Komposter: organische Abfälle effektiv verarbeiten
Kompost anlegen Schritt für Schritt: welche Schichten hineingehören, was Sie besser weglassen und wie ein Kompostbeschleuniger die Zersetzung in Gang bringt.
was Sie über das Kompostieren wissen sollten
Inhalt

Kompost anlegen
Wer Kompost anlegt, verwertet organische Reste direkt im eigenen Garten. Der richtige Standort und die richtige Mischung entscheiden darüber, wie schnell die Zersetzung läuft – ein Kompostbeschleuniger wie DÜNGEE bringt den Prozess zusätzlich in Gang.
Die ersten Schritte beim Kompost anlegen
Beim Anlegen des Komposts ist der Standort das Wichtigste. Ideal ist ein halbschattiger, gut durchlüfteter Platz. Er sollte bequem erreichbar sein, damit Sie Material nachfüllen und fertigen Kompost entnehmen können. Den Untergrund lassen Sie am besten natürlich, damit der Kompost Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen kann.
Für einen guten Kompost müssen die Materialien richtig gemischt und feucht gehalten werden. Die passende Feuchtigkeit sorgt für eine gleichmäßige Zersetzung ohne unangenehmen Geruch. Setzen Sie das Material regelmäßig um, damit genügend Sauerstoff in den Komposthaufen gelangt.
Ein Kompostbeschleuniger macht die Zersetzung effektiver. DÜNGEE, ein perfekter Naturdünger, ist dafür eine ausgezeichnete Wahl – Sie mischen ihn einfach unter das Material. Das erhöht die mikrobielle Aktivität, und genau darauf kommt es beim Kompostieren an.
Der Prozess gelingt besser, wenn Sie die Temperatur im Inneren des Komposts im Auge behalten. Ideal sind 40 bis 60 Grad Celsius. Dann werden die organischen Stoffe zuverlässig abgebaut.
Wichtig ist außerdem das richtige Schichten. Nach unten kommt grobes, holziges Material zur Belüftung. Darüber wechseln sich grüne und braune Anteile regelmäßig ab. Das Gleichgewicht zwischen beiden entscheidet über die Zersetzung.


Kompostbeschleuniger
Wie oben erwähnt, können Sie das Kompostieren in Gang bringen, indem Sie DÜNGEE unter das Kompostmaterial mischen. Es genügt, das Biomaterial leicht damit zu bestäuben – der Zersetzungsprozess kommt dadurch schneller in Fahrt. Der Verbrauch ist dabei sehr gering; die empfohlene Dosierung finden Sie auf der Verpackung. Schon eine kleine Menge macht den Abbau organischer Stoffe deutlich effektiver und verkürzt den Weg vom Abfall zu gutem Kompost.
Kompost umsetzen und Feuchtigkeit
Ein Kompost, der zu nass ist oder zu viel frisches Grünmaterial enthält, gerät aus dem Gleichgewicht: er verdichtet sich, riecht und lockt ungebetene Gäste an. Halten Sie den Haufen deshalb eher trocken und gut durchlüftet und setzen Sie ihn ein bis zwei Mal pro Saison um. Auch größeres Material vor dem Aufschichten zu zerkleinern hilft.
Im Garten hilft ein natürliches Gleichgewicht mit: Vögel und andere Gartenbewohner suchen den Komposthaufen von sich aus ab.
Was nicht in den Kompost gehört
Nicht alles darf auf den Kompost – manches stört die natürliche Zersetzung oder lockt unerwünschte Tiere an. Verzichten Sie auf Fleisch, Knochen, Milchprodukte und Fett: sie riechen unangenehm und ziehen Nagetiere an. Chemisch behandeltes Material wie lackiertes Holz oder mit Pestiziden behandelte Pflanzenreste kann den Kompost verunreinigen und Ihren Pflanzen schaden. Dazu kommen Unkräuter mit reifenden Samen, die später im Garten wieder auflaufen. Auch Kot von fleischfressenden Haustieren gehört nicht hinein, weil er Parasiten enthalten kann.
Was in den Kompost gehört
Für richtiges Kompostieren sollten Sie wissen, welche Materialien sich gut eignen und welche weniger. Manche beschleunigen den Prozess, andere bremsen ihn oder stören ihn sogar.
In den Kompost gehören ganz verschiedene organische Abfälle. Dazu zählen Küchenreste wie Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz, Teebeutel und Eierschalen. Kompostieren lassen sich außerdem Rasenschnitt, Laub und Zweige und andere Gartenabfälle. Melonenschalen eignen sich ebenfalls, weil sie die nötige Feuchtigkeit mitbringen.
Zerkleinern Sie das Material, bevor es auf den Kompost kommt.

Gartenkompost

Der Gartenkompost lebt davon, wie geschickt Sie nasses und trockenes Material mischen. Rasenschnitt allein verdichtet sich und fault, Laub und Häckselgut allein liegen jahrelang unverändert da.
Legen Sie braune Anteile wie Laub und Häckselgut über den Winter beiseite und mischen Sie sie im Sommer unter den nassen Rasenschnitt. Auch Reste aus dem Gemüsebeet gehören dazu, solange sie gesund und ohne reife Samen sind. Reif ist der Gartenkompost nach etwa sechs bis zwölf Monaten: er riecht dann nach Waldboden und die Ausgangsstoffe sind nicht mehr zu erkennen. Sieben Sie ihn anschließend durch ein Gitter mit 10 bis 20 mm Maschenweite – was übrig bleibt, wandert als Starthilfe in den neuen Haufen. Zwei bis vier Liter je Quadratmeter und Jahr genügen bei den meisten Kulturen.
Arbeiten Sie fertigen Kompost flach ein, nur wenige Zentimeter tief – zu tief eingegraben wird er unter Luftabschluss nicht weiter abgebaut.
