Basilikum (Ocimum basilicum)
Stark duftendes, einjähriges Heilkraut und Gewürz; gute Bienenweide
- Standort: sonnig exponierter, windgeschützter Platz; sandig-lehmiger Boden
- Höhe: 20–50 cm
- Blütezeit: Juli–September
- Vermehrung: durch Aussaat
Diese Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) stammt aus Indien, verbreitete sich jedoch sehr früh in die warmen Regionen des Mittelmeerraums. Als Gewürz und Heilkraut wurde sie bereits lange vor unserer Zeitrechnung geschätzt, da Reste von Basilikum in den Grabkammern ägyptischer Pyramiden gefunden wurden. Ihre Verwendung in den Gärten und Küchen der Herrscher führte zur Bezeichnung „königliches Kraut“. Im 12. Jahrhundert wurde Basilikum nach Mitteleuropa gebracht.
Es ist sehr wärmeliebend und wächst wild nur südlich der Alpen. Es ist einjährig, seine aufrechten krautigen Stängel verzweigen sich im oberen Teil reichlich und können je nach Standort eine Höhe von bis zu 50 cm erreichen. Die Blätter sind länglich bis oval, leicht gewölbt. Ab Juli erscheinen an den Stängelspitzen kleine weißliche bis rosafarbene Blüten in Scheinquirlen. Die Intensität des würzigen Aromas der gesamten Pflanze hängt von der Menge des Sonnenlichts und der Bodendurchlässigkeit ab.
Der pfeffrige Duft des Basilikums stammt aus ätherischen Ölen. Die Verwendung dieser Pflanze ist vielseitig – es eignet sich als Pfefferersatz, für Kräuterbutter, zu Tomaten und zu scharfem Südgemüse. Es empfiehlt sich, es allein zu verwenden, nicht in Mischungen.
Heilwirkungen
Basilikum wirkt als krampflösendes Mittel bei Magenbeschwerden und anderen Verdauungsproblemen.
Basilikum-Sorten:
- Kleinblättriges Basilikum – bildet niedrige Horste, hat sehr kleine Blätter und ein feines Aroma.
- Großblättriges Basilikum – insgesamt größer, hat löffelförmige Blätter, ist robuster, jedoch weniger aromatisch.
