Bartfaden
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Bartfaden Staude
(Penstemon)
Bartfaden (Penstemon) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae), die mehr als 250 Arten umfasst. Diese Pflanzen stammen ursprünglich aus Nordamerika und sind wegen ihrer wunderschönen Blüten und der einfachen Pflege sehr beliebt.
Obwohl es so viele Bartfaden-Arten gibt, haben sie einige gemeinsame Merkmale:
Stängel: Sie sind aufrecht und verzweigt, erreichen je nach Art eine Höhe von einigen Zentimetern bis zu mehr als einem Meter.
Blätter: Die Blätter des Bartfadens sind einfach, wechselständig, länglich oder eiförmig, manchmal mit gesägten Rändern. Häufig weisen sie eine auffällige grüne Farbe auf.
Blüten: Sie sind zweifellos die auffälligsten Teile des Bartfadens. Die Blüten haben eine röhrenförmige Gestalt und sind oft sehr farbenfroh. Sie können in verschiedenen Farben erscheinen, wie Weiß, Rosa, Rot, Violett, Orange oder Blau. Die Blüten sind häufig zweilippig. Sie blühen in der Regel in den Sommermonaten.
Früchte: Nach der Blüte entwickeln sich aus den Blüten kleine Kapseln, die Samen enthalten.
Bartfaden eignet sich für Gartenflächen, Blumenbeete und Steingärten. Dank seiner auffälligen Blüten zieht er Schmetterlinge und andere Insekten an.
Bartfaden Anbau
Der Anbau von Bartfaden (Penstemon) ist im Allgemeinen einfach, weshalb diese Pflanzen sowohl bei Anfängergärtnern als auch bei Personen mit begrenzter Zeit für die Pflanzenpflege beliebt sind. Nachfolgend finden Sie die grundlegenden Schritte zum richtigen Anbau von Bartfaden:
Standort: Bartfaden bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Am besten wächst er in gut durchlässigem Boden mit neutralem pH-Wert. Er verträgt Trockenheit gut und ist windresistent.
Bewässerung: Bartfaden mag eine mäßige Bewässerung. Versuchen Sie, den Boden feucht, aber nicht zu nass zu halten. Gießen Sie regelmäßig, besonders bei heißem Wetter, am besten im Abstand von 2–3 Tagen. Außerhalb der Vegetationsperiode ist es in der Regel empfehlenswert, die Bewässerung zu reduzieren.
Düngung: Ergänzen Sie den Boden zu Beginn der Vegetationsperiode (üblicherweise im Frühling) mit Kompost oder Dünger für blühende Pflanzen. Eine zusätzliche Düngung kann nach Bedarf erfolgen, jedoch kann eine übermäßige Stickstoffzufuhr zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüte führen.
Vermehrung: Bartfaden kann durch Samen, Teilung von Horsten oder Stecklinge vermehrt werden. Die Vermehrung durch Samen ist einfach, aber zur Erhaltung der Sorteneigenschaften sollten Sie lieber Stecklinge oder Horsteilung verwenden.
Schnitt: Um den Bartfaden in optimaler Kondition zu halten und eine reiche Blüte zu fördern, ist ein Rückschnitt empfehlenswert. Dieser Schnitt sollte Ende Sommer oder Anfang Herbst, nach der Blüte, durchgeführt werden. Entfernen Sie verblasste Blüten und einige verwelkte Triebe, um neues Wachstum zu fördern und die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.
Überwinterung: In gemäßigtem Klima können einige Bartfaden-Arten immergrün sein und milden Wintern standhalten. In kälteren Regionen empfehlen wir jedoch eine Mulchschicht, die die Wurzeln vor Frost schützt.
Krankheiten und Schädlinge: Bartfaden ist im Allgemeinen widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, kann jedoch anfällig für Pilzerkrankungen sein, wenn es in der Umgebung zu feucht ist. Wenn Sie irgendwelche Probleme bemerken, entfernen Sie die betroffenen Pflanzenteile und vermeiden Sie übermäßige Feuchtigkeit.
Bartfaden bärtig
Der Bartfaden (Penstemon barbatus), manchmal auch Zimtbartfaden genannt, ist eine wunderschöne Staude mit röhrenförmigen Blüten.
Wie der Bartfaden aussieht
- Stängel: Die Stängel sind aufrecht, wachsen auf eine Höhe von etwa 60–90 cm, manchmal bis zu 120 cm. Sie sind steif und fest.
