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Fröhlicheres Einkaufen

IHR EINKAUF WIRD FRÖHLICHER,

Wie kaufen Sie Ihre Lebensmittel ein? Einkaufswagen, Stoffbeutel, Kräuter aus dem Supermarkt und ein Rezept für selbst gebackene Hörnchen — ein ganz normaler Wocheneinkauf vom ersten Regal bis zur Kasse.

oder: wie kaufen Sie Ihre Lebensmittel ein?

Ein Mensch wählt Gartenprodukte im Laden aus
Kundin wählt Produkte im Gartenmarkt aus
Kundin sucht im Garten Blumen und Pflanzen zum Kauf aus

Den klassischen Einkauf mit Tasche oder Einkaufswagen ersetzen heute oft Online-Shops und ihre Lieferdienste, die den Einkauf bis vor die Wohnungs- oder Haustür bringen. Es gibt aber immer noch Menschen, die gern selbst einkaufen, dem Lieferdienst nicht zutrauen, Qualität und Haltbarkeit der Ware zuverlässig einzuhalten, und lieber zu Fuß oder mit dem Auto selbst in den Laden fahren.

Unseren Rundgang durch den Supermarkt begleitet ein Einkaufswagen gegen ein Ein-Euro-Stück, und schon kann es fröhlich zwischen die Regale gehen. Was im Wagen landet, entscheidet jeder für sich. Die einen hetzen durch den Laden, werfen hinein, was ihnen ins Auge springt, und steuern schnell die Kasse an. Die anderen rennen wegen einer einzigen Sