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Buchsbaum (Buxus)

Wächst langsam, verträgt aber fast jeden Schnitt — deshalb lassen sich aus ihm Hecken und Figuren formen.

Buchsbaum (Buxus)

Immergrüne dichte Sträucher oder kleine Bäume mit kleinen ledrigen Blättern

  • Standort: sonnig bis halbschattig, windgeschützt
  • Höhe: bis 5 m (je nach Schnitt und Art)
  • Blütezeit: März bis April
  • Vermehrung: Stecklinge oder Aussaat

Der Buchsbaum (Buxus) ist ein langsam wachsender, immergrüner Strauch oder niedriger Baum, geschätzt für seine dichte Verzweigung und die ganzjährig grünen Blätter. In der Gartengestaltung wird er vor allem als Hecke, für formale Einfassungen, geometrische Formen (Formschnitt, Topiary) oder auch in Kübeln auf Terrassen und an Hauseingängen verwendet. Die Blätter sind klein, gegenständig, glänzend grün und ledrig, was der Pflanze auch im Winter ein kompaktes Aussehen verleiht.

Er blüht im Frühjahr mit kleinen, unscheinbaren gelbgrünen Blüten, die Bienen anlocken. Die Früchte sind dreifächrige Kapseln, die sich bei der Reife öffnen und die Samen freigeben. Der Buchsbaum ist ein langlebiges Gehölz, das oft mehrere Jahrzehnte alt wird und in historischen Gärten ein prägendes architektonisches Element bildet.

Anbau

Buchsbaum mit grünen glänzenden Blättern und kompakter Form
Gewöhnlicher Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Der Anbau von Buchsbaum ist verhältnismäßig anspruchslos. Am besten gedeiht er in tiefgründigen, kalkhaltigen, durchlässigen und humosen Böden, er kommt aber auch mit ärmeren Standorten zurecht.

Ihm behagt eine geschützte Lage mit diffusem Licht oder Halbschatten, wo er weder unter Hitze noch unter direktem Wind leidet. An sonnigen Standorten kann es zu Blattverbrennungen kommen, besonders nach dem Schnitt.

In den ersten Jahren nach der Pflanzung braucht er regelmäßige Wassergaben, später verträgt er auch Trockenperioden gut.

Der Buchsbaum verträgt den Schnitt hervorragend, was ihn zum idealen Gehölz für den Formschnitt macht. Der Schnitt fördert die Dichte und einen gleichmäßigen Wuchs; am häufigsten wird er im Juni und im September durchgeführt. Geschnitten wird am besten bei bedecktem Wetter, damit die frisch geschnittenen Blätter nicht von der Sonne verbrannt werden.

In den letzten Jahren macht dem Buchsbaum der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) zu schaffen, ein invasiver Schädling, dessen Raupen in kurzer Zeit einen vollständigen Kahlfraß verursachen können. Nötig sind regelmäßige Kontrolle und das Absammeln der Raupen von Hand sowie der Einsatz biologischer Präparate (z. B. Bacillus thuringiensis) oder im äußersten Fall auch chemischer Spritzmittel.

Häufige Fragen: Buchsbaum (Buxus)

Wann Buchsbaum schneiden?

Formen können Sie vom Frühjahr bis zum Spätsommer; die Hauptschnitte führen Sie idealerweise im Mai–Juni und dann im August durch. Schneiden Sie nicht bei praller Sonne und Hitze — frisch geschnittene Blätter verbrennen.

Warum wird der Buchsbaum braun?

Die häufigsten Ursachen sind drei: Trockenheit, Pilzkrankheiten (Triebsterben) und der Buchsbaumzünsler — teilen Sie den Strauch mit den Händen und suchen Sie im Inneren nach Raupen, Fraßspuren und Gespinsten. Passen Sie je nach Befund die Bewässerung an, entfernen Sie befallene Teile und gehen Sie gegebenenfalls gegen den Zünsler vor.

Womit Buchsbaum düngen?

Düngen Sie während der Saison organisch — ein Auszug aus DÜNGEE (1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) ins Gießwasser oder eine feine Streugabe an den Strauch. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung fördert dichten Austrieb und Widerstandsfähigkeit.