Astrophytum, „Bischofsmütze"
- Standort: warm und je nach Art sonnig oder halbschattig, Substrat mineralisch, nährstoffreich und locker
- Höhe: in der Natur je nach Art bis zu 1,5 m, in Kultur wesentlich kleiner
- Blütezeit: zu jeder Jahreszeit
- Vermehrung: leicht durch Samen
Anbau
Empfohlene Arten zum Anbau
Astrophytum asterias (Astrophytum asterias)
Eine wunderschöne Pflanze mit bewundernswerter Symmetrie. Sie hat einen flach kugelförmigen, graugrünen, regelmäßig geformten und dornenfreien Körper mit 7–8 breiten Rippen. Der Scheitel ist schwach wollig bedeckt, die Areolen sind groß, dick und weiß filzig. Die weit geöffneten, 3 cm langen und 4–5 cm breiten Blüten sind innen zitronengelb, im Schlund schwach rot und außen glänzend strohfarben.
Astrophytum capricorne (Astrophytum capricorne)
Es hat Areolen mit maximal zehn hornförmig gebogenen, bis zu 7 cm langen, verflochtenen Dornen, die den kugelförmigen Körper bedecken. Die hell- bis zitronengelben glänzenden Blüten sind groß und an der Basis karminrot.
Astrofytum „Bischofsmütze"
(Astrophytum myriostigma)
Die bekannteste Art der Gattung. Sie hat einen kugeligen bis leicht länglichen, dornenfreien Körper mit vertieftem Scheitel und scharf kantigen Rippen (meist 5, höchstens 5–8, mindestens 3–4). Die Oberfläche ist mit weißen, filzigen Flocken bedeckt. Die bis zu 6 cm großen Blüten sind gelb und seidig glänzend.
Dieser Kaktus benötigt einen hellen und warmen Standort. Die Form ohne weiße Flocken, Astrophytum myriostigma var. nudum, hat einen reingrünen Körper und benötigt als „nackter“ Kaktus einen Halbschatten, da er sich sonst leicht rötlich verfärbt.
Astrofytum (Astrophytum ornatum)
In der Jugend kugelförmig, im Alter säulenförmig. Es hat 8 Rippen, die in bogenförmigen Streifen mit weißen Flocken besetzt sind. Die Dornen sind lang, gerade, gelblich bis dunkelbraun. Die hellgelben Blüten sind groß, bis zu 9 cm breit.
