Andromeda (Rosmarinheide)
Andromeda, die Rosmarinheide, ist eine beliebte Steingartenpflanze. Anleitung zu Pflanzung und Pflege von Rosmarinheide, Sumpfrosmarin und Amerikanischer Rosmarinheide.
Inhalt
Andromeda – Rosmarinheide im Steingarten

(Andromeda)
Die Rosmarinheide (Andromeda) ist eine Gattung immergrüner Zwergsträucher, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Wegen ihrer zierlichen Blüten und der ledrigen, glänzenden Blätter wird sie gern als Zierstrauch gepflanzt. Die Arten der Gattung stammen aus Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika. Im Handel taucht der Name Andromeda häufig auch für die verwandte Lavendelheide (Pieris japonica) auf – botanisch sind das zwei verschiedene Gattungen.
Wie sieht die Rosmarinheide aus
Blätter: Sie sind immergrün, ledrig und schlicht geformt. Sie stehen wechselständig an den Trieben und haben nach unten eingerollte Ränder.
Blüten: Die Blüten sind klein, weiß, rosa oder cremefarben. Häufig stehen sie in Büscheln oder scheintraubig zusammen. Sie öffnen sich im Frühjahr oder Frühsommer und wirken im ganzen Garten sehr attraktiv.
Früchte: Nach der Blüte bilden sich kleine, rundliche Früchte, die oft rötlich getönt sind. Es handelt sich um trockene Kapseln mit feinen Samen.
Standort: Die Rosmarinheide bevorzugt feuchte, saure und zugleich durchlässige Böden. Am besten wächst sie an halbschattigen bis schattigen Plätzen.
Wuchshöhe: Die Höhe unterscheidet sich je nach Art, meist bleibt sie zwischen wenigen Zentimetern und knapp einem Meter.
Rosmarinheide pflanzen und pflegen

Die Rosmarinheide im Garten oder im Steingarten zu kultivieren ist nicht schwierig, sofern Sie ihr die passenden Bedingungen bieten. Achten Sie vor allem auf folgende Punkte:
Standortwahl: Die Rosmarinheide bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze, an denen sie vor praller Sonne und starkem Wind geschützt ist. Der Boden sollte durchlässig sein, denn die Pflanze mag es zwar feucht, verträgt aber keine dauerhafte Staunässe.
Boden: Am besten wächst sie in sauren Böden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5. Haben Sie im Garten kalkhaltigen Boden, pflanzen Sie die Rosmarinheide besser in ein Moorbeet, ein Hochbeet oder ein Gefäß mit saurem Substrat (Rhododendronerde genügt).
Gießen: Die Pflanze mag gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders in trockenen Phasen. Gießen Sie regelmäßig, ohne den Boden zu übernässen. Am besten gießen Sie morgens oder abends, damit die Blätter nicht über Nacht nass bleiben.
Düngung: Die Rosmarinheide braucht keine starken Dünger. Es genügt ein Dünger für Moorbeetpflanzen, also für Pflanzen, die saure Böden lieben.
Mulchen: Eine Mulchschicht rund um die Pflanze hält die Bodenfeuchte, bremst Unkraut und gleicht die Bodentemperatur aus.
Schnitt: Wenn nötig, schneiden Sie die Rosmarinheide nach der Blüte zurück, um den kompakten Wuchs zu erhalten und neuen Austrieb anzuregen. Strauchartige Exemplare danken einen regelmäßigen Schnitt besonders.
Überwinterung: Die meisten Arten sind gut frosthart, in rauen Lagen schützen Sie die Pflanze aber besser mit Mulch oder einer Abdeckung aus Reisig.
Vermehrung: Vermehren lässt sich die Rosmarinheide über Samen oder Stecklinge. Die Samen brauchen meist eine Stratifikation, also eine Kältephase, die die natürlichen Bedingungen nachahmt. Stecklinge schneiden Sie im Frühjahr oder im Herbst.
Rosmarinheide, Gränke, Sumpfrosmarin

Die Rosmarinheide wird auch Gränke, seltener Sumpfrosmarin oder Torfrosmarin (Andromeda polifolia) genannt und ist ein niedriger, immergrüner Zwergstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie wächst von Natur aus an nassen Stellen wie Hochmooren, feuchten Wiesen oder an Ufern von Seen und Bächen.
Ihre Merkmale im Überblick:
Blätter: Die Rosmarinheide hat kleine, schmale Blätter, die wechselständig entlang der ganzen Triebe stehen. Sie sind graugrün bis blaugrün getönt, was der Pflanze ihr feines, elegantes Aussehen gibt.
Blüten: Die Blüten sind klein, glockenförmig und weiß bis zartrosa. Sie stehen in dichten Blütenständen an den Triebenden und öffnen sich im Frühjahr oder Frühsommer. Bienen und Schmetterlinge besuchen sie gern.
Früchte: Nach der Blüte bilden sich kleine, runde Kapseln mit Samen. Sie bleiben bis zum nächsten Frühjahr an der Pflanze und geben ihr auch im Winter Struktur.
4. Wuchshöhe: Die Rosmarinheide wird meist 15 bis 30 cm hoch und eignet sich damit ideal für den Steingarten oder für feuchte Gartenbereiche (am Teich oder an einer anderen Wasserstelle).
5. Standort: Die Pflanze bevorzugt feuchte und saure Böden. Am besten gedeiht sie dort, wo die Luft- und Bodenfeuchte hoch ist, etwa an Gewässern oder im Moorbeet.
6. Vermehrung: Vermehren lässt sich die Rosmarinheide über Samen oder vegetativ über Stecklinge. Die Samen brauchen meist eine Stratifikation, damit sie zuverlässig keimen.
Wenn Sie die Rosmarinheide im Garten pflanzen möchten, sorgen Sie für feuchten und sauren Boden und wählen Sie einen halbschattigen bis schattigen Platz. Haben Sie im Garten ein Moorbeet, eine Feuchtwiese oder liegt Ihr Grundstück am Waldrand, ist das vermutlich der ideale Platz für diesen schönen und eigenwilligen Zwergstrauch.
Amerikanische Rosmarinheide

Die einzige Vertreterin der Gattung, die in Nordamerika wächst, ist die Amerikanische Rosmarinheide. Die Amerikanische Rosmarinheide (Andromeda glaucophylla) gehört zur Gattung Andromeda und zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie stammt aus dem Osten und Süden Nordamerikas, wo sie an feuchten Standorten wie Mooren, Torfmooren und Nasswiesen wächst.
Wie sieht die Amerikanische Rosmarinheide aus
Blätter: Die Blätter sind immergrün, glänzend und blaugrün getönt. Sie sind schmal, länglich und ganzrandig. Die Form ist meist elliptisch bis eiförmig.
Blüten: Die Blüten sind klein, weiß bis zartrosa und glockenförmig. Sie stehen in Büscheln oder scheintraubig an den Triebenden. Die Blütezeit liegt im Frühjahr oder Frühsommer, Bienen und Schmetterlinge fliegen sie gern an.
Früchte: Nach der Blüte bilden sich kleine, runde Kapseln mit Samen. Sie bleiben bis zum nächsten Frühjahr an der Pflanze.
Wuchshöhe: Die Amerikanische Rosmarinheide bleibt niedrig und wird meist 30 bis 60 cm hoch. Sie breitet sich jedoch aus und bildet dichte Bestände.
Standort: Sie bevorzugt feuchte und saure Böden. Am besten wächst sie dort, wo es dauerhaft feucht ist, etwa in Mooren, Torfmooren oder an Ufern von Seen und Bächen. Halbschattige bis schattige Plätze verträgt sie gut.
Vermehrung: Vermehren lässt sie sich über Samen oder vegetativ über Stecklinge.
Bei Gärtnerinnen, Gärtnern und Landschaftsplanern ist die Amerikanische Rosmarinheide wegen ihres feinen Wuchses, der immergrünen Blätter und der zierlichen Blüten beliebt. Sie eignet sich für niedrige Hecken, für den Steingarten und für Zierbeete auf feuchtem Untergrund. Die Kultur ist unkompliziert, wenn die Bedingungen stimmen: feuchter, saurer Boden und ein halbschattiger Standort.
Düngung von Freiland- und Zierpflanzen
- Sie können den Dünger in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen ausstreuen.
- Setzen Sie Düngee als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder sprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug ein.
