Vergissmeinnicht (Myosotis)
- Standort: halbschattiger Platz, humoser und leicht feuchter Boden
- Höhe: 15–40 cm je nach Art
- Blütezeit: April–Juni, bei einigen Arten auch länger
- Vermehrung: durch Selbstaussaat, Aussaat von Samen
Arten und Sorten des Vergissmeinnichts
Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)
Die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art. Sie wird 20–30 cm groß und blüht von April bis Juni reichlich blau. In Gärten wird sie als Zweijährige kultiviert, es gibt eine Reihe von Kultivaren mit verschiedenen Blütenfarben.
Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris)
Eine niedrige Art (10–15 cm), ursprünglich aus Gebirgsregionen. Sie blüht intensiv blau und eignet sich besonders für Steingärten und kleinere Beete.
Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
Eine Art, die an feuchte Standorte gebunden ist und an Bächen und Teichen wächst. Sie wird bis zu 40 cm hoch und blüht von Mai bis September. Dank der langen Blütezeit ist sie auch für die Bepflanzung von Gartenteichen beliebt.
Vergissmeinnicht anbauen
Verwendung im Garten
Vergissmeinnicht werden in Gruppen gepflanzt, wo ihre zarten Blüten am besten zur Geltung kommen. Sie ergänzen wunderschön frühlingsblühende Zwiebelpflanzen wie Tulpen oder Narzissen. Aufgrund ihrer symbolischen Bedeutung – „Vergiss mich nicht“ – werden sie häufig auch auf Gräbern gepflanzt.
