Porree (Allium porrum)
- Standort: mittelschwere, durchlässige Böden mit ausreichend Wasser und Nährstoffen
- Anbauzeit: von März bis April Direktaussaat am Standort oder Aussaat von Februar bis März in Pflanzenkästen zur Auspflanzung von April bis Juni
- Erntezeit: ab August, Überwinterung im Beet möglich
- Vermehrung: durch Aussaat
Anbau
Mit guten Erträgen ist auf mittelschweren, durchlässigen, nährstoff- und humusreichen Böden in Lagen mit mittleren Temperaturen zu rechnen. Porree wird direkt am Standort ausgesät (März bis April), oder es werden im Abstand von 30 × 15 cm vorgezogene Setzlinge aus Aussaaten ab Februar ausgepflanzt. Der Verbraucher bevorzugt Porree, dessen unterirdischer Blattscheidenbereich weiß und lang ist. Dies kann durch die Wahl einer geeigneten Sorte und durch Anhäufeln des Bodens an die Pflanzen während ihres Wachstums erreicht werden.
Porree ist eine gute Vorfrucht, da er mit seinen zahlreichen Wurzeln den Boden auflockert. Die Lauchmotte und die Zwiebelfliege sind die häufigsten Schädlinge des Porrees. Im Hausgarten wird Porree nach Bedarf geerntet, aber auch nach der frühesten Auspflanzung kann dies nicht vor August geschehen. Porree, der bis Ende Juni ausgepflanzt wird, kann im Freien überwintern, am besten unter einer luftigen Abdeckung und mit hoch angehäufeltem Boden.
Für die Ernte im Sommer und Herbst sind folgende Sorten geeignet:
- ‚Titan‘
- ‚Hilari‘
- ‚Alma‘
- ‚Bavaria‘
- ‚Elefant‘
- ‚Herbstriesen‘
Ausgesprochene Wintersorten sind:
- ‚Blaugrüner Winter‘
- ‚Winterriesen Alaska‘
- ‚Karentánský‘.
