und das Gefäß mit Glas abgedeckt. Nach einigen Wochen wächst ein grüner, flacher Vorkeim (Prothallium) heran, und erst aus ihm treibt nach der Befruchtung das erste Blatt des jungen Farns. Das dauert ein halbes Jahr und länger, dafür ergeben einmal ausgesäte Sporen Dutzende Pflanzen.

Der schnellere Weg ist die Teilung des Horstes im Frühjahr beim Umtopfen — jedes Teilstück muss ein eigenes Stück Rhizom und eigene Wurzeln haben. Der Brutfarn (Asplenium bulbiferum) bildet auf den Blättern zudem fertige Pflänzchen mit Würzelchen, die man nur ablösen und in feuchtes Substrat stecken muss.

Häufige Fragen zum Streifenfarn

Welche Krankheiten treten am Streifenfarn am häufigsten auf und was hilft dagegen?

Der Streifenfarn wird von Pilzkrankheiten und von Schädlingen wie Blattläusen und Spinnmilben befallen. Pilzbefall beugt man mit besserer Belüftung vor und damit, dass die Blätter nicht unnötig nass bleiben; bei stärkerem Befall greifen Sie zu einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel. Vorbeugend helfen regelmäßige Blattkontrolle und eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit.

Wie pflegt man den Streifenfarn zu den verschiedenen Jahreszeiten?

Im Frühjahr und Sommer braucht der Streifenfarn mehr Wasser und regelmäßige Düngergaben. Im Winter gießen Sie weniger und schützen die Pflanze vor Kälte. Zu jeder Jahreszeit ist es wichtig, für die richtigen Lichtverhältnisse zu sorgen — er bevorzugt diffuses Licht und schattige Plätze.

Wie oft und auf welche Weise düngt man den Streifenfarn?

Der Streifenfarn wird während der Vegetationszeit gedüngt, also vom Frühjahr bis zum Spätsommer, und zwar lieber mit einer schwächeren Lösung alle zwei Wochen als mit der vollen Gabe einmal im Monat. Verwenden Sie einen für Farne geeigneten Dünger, auf die Hälfte der empfohlenen Konzentration verdünnt. Im Winter ist Düngen nicht nötig, weil die Pflanze eine Ruhephase hat.

Warum bekommt der Streifenfarn braune Blattspitzen?

Fast immer wegen trockener Luft und nicht wegen Wassermangels im Topf. Es hilft Besprühen, ein Untersetzer mit feuchtem Kies oder ein Platz außerhalb der Reichweite der Heizung. Die zweite Ursache ist eine zu starke Düngergabe oder hartes Wasser — gießen Sie den Streifenfarn mit abgestandenem oder mit Regenwasser.

Wie heißt Asplenium nidus auf Deutsch?

Nestfarn. Der Name geht auf die trichterförmige Rosette der ganzrandigen Blätter zurück, die an ein Vogelnest erinnert; in der Natur fängt die Pflanze darin herabfallendes Laub als Nährstoffquelle auf.

Wie viel Licht braucht der Streifenfarn?

Einen hellen Platz ohne direkte Sonne. Ideal ist ein Nordfenster oder ein paar Meter von einem Ostfenster entfernt. Direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter, in tiefem Schatten kümmert die Pflanze nur und neue Blätter bleiben klein.

Lässt sich der Streifenfarn draußen im Garten ziehen?

Tropische Arten (Asplenium nidus, A. antiquum, A. bulbiferum) nicht, die gehören ins Zimmer. Unsere heimischen Arten — Braunstieliger Streifenfarn, Mauerraute, Grünstieliger und Nordischer Streifenfarn — wachsen dagegen ganzjährig draußen in Mauerfugen und im Steingarten, wo sie auch Frost vertragen.