- Blätter: Die Blätter sind schmal, länglich und leicht behaart, was ihm ein „bärtiges“ Aussehen verleiht. Sie haben häufig eine hellgrüne Farbe.
- Blüten: Die Blüten sind sehr attraktiv und haben eine röhrenförmige Gestalt mit zweilippigem Abschluss. Sie sind meist orange, rot oder gelb gefärbt. Es können auch Kombinationen mehrerer Farben vorkommen. Sie blühen in den Sommermonaten und ziehen verschiedene Insektenarten an, wie Bienen und Schmetterlinge.
- Früchte: Nach der Blüte bilden sich aus den Blüten kleine Kapseln, die Samen enthalten.
Wie der Bartfaden angebaut wird
Standort: Der Bartfaden bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Er mag Plätze mit gut durchlässigem und humosem Boden. Er ist nicht anspruchsvoll in Bezug auf den pH-Wert des Bodens, ideal ist jedoch ein leicht saurer bis neutraler Boden.
Bewässerung: Bartfaden sind widerstandsfähig gegenüber trockeneren Bedingungen, nach dem Einpflanzen ist es jedoch empfehlenswert, regelmäßig zu gießen, damit sich die Wurzeln gut einwurzeln können. Nach dem Anwurzeln reduzieren Sie die Bewässerung, um Staunässe im Boden zu vermeiden.
Düngung: Im Frühling geben Sie Kompost oder Dünger für blühende Pflanzen in den Boden. Dies hilft, eine reiche Blüte zu fördern.
Schnitt: Nach der Blüte können Sie verblühte Blüten entfernen und die Pflanze auf einen kompakten Wuchs zurückschneiden, um neues Wachstum und eine reichere Blüte zu fördern.
Überwinterung: Der Bartfaden ist mäßig frostresistent. In kälteren Regionen empfiehlt es sich, rund um die Wurzeln zu mulchen, um sie vor winterlichem Frost zu schützen.
Roter Bartfaden – Hartwegbartfaden
Eine weitere wunderschöne Bartfadenart, die Sie für Ihren Steingarten oder Ihren Garten erwerben können, ist der rote Bartfaden, auch bekannt als Hartwegbartfaden, lateinisch Penstemon hartwegii red. Dieser Bartfaden sieht ähnlich wie die anderen Bartfadenarten aus, hat jedoch einen viel kompakteren Wuchs, wunderschöne rote Blüten und erreicht eine Höhe von 40 bis 70 cm.
Er liebt sonnige Standorte, verträgt jedoch auch Halbschatten. Den Boden sollten Sie ihm am besten mit einem neutralen pH-Wert geben, und er verträgt eher Trockenheit als Staunässe.
Er blüht üppig von Juni bis September, die Blüten können als Schnittblumen in Vasen verwendet werden.
Fingerhutbartfaden
Digitalis-Bartfaden (Penstemon digitalis) ist eine weitere schöne Staude, die für ihre auffälligen Blüten bekannt ist.
Erscheinungsbild des Digitalis-Bartfadens:
- Stängel: Die Stängel sind aufrecht, verzweigt und erreichen in der Regel eine Höhe von 60–90 cm, manchmal können sie auch höher werden.
- Blätter: Die Blätter sind länglich, lanzettförmig und haben fein gezähnte Ränder. Sie sind in der Regel dunkelgrün, jedoch können einige gezüchtete Kultivare Blätter in verschiedenen Rot- oder Purpurtönen aufweisen.
- Blüten: Die Blüten des Digitalis-Bartfadens sind groß und haben eine röhrenförmige Gestalt mit zweilippigem Abschluss. Sie sind häufig rein weiß oder rötlich gefärbt, es gibt jedoch auch verschiedene Kultivare mit rosa oder violetten Blüten. Die Blüten sind in langen Trauben angeordnet, was sie zu einem auffälligen Anblick macht.
- Früchte: Nach der Blüte bilden sich aus den Blüten Kapseln, die Samen enthalten.
Düngung von Außen- und Zierpflanzen
- Sie können die Pflanzen in einer dünnen Schicht rundherum bestreuen.
- Laugen Sie Hnojík aus und gießen Sie damit um die Pflanzen herum, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Mašín, Emil: Skalky a skalničky, Orbis, Praha 1967.
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
