Echeverien
Echeverien sind beliebte Sukkulenten, die dekorative Rosetten bilden. Eine detaillierte Übersicht der Arten, ihres Aussehens, ihrer Ansprüche an die Kultivierung und Vermehrung – geeignet auch für Anfänger.

Sukkulente ausdauernde Pflanzen in Form von Blattrosetten oder niedrigen verzweigten Halbsträuchern
- Standort: sonnig, im Sommer auch im Freien, im Winter hell und frostfrei
- Höhe: alle Arten niedrig, nur Blütenstände bis 50 cm hoch
- Blütezeit: je nach Art zwischen Januar und Oktober
- Vermehrung: durch Blattstecklinge
Die Gattung Echeverie (Echeveria) aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) hat ein großes Verbreitungsgebiet von Mexiko, Texas und Mittelamerika bis zu den Anden in Peru, Bolivien und Chile. Echeverien sind häufig auf „Teppichbeeten“ in mediterranen Ländern zu sehen und sind auch bei uns keine Seltenheit. Echeverien sind interessant durch Form, Anordnung und Farbe der Blätter.
Neben Arten mit bereiften oder rötlich-blauen und behaarten Blättern gibt es auch Arten mit samtig-flaumigen Blättern. Die gelben bis roten Blüten zahlreicher Hybriden sind besonders reichhaltig und schön.
Anbau
Echeverien werden in der Regel problemlos kultiviert. Sie benötigen vor allem einen sonnigen Standort, da sie sonst keine kompakten Rosetten bilden. Im Sommer können sie im Freien kultiviert werden, z. B. im Steingarten. Sie benötigen durchlässigen, sandigen Boden mit ausreichend Humus und Nährstoffen. Beim Gießen, das im Sommer reichlich sein sollte, dürfen die Rosetten nicht mit Wasser benetzt werden. Für die Überwinterung ist ein heller Standort mit einer Temperatur von 6–10 °C geeignet. Im Winter werden die Pflanzen möglichst trocken gehalten.
Echeverien werden durch Herzfäule bedroht, die vor allem dann auftritt, wenn Wasser längere Zeit in den Rosetten verbleibt. Blattstecklinge wurzeln recht leicht und bilden an der Basis junge Pflänzchen. Auch Kopfstecklinge wurzeln problemlos. Der Nachteil der Vermehrung durch Samen besteht darin, dass die Nachkommen von Hybriden genetisch aufspalten – die Sämlinge haben kein einheitliches Erscheinungsbild. Bei der generativen Vermehrung von Arten tritt dieses Problem nicht auf.
Echeveria agavoides

Sie ist an ihrer Ähnlichkeit mit einer miniaturhaften Agavenpflanze zu erkennen. Die festen, dichten Rosetten bestehen aus 15–25 Blättern, die eine spitze und steife Form haben, dick, hellgrün, im Alter rötlich und bis zu 9 cm lang sind. Die glockenförmigen Blüten im hohen Blütenstand sind rötlich und oben dunkelgelb.
Echeveria elegans

Sie bildet keinen Stamm, sondern breitet sich durch längere Ausläufer zu einem dichten Bestand aus Rosetten aus. Auffällig weiß bereifte Blätter bilden schalenförmige Rosetten. Der Blütenstand ist 10–15 cm lang, der Stängel rot und grau bereift und trägt rosa Blüten mit einem gelben oberen Teil.
Echeveria derenbergii
Verzweigt sich von der Basis, bildet einen dichten Bestand aus kugeligen bis zylindrischen Rosetten (bis 6 cm im Durchmesser).
Die breit spatelig geformten Blätter mit Spitze sind weißlich grau bereift und an den Rändern rot. In Blütenständen von nur 8 cm Höhe befinden sich 1–1,5 cm lange Blüten in rötlich-gelb bis gelb.
Der Kreuzung der Arten E. derenbergii × E. setosa wird als E. derosa bezeichnet, im Handel besser bekannt als E. derenbergii major.


Echeveria secunda
Die bekannteste Art, häufig für Teppichbeete verwendet. Sie hat keinen oder nur einen kurzen Stängel und bildet viele Tochterrosetten.
Die Blätter sind schön bereift und schwach blau gefärbt.
Deutlicher gefärbte Blätter hat E. secunda var. glauca. Blätter 5 cm lang, 2,5 cm breit, verkehrt-eiförmig spatelig, mit purpurner Spitze.
Blütenstand 20–30 cm hoch, rote Blüten bis zu 1 cm lang.
Echeveria pulvinata

Wenig verzweigter Halbstrauch, 12–20 cm hoch. Die Blätter sind 1 cm dick, ebenso wie die Stängel weich und weiß behaart, und bilden lockere Rosetten. Oben sind sie stumpf, mit einer kurzen Spitze, die Ränder rot. Der Blütenstand verzweigt sich waagerecht, die Blüten (2 cm lang) sind rot bis rotgelb.
Echeveria setosa

Sie bildet dichte kugelförmige oder flachere Rosetten ohne Stängel. Blätter schmal, grün, stumpf mit Spitze, auf beiden Seiten dicht weiß behaart. Blütenstand 20–30 cm hoch, rot-gelbe Blüten.
Jak se starat o Echeverii během zimních měsíců?
Echeverien brauchen in den Wintermonaten kühlere Temperaturen und weniger Wasser. Wichtig ist, dass der Boden trocken bleibt und die Pflanzen vor Frost geschützt sind.
Jaké jsou nejlepší postupy pro pěstování Echeverie?
Für eine erfolgreiche Kultur der Echeverie braucht es volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Gegossen wird mäßig – der Boden sollte zwischen den Wassergaben abtrocknen.
Jaké podmínky vyžaduje Echeveria ozdobná pro optimální růst?
Echeveria elegans gedeiht an einem Platz mit reichlich Sonnenlicht und minimalem Gießen. Wichtig sind ein durchlässiges Substrat und die Vermeidung stehender Nässe an den Wurzeln.
Jaké jsou osvědčené metody pro množení Echeverií?
Echeverien lassen sich über Blattstecklinge oder die Abtrennung von Teilpflanzen vermehren. Vor dem Einsetzen in die Erde sollten die Stecklinge antrocknen – eine trockene Umgebung fördert die Bewurzelung.
