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Kohlrabi (Brassica oleracea var. gongylodes)

Wächst schnell und darf nicht trocken fallen — sonst wird die Knolle holzig und platzt auf.

Wertvolles, schnell wachsendes Gemüse mit hellgrünen oder violetten Knollen

  • Standort: Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit
  • Anbauzeit: das ganze Jahr über, meist durch das Setzen von Jungpflanzen
  • Pflanzabstand: 25 x 25 cm (im Frühjahr), 30 x 30 cm (im Herbst)
  • Erntezeit: ab Knollen mit einem Durchmesser von etwa 6 cm
  • Vermehrung: durch Aussaat

Der Kohlrabi ist vermutlich aus dem Blattkohl hervorgegangen. Er bildet eine verdickte Sprossknolle. An das Klima stellt er keine besonderen Ansprüche, verlangt aber eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Angebaut und gegessen wird Kohlrabi vor allem im deutschsprachigen Raum — im Englischen heißt er deshalb schlicht „kohlrabi“.

Die Kulturzeit ist kurz. Für den Frühjahrsanbau wird im Frühjahr ausgesät, und die Jungpflanzen kommen im April unter Folie ins Beet.

Kohlrabi (Brassica oleracea convar. acephala var. gongylodes)

Bei niedrigen Temperaturen schossen die Pflanzen (bilden vorzeitig Blüten). Die Neigung zum Schossen ist nicht bei allen Sorten gleich. Nach früher Pflanzung im Freiland sind Temperaturen unter 14 °C ungünstig. Auch niedrige Temperaturen während der Keimung wirken ungünstig, sie verursachen Blattdeformationen. Wachstumsstörungen treten bei Wasser- und Nährstoffmangel auf. Die Knollen werden holzig, verlieren den feinen Geschmack und platzen bei Trockenheit auf. Das Aufplatzen kann außerdem ein Befall mit dem Kohltriebrüssler begünstigen. Kohlrabi lässt sich fast das ganze Jahr über anbauen. Beim Herbstanbau sollte der Abstand zwischen den Pflanzen größer sein als im Frühjahr. Die Ernte beginnt bei einem Knollendurchmesser von mindestens 6 cm. Die jungen Blätter können Sie übrigens mitessen: fein gehackt und zusammen mit anderem Gemüse gegart, schmecken sie wie ein mildes Kohlgemüse.

Kohlrabi anbauen: saftige, zarte Knollen statt holziger

Blauer Kohlrabi

Kohlrabi gehört zu den schnell wachsenden Gemüsearten, die bei richtiger Pflege zarte, saftige und nicht holzige Knollen bilden. Der Schlüssel zum Erfolg sind vor allem regelmäßiges Gießen und ausreichend Nährstoffe, denn schwankende Bedingungen führen zu aufgeplatzten Knollen und schlechterem Geschmack.

Die häufigsten Fehler beim Kohlrabi-Anbau

  • Wassermangel → holzige und aufgeplatzte Knollen
  • niedrige Temperaturen → Schossen in die Blüte
  • zu dichte Pflanzung → kleine Knollen
  • unregelmäßige Pflege → schlechtere Qualität und Geschmack

Kohlrabi düngen: der beste Dünger

Kohlrabi braucht eine ausgewogene Nährstoffversorgung, vor allem Stickstoff für das Wachstum und Kalium für die Qualität der Knolle. Für die beste Ernte eignet sich ein guter Gemüsedünger, zum Beispiel der perfekte Naturdünger DÜNGEE, der ein zügiges Wachstum und saftige Knollen unterstützt.

Kohlrabi ernten: der richtige Zeitpunkt

Kohlrabi wird geerntet, sobald die Knollen einen Durchmesser von etwa 6 cm erreicht haben. In dieser Phase sind sie am zartesten und am besten im Geschmack. Bei späterer Ernte verholzen sie und verlieren an Qualität.

Kohlrabi-Sorten und ihre Einteilung

KategorieSorten
Sorten für den frühen Anbau im Freiland und unter Folie‚Castor‘, ‚Express Forcer‘, ‚Primavera weiß‘, ‚Quickstar‘, ‚Trero‘ (alle weiß), ‚Azur Star‘, ‚Capri‘ (blau)
Sorten für den frühen und den sommerlichen Freilandanbau‚Lanro‘, ‚Rolano‘ (weiß)
Sorten für den Herbstanbau‚Prima‘, ‚Noriko‘, ‚Superschmelz‘ (weiß), ‚Blauer Delikatess‘ (blau)
Sorten für den Anbau das ganze Jahr über‚Prila‘ (weiß), ‚Blaro‘, ‚Blauer Delly‘, ‚Blusta‘ (blau)