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Roter Holunder (Sambucus racemosa)

Attraktiver Laubstrauch mit weißen Blüten und intensiv roten Beeren

  • Pflanzentyp: Laubstrauch
  • Familie: Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)
  • Herkunft: Europa bis Kleinasien bis nach China
  • Verwendung: Zierpflanzungen, Hecken, gemischte Gärten

Sambucus racemosa, der Rote Holunder oder Traubenholunder, ist ein aufrechter Strauch mit einer Höhe von 2–3 m, dünnen, glatten Trieben und hellem braunem Mark. Er treibt sehr früh aus. Er hat zusammengesetzte Blätter mit 5 eiförmigen Blättchen. Die Blüten erscheinen von April bis Mai in dichten, eiförmigen Trauben von 4–6 cm Länge. Die Früchte sind klein (5 mm) und scharlachrot. Er wächst in schattigen Wäldern und an deren Rändern, in ganz Europa und von Kleinasien bis nach China. Er bevorzugt leichten Schatten und kühle, feuchte Lagen. Die Früchte sind für Menschen ungenießbar, ziehen jedoch Vögel an.
Roter Holunder (Sambucus racemosa)
Roter Holunder (Sambucus racemosa)
Rote, ungenießbare Früchte des Traubenholunders (Sambucus racemosa).

Anbau und Verwendung des Roten Holunders

Der Rote Holunder ist ein anspruchsloser, vollständig winterharter Strauch, ideal für natürlich wirkende Gärten, Hecken und gemischte Pflanzungen. Er gedeiht an schattigen bis halbschattigen Standorten mit höherer Luftfeuchtigkeit. Die Früchte ziehen Vögel an, sind jedoch für Menschen ungeeignet – sie enthalten Sambunigrin, das jedoch durch Kochen teilweise abgebaut wird.

Vermehrung

Am besten wird er durch Aussaat oder Holzstecklinge während der Vegetationsruhe vermehrt. Er wächst schnell und verträgt einen Verjüngungsschnitt gut.

Dieser ökologisch bedeutsame Strauch bietet Nahrung für Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Die Blüten werden von zahlreichen Bestäubern erfolgreich bestäubt, und besonders in Naturgärten ist er aufgrund seiner Effizienz bei der Bereitstellung von Nahrung und Unterschlupf wertvoll.