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Blattläuse

Rindenläuse der Familie Lachnidae befallen Fichten und andere Gehölze. Übersicht über Symptome, Schadwirkung, Arten der Lachnidae und Möglichkeiten der biologischen Bekämpfung.

Rindenläuse (Familie Lachnidae)

Blattläuse (Lachnidae)

Wirtsgehölze:

  • Fichten,
  • andere Nadel- und Laubgehölze.

Symptome: zahlreiche Kolonien an den Zweigen junger Fichten. An älteren Bäumen sitzen sie eher an ein- bis vierjährigen Zweigen im Wipfelbereich. An den Saugstellen verursachen die Blattläuse Wachstumsstörungen und Kümmerwuchs der Zweige. An jungen Buchen rollen sich die Blätter ein und die Rinde junger Triebe reißt auf. Für Ameisen und Bienen sind Blattläuse wegen ihrer Honigtauproduktion von großer Bedeutung. Infolge des Befalls werden die mit Honigtau benetzten Stämme und Äste sekundär von Rußtaupilzen besiedelt.

Schädling

Geflügelte und ungeflügelte Blattläuse. An Fichten vor allem Cinara pilicornis, die Bewimperte Fichtenrindenlaus: braun, 2–4,5 mm groß, deutlich behaart und mit sechsgliedrigen Fühlern. Der Hinterleib trägt seitlich kleine Warzen. Die an Fichten lebenden Arten überwintern als dunkle Eier an den Nadeln.

Verwechslungsmöglichkeiten: zahlreiche weitere Blattlausarten, die an Bäumen leben und diese auf die gleiche Weise schädigen.

Schadwirkung

Blattläuse (Lachnidae)

Bei Massenvermehrung an jungen Bäumen und in Baumschulen kann starker Blattlausbefall zu kleineren Schäden führen, wobei einzelne Zweige absterben können.

Blattläuse bekämpfen

Vorrang haben biologische (Marienkäfer und ihre Larven, Schwebfliegen, Florfliegen u. a.) und biotechnische Verfahren (Kali-Schmierseife, Präparate auf Paraffinölbasis). Angesichts der geringen Schadwirkung dieser Blattläuse sollten synthetische Insektizide nur in absoluten Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.