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Gartenkürbis (Cucurbita pepo)

Kürbisgemüse mit oder ohne Ranken.

  • Standort: sonnig, windgeschützt; fruchtbarer, tiefer Boden
  • Fläche pro Pflanze: 1–2 m²
  • Erntezeit: Zucchini, Pattison und Spaghettikürbisse werden regelmäßig geerntet, der Herkules-Kürbis beim Welken der Blätter

Unter dem botanischen Namen Cucurbita pepo werden zahlreiche Typen mit unterschiedlich aussehenden Früchten zusammengefasst. Alle gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Pflanzen mit langen, kriechenden oder kletternden Trieben sind ebenso nährstoff- und wasserbedürftig wie die Pflanzen des großfrüchtigen Kürbisses.

Durch seine Kraft zeichnet sich der Herkules-Kürbis aus – er bildet Früchte, die bis zu 1 m lang und 60 kg schwer werden. Er bildet lange Ranken, ebenso wie der Spaghettikürbis. Dieser hat viel kleinere, meist gelbliche Früchte mit „nudelartigem“ Fruchtfleisch. An einem Spalier oder dekorativen Gitter klettert die Pflanze schnell in die Höhe. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die buschig wachsenden Pattisons mit tellerförmigen Früchten und aromatischem, schmackhaftem Fruchtfleisch.

Gartenkürbis (Cucurbita pepo)​

Die Samen aller Kürbisse sind ölhaltig und enthalten bis zu 50 % Öl. In den Tropen wird Öl aus den Samen einer entfernt verwandten Pflanze gewonnen, die Telfairia pedata heißt.

Cucurbita pepo convar. giromontiina, die aus Italien stammende Zucchini (zucchini), ähnelt eher Gurken als Kürbissen. Obwohl sie aus wärmeren Regionen stammt, verträgt sie unsere raueren klimatischen Bedingungen recht gut. Sie benötigt nicht so viel Wärme wie Kürbisse und ist meist weniger empfindlich als Gurken, braucht jedoch einen sonnigen Standort. Geerntet werden die jungen Früchte, wenn sie 10–20 cm lang sind. Größere Früchte sind nicht so zart und saftig.

Empfohlene Sorten

  • Kürbis vom Typ Herkules: ‚Herkuleskeule‘
  • Spaghettikürbis: ‚Sperling’s Bologneser‘, ‚Vegetable Spaghetti‘
  • Patissons: ‚White Bush‘, ‚Sperling’s Ufo‘, ‚Peter Pan‘
  • Zucchini: ‚Diamant‘, ‚Ambassador‘ (F1-Hybrid), ‚Cocozelle von Tripolis‘, gelbfrüchtige Sorte ‚Goldrush‘

Kürbisgewächse finden heute auch außerhalb des Nutzgartens Verwendung.

Zu den Zierkürbissen zählen Cucurbita pepo convar. microcarpina sowie die mit Kürbissen verwandte Pflanze – Lagenaria siceraria (Zierkalebasssen). Beide Pflanzen wachsen schnell kletternd und eignen sich für Pergolen, Lauben, Balkonspaliere und Geländer. Sie können auch einen wenig ansehnlichen Komposthaufen verdecken und beschatten. Im Sommer erfreuen die Pflanzen mit schönen Blüten, später mit attraktiven, vielfältig geformten Früchten, die jedoch nicht essbar sind. Die Früchte lassen sich gut in Trockenblumenarrangements für die herbstliche und winterliche Innenraumdekoration verwenden.