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Moringa oleifera (Meerrettichbaum)

Im Kübel bleibt sie klein, wächst aber schnell — und essbar sind die Blätter wie die Samen.

Nährstoffreiche und vielseitig verwendbare Tropenpflanze

  • Standort: warm und sonnig, durchlässiger Boden, geschützter Platz
  • Höhe: 5–12 m (im Kübel deutlich weniger)
  • Blütezeit: in den Tropen ganzjährig, in gemäßigten Breiten je nach Bedingungen
  • Vermehrung: durch Aussaat oder Stecklinge

Moringa oleifera ist ein schnell wachsender Baum aus dem Himalaya-Vorland in Indien, der heute in vielen tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist. Im Deutschen heißt er auch Meerrettichbaum.

Kennzeichnend sind die fein gefiederten Blätter, weißliche Blüten und lange, samenhaltige Hülsen. In den Tropen wird er bis zu 12 Meter hoch, bei uns zieht man ihn als wärmeliebende Kübelpflanze, die im Sommer nach draußen wandert.

Blühender Moringa-Baum (Moringa oleifera) mit weißen Blüten und gefiederten Blättern

Geschätzt wird die Art vor allem für ihre außergewöhnlichen Nährwerte. Die Blätter enthalten viel Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß und werden häufig als „Superfood“ bezeichnet. Man verzehrt sie frisch, getrocknet oder zu Pulver gemahlen. Aus den Samen wird ein hochwertiges Öl gepresst, das in der Küche, in der Kosmetik und in der Pharmazie verwendet wird. Die Wurzel schmeckt ähnlich wie Meerrettich und dient als Gewürz — daher der deutsche Name Meerrettichbaum.

Moringa verträgt Trockenheit und wächst auch auf weniger fruchtbarem Boden, braucht dafür aber viel Licht und Wärme. In kühleren Regionen muss sie zum Überwintern ins Haus oder in den Wintergarten, wo die Temperatur nicht unter 10 °C sinkt. Während der Wachstumszeit gießt man regelmäßig, das Substrat muss jedoch gut ablaufen, denn Staunässe verträgt sie nicht. Durch Schnitt lässt sich die Pflanze leicht in Form bringen.