Neoregelie (Neoregelia)
Neoregelien sind wärmeliebende Bromeliengewächse mit dekorativen Blättern und farbigen Herzen. Sie brauchen ganzjährig über 18 °C, hohe Luftfeuchtigkeit und gedeihen am besten im Zimmergewächshaus.
Wärmeliebende, in der Pflege recht anspruchsvolle Pflanzen mit dekorativen Blättern und Blüten, die dichte Rosetten bilden.
- Standort: hell, keine pralle Mittagssonne, ganzjährig warm
- Höhe: je nach Art bis 50 cm
- Blütezeit: unterschiedlich, je nach Art
- Vermehrung: durch Abtrennen der Kindel
Die überwiegende Mehrheit der rund 40 Arten dieser zu den Ananasgewächsen (Familie Bromeliaceae) zählenden Pflanze ist in den Regenwäldern Ostbrasiliens zu Hause, wo sie meist epiphytisch auf Bäumen und nur wenige terrestrisch wachsen. Typisch sind die dichten Blattrosetten, in deren Mitte sich die Blüten mit oft auffälligen, intensiv gefärbten Hochblättern – dem sogenannten Herzen – entfalten.
Neoregelie (Neoregelia carolinae)

Die Neoregelie (Neoregelia carolinae) mit der Sorte ‚Tricolor‘ ist die wichtigste der kultivierten Arten; ihre rötlichen Blätter tragen eine cremeweiße Längszeichnung, die Hochblätter sind leuchtend rot. Bei Neoregelia binotii sind die ledrigen, stachelig gezähnten Blätter an den Spitzen rot gefleckt und auf der Unterseite weiß quergestreift. Neoregelia concentrica fällt durch die dunkelrote Blattoberseite mit unregelmäßigen grünen Flecken und cremeweiße oder auch purpurrosa Hochblätter auf.
Außer Neoregelia carolinae findet man die meisten dieser Arten nur in botanischen Sammlungen; auch Liebhabern wird empfohlen, sie im geschlossenen Blumenfenster oder in einem kleinen, warmen Zimmergewächshaus zu kultivieren.
Pflege

Die Neoregelie verlangt nicht nur ganzjährig Temperaturen von mindestens 18 °C, sondern auch eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit (wenigstens 60 %). Am besten stellt man die Pflanzen auf die Fensterbank, nicht in die pralle Sonne, erhöht in eine Schale mit Wasser oder in ein größeres Gefäß mit feuchtem Torf oder Blähton. Im Sommer wird alle zwei Wochen gedüngt, im Winter nur einmal im Monat oder noch seltener.
