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Dünger aus Insektenkot mit Wunderwirkung

Wenn man an organischen Dünger denkt, fällt jedem von uns zunächst Pferde- oder Hühnermist ein. Nun versucht sich HNOJÍK.CZ mit seinem Insektenkot, der in Nordböhmen hergestellt wird, auf dem tschechischen Markt zu etablieren.

Wir haben HNOJÍK.CZ kontaktiert, um für Sie mehr Informationen zu erhalten.

Wie Insektenkot gesammelt wird

Die Larven des Mehlkäfers leben in Weizenkleie, und als Wasserquelle werden ihnen Obst und Gemüse zum Fressen gegeben. Nach einigen Wochen eines solchen Lebens kann man beginnen, die Insektenkügelchen, d. h. den Insektenkot, auszusieben. Dieser Dünger wird Sie durch seine angenehme Haptik überzeugen – er riecht nicht unangenehm und erinnert an grobes Mehl. Die Herstellung von 1 Liter dieses Düngers benötigt Tausende von Larven und dauert über einen Monat.

Vergleich mit anderen Düngemitteln

Grundlegende Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium sind in ähnlicher Konzentration enthalten wie in Hühnerkot oder Wurmkompost. Darüber hinaus enthält er das erwähnte Chitin sowie Silikate und Tausende weiterer nützlicher Substanzen. Sie werden feststellen, dass Ihre Pflanzen durch diese Stoffe insgesamt deutlich kräftiger und robuster sind als bei anderen Düngemitteln. Bei der Anwendung müssen Sie die Dosierung nicht akribisch überwachen, denn ein weiterer Vorteil des Insektenkots ist sein neutraler pH-Wert (er verbrennt weder Wurzeln noch Blätter der Pflanzen). Sie können also bedenkenlos in beliebiger Konzentration streuen, gießen oder sprühen, ohne die Pflanzengesundheit zu gefährden. Die empfohlene Dosierung beträgt 15 ml Streugut rund um Fruchtgemüse oder 5–15 ml Insektenkot auf 1 Liter Wasser zum Gießen.

Die Nährstofffreisetzung erfolgt schrittweise und langfristig. Der Dünger kann das ganze Jahr über verwendet werden. Das Einarbeiten in den Boden verbessert dessen Wärme- und Lufteigenschaften sowie die Bodenstruktur. Die Pflanzen wurzeln dadurch besser. Insektenkot fördert das Bodenleben, erhöht den Humusanteil und trägt zu einer größeren Fruchtbarkeit bei. Er wird auch als Beschleuniger von Kompostierungsprozessen eingesetzt.

Verwenden Sie ihn für alle Pflanzen – vom Kaktus bis zum Apfelbaum

Insektenkot ist für alle Pflanzen geeignet. Sie können ihn auf Zimmerpflanzen, Gartenpflanzen, Rasen, Kakteen und Sukkulenten anwenden. Auch Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher profitieren von ihm.

Anwendungsmethoden und Dosierung

Der Dünger ist ein feines, schüttfähiges Material, das an Mehl erinnert. Die Düngung kann beispielsweise durch Aufstreuen auf die Erde erfolgen. Dies eignet sich für Rasenflächen oder Beete mit Gartenpflanzen. Die empfohlene Dosis beträgt 1 Esslöffel pro Fruchtgemüsepflanze wie Tomate oder Gurke (1 L Dünger für 67 Pflänzchen). Der Streudünger beginnt sich nach der Bewässerung zu zersetzen und versorgt die gedüngten Pflanzen langfristig mit Nährstoffen. Bei Wurzelgemüse wird ein kleiner Teelöffel pro Pflanze sehr sparsam im Laufe des Jahres empfohlen.

Kranke und befallene Pflanzen sollten am besten mit einem Auszug gedüngt werden. Bei diesem Verfahren ist es richtig, einen Teil des Auszugs (des Wassers) zum Besprühen zu verwenden und den Rest (Wasser mit dem Düngerrückstand) als Gießwasser an die Wurzeln zu gießen. Die Stärke des Auszugs beträgt 1 Esslöffel Dünger auf 1 L Wasser. Alternativ ein halber Löffel Dünger und ein halber Löffel Regenwurm-Flüssigdünger. Einen solchen Auszug sollte man 2–3 Tage hintereinander anwenden. Am vierten Tag sollte das Ergebnis bereits sichtbar sein.

Bei gesunden Pflanzen in Blumentöpfen genügt 1 Teelöffel Dünger auf 1 L Wasser beim Gießen.