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Bärwurz

Die Bärwurz (Meum athamanticum) ist ein ausdauernder Doldenblütler mit kräftigem Aroma. Sie wird in der Küche verwendet und ist die traditionelle Grundlage des Bärwurz-Schnapses.

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  • Einfach zu lagern und auszubringen.
  • Optimale Aufnahme
  • Sicher für Kinder, Haustiere und Nutztiere.
  • Versorgt die Bärwurz umfassend mit Nährstoffen.
  • Zugelassen für die Verwendung in der ökologischen Produktion (ÚKZÚZ Nr. 5778).
  • Geruchlos.
  • Mindestens 3 Jahre haltbar.

Setzen Sie einen Auszug aus DÜNGEE an (1 Teelöffel auf 1 l Wasser) und gießen Sie die Bärwurz 2× im Monat während des vegetativen Wachstums. 

Wie viel Dünger Sie benötigen

  • 4 l DÜNGEE = mindestens 800 l Gießwasser

Sicher für Mensch und Tier

Noch geschlossene, grüne Blütenknospen der Bärwurz
Keine Wartezeit.
Weiße Blütendolde der Bärwurz aus der Nähe
Gibt die Nährstoffe nach und nach an den Boden ab – für eine lang anhaltende Wirkung.
Weiße Doldenblüten der Bärwurz mit deutlich sichtbaren Doldenstrahlen
Ein gesundes Umfeld für Kinder und Tiere.
Mehrere weiße Blütendolden der Bärwurz über fein gefiedertem Laub
Die Blattdüngung mit DÜNGEE funktioniert bestens.

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Bärwurz

Nahaufnahme der cremeweißen Doldenblüten der Bärwurz vor dunklem Hintergrund

Die Bärwurz, botanisch Meum athamanticum, ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Geschätzt wird sie in der Küche und in der Volksheilkunde, vor allem wegen ihres kräftigen, an Fenchel und Dill erinnernden Aromas. Die Pflanze mit ihren cremeweißen Dolden und den überwiegend grundständigen, gestielten Blättern besiedelt Berg- und Hochlagen Europas – von den Pyrenäen über die Alpen bis auf den Balkan. In Deutschland ist sie regional selten und steht in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste; Wildbestände sollte man deshalb nicht ausgraben.

Anbauen lässt sich die Bärwurz auch im Garten, wo sie mit ihrem feinen, farnartigen Laub zugleich schmückt und Würzkraut liefert. Die Pflanzung ist unkompliziert, und im Beet entfaltet die Staude ihr volles Potenzial. Genutzt wird sie vor allem in der Küche: Die Blätter würzen Salate, Suppen, Soßen und Marinaden. Wegen ihrer Seltenheit in freier Natur gilt aber: lieber selbst ziehen oder kaufen als sammeln.

Neben der kulinarischen Nutzung ist die Bärwurz auch aus der Kräuterkunde bekannt. Ihre Verwendung reicht zurück bis in die Zeit der heiligen Hildegard von Bingen, die das Kraut in ihren Rezepten für die Verdauung empfahl. Außerhalb der Mittelgebirge ist sie heute kaum noch bekannt – als aromatisches Wildkraut hat sie ihren Platz im Kräutergarten aber behalten.

Bärwurz im Garten anbauen

Grüne, noch unreife Spaltfrüchte der Bärwurz in der Dolde

Der Anbau der Bärwurz verlangt vor allem die richtige Standortwahl und ein paar Grundregeln der Pflege. Die Art bevorzugt einen hellen Platz, verträgt aber auch leichten Schatten. Kälte macht ihr nichts aus – in freier Natur wächst sie bis in die Hochlagen der Mittelgebirge, etwa im Erzgebirge, im Bayerischen Wald oder im Schwarzwald.

Standort: Die Bärwurz gedeiht auf eher trockenen, gut durchlässigen Böden. Zu nasse oder staunasse Stellen mag sie nicht. In den Mittelgebirgen wächst sie natürlicherweise an Waldrändern, auf Bergwiesen und Weiden – auf Böden, die nährstoffarm, dafür aber locker und luftig sind und die Wurzeln nicht im Wasser stehen lassen.

Bewässerung: Wegen ihres ursprünglichen Standorts braucht die Bärwurz in der Regel kein zusätzliches Gießen. Es genügt, sie in längeren Trockenphasen maßvoll zu wässern, damit der Boden nicht völlig austrocknet. Wichtig ist eine Dosierung, bei der es nicht zu Staunässe und Wurzelfäule kommt.

Licht: Zwar kommt die Bärwurz auch mit halbschattigen Bedingungen zurecht, am besten wächst sie jedoch in voller Sonne. Im Garten wählt man deshalb einen hellen, sonnigen Platz – das fördert kräftigen Wuchs und eine gute Entwicklung.

Ausgesät wird entweder im Frühjahr ab April oder im Herbst. Die Samen sind Kaltkeimer, weshalb die Herbstaussaat ins Freiland am einfachsten gelingt und die Pflanze zuverlässig einwurzelt. Insgesamt ist die Bärwurz anspruchslos und mit etwas Aufmerksamkeit eine nützliche Bereicherung für den Kräutergarten.

Bärwurz düngen

Beim Anbau von Pflanzen kommt es bei der Bärwurz vor allem auf eine regelmäßige Düngungan, die kräftigen Wuchs und gesundes Laub sichert. So sollte gedüngt werden:

  • Im Frühjahr: vor der Pflanzung oder bereits im Herbst davor.
  • Während der Vegetationszeit: so stehen ausreichend Nährstoffe für Wachstum und Entwicklung zur Verfügung.

Düngerarten:

  • Natürliche Dünger: erste Wahl für den ökologischen Anbau der Bärwurz.
  • Kompost: liefert ein breites Nährstoffspektrum und verbessert die Bodenstruktur.
  • Mineraldünger: möglich, aber sparsam und mit Blick auf Konzentration und Zusammensetzung.

Ein moderner Ansatz beim Düngen von Gartenpflanzen:

  • Natürlicher Dünger (DÜNGEE): beliebt vor allem deshalb, weil er die Pflanzen umfassend mit Nährstoffen versorgt.
  • Vorteile von DÜNGEE:
    • Nährstoffreich: unterstützt einen gesunden Wuchs.
    • Allmähliche Nährstofffreisetzung: die Nährstoffe stehen über Wochen bereit, statt nach einem Guss auszuwaschen.

Empfohlene Düngepraxis:
Maßvolles Düngen fördert die Vitalität der Bärwurz, ohne zu überdüngen oder das Bodenleben zu belasten. Ein natürlicher Dünger sorgt dabei für eine gleichmäßige Nährstoffversorgung und einen kräftigen, gut durchwurzelten Bestand.

Bärwurz (Meum athamanticum)

Blühende Bärwurz mit weißen Dolden und fein gefiederten Blättern auf einer Bergwiese

Die Bärwurz (Meum athamanticum) ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist ein altes Würz- und Wildkraut und hat bis heute ihren Platz in der Volksheilkunde. Sie wächst vor allem in den Gebirgen Süd-, West- und Mitteleuropas – in den Pyrenäen, den Vogesen, den Alpen und den Gebirgen des Balkans. Sie wird etwa 60 cmhoch, hat einen aufrechten Stängel und überwiegend grundständige, gestielte Blätter.

Verwendung und Überlieferung:

  • Küche – die feinen Blätter würzen Salate, Suppen, Soßen und Quark
  • Bärwurz-Schnaps – die aromatische Wurzel ist die traditionelle Grundlage des Bärwurz-Brands aus dem Bayerischen Wald
  • Volksheilkunde – früher wurde ein Aufguss der Wurzel bei Verdauungsbeschwerden getrunken; eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt
  • Bärwurzwiesen – artenreiche Berg-Mähwiesen mit Meum athamanticum gelten als schützenswerter Lebensraum

Der Anbau der Bärwurz verlangt einen Standort mit gut durchlässigem Boden und viel Sonne. Vermehrt wird sie über Samen, die eine Kältephase brauchen – eine Herbstaussaat ins Freiland ist deshalb am einfachsten. Wegen ihres Aromas ist sie in der Kräuterkunde geschätzt und Bestandteil vieler Kräutermischungen.

Trotz ihrer Ähnlichkeit mit Dill sollte man die Bärwurz von diesem sicher unterscheiden können: Ihre Blätter sind feiner geteilt und der Duft ist deutlich harziger. Wichtiger noch – in freier Natur ähneln sich viele Doldenblütler, darunter stark giftige Arten wie der Gefleckte Schierling. Wer nicht sicher bestimmen kann, sammelt besser nicht, sondern zieht die Bärwurz im eigenen Garten.

Bärwurz: Wissenswertes

Die Bärwurz, botanisch Meum athamanticum , ist ein Kraut, das nicht nur durch sein Aussehen auffällt, sondern auch eine lange Nutzungsgeschichte hat.

  • Geschichte: Die Pflanze wurde schon in der mittelalterlichen Heilkunde verwendet – belegt etwa durch die Schriften der heiligen Hildegard von Bingen.

  • Aussehen: Auf den ersten Blick erinnert die Bärwurz an Dill, bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch eine eigenständige Art aus der Familie der Doldenblütler.

  • Inhaltsstoffe: Die Bärwurz enthält ätherische Öle und Bitterstoffe – ihnen verdankt sie ihr kräftiges Aroma.

  • Anbau: Obwohl die Bärwurz aus den europäischen Gebirgen stammt, lässt sie sich auch im heimischen Garten gut kultivieren.

Geschätzt wird die Bärwurz vor allem für ihr Aroma: In der Küche gibt sie Gerichten eine würzige Note, im Bayerischen Wald ist die Wurzel seit Generationen die Grundlage des Bärwurz-Schnapses. Wildpflanzen sollte man dennoch stehen lassen und die Bärwurz lieber selbst anbauen oder Erzeugnisse von geprüften Gärtnereien und Herstellern kaufen – so bleiben die natürlichen Bestände dieses Wildkrauts erhalten.