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Berufkraut (Erigeron)

Reichblühende Staude für Beete und zum Schnitt
  • Standort: sonniger Standort mit nährstoffreichem Boden
  • Höhe: 60–80 cm
  • Blütezeit: Juni–August
  • Vermehrung: durch Teilung oder Stecklinge

Einjährige, zweijährige oder ausdauernde Berufkräuter aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) sind mit etwa 150 Arten in Nord- und Mittelamerika, in Europa und im Vorderen Orient verbreitet. In Gärten werden ausschließlich Kreuzungen der amerikanischen ausdauernden Art des Berufkrauts (Erigeron speciosus) mit spatel- oder lanzettförmigen Blättern in einer grundständigen Rosette und an den Stängeln kultiviert.

Im Sommer, von Juni bis August, tragen die Stängel (60–80 cm lang) violette, rosafarbene oder weiße Blütenkörbchen, die einfach, halbgefüllt oder gefüllt sein können.
Berufkraut (Erigeron)
Berufkraut (Erigeron)
Berufkräuter blühen reichlich und ihre Blüten haben leuchtende Farben, deshalb sind sie zu idealen Pflanzen für Staudenbeete geworden. Sie eignen sich auch zum Schnitt. Sie lassen sich gut mit Schafgarbe, Katzenminze, Mädchenauge, Ackerwinde, Schleierkraut, Salbei und mit hohem Nachtkerzen kombinieren.

Wie die meisten anderen auffälligen gezüchteten Stauden benötigt auch das Berufkraut einen sonnigen Standort und lehmig-humose Böden mit ausreichender Wasser- und Nährstoffversorgung. Nach der ersten Blütewelle sollen die Stängel bis zum Boden zurückgeschnitten werden, damit die Pflanzen im Spätsommer ein zweites Mal gut aufblühen.

Alle drei Jahre müssen die Pflanzen im April bis Mai durch Teilung verjüngt werden, wobei sie gleichzeitig vermehrt werden können. Die Pflanzen lassen sich auch frühzeitig im Frühjahr durch Stecklinge vermehren.