Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
Die leuchtend roten Beeren im Herbst sind auffällig und stark giftig — er gehört in schattige Ecken.

Mitteleuropäische Staude mit leuchtend roten Beeren
- Standort: schattig bis halbschattig, frischer Boden
- Wuchshöhe: 20–40 cm
- Blütezeit: April–Juni
- Vermehrung: durch Samen und seitliche Tochterknollen
Der Gefleckte Aronstab aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) fühlt sich in Gärten und Parks im lichten Schatten von Bäumen und zwischen Schattenstauden am wohlsten.
Der Gefleckte Aronstab hat ungewöhnliche Blüten — einen Kolben in einem Hochblatt — aus denen sich ab dem Spätsommer leuchtend rote Beeren entwickeln. Diese Aronstab-Beeren sind stark giftig.
Er bildet einen auffälligen Blütenstand – einen Kolben, der von einer grünlich weißen, 10–25 cm langen Spatha umhüllt wird. Die kleinen Blüten sitzen dicht am Kolben und haben keine Blütenhülle. Der Blütenstand ist als Kesselfalle gebaut: Kleine Fliegen und Mücken rutschen hinein und übernehmen dabei die Bestäubung.
Die Blätter sind lang gestielt, bis zu 25 cm lang und oft dunkel gefleckt. Die giftigen Beeren färben sich ab August rot.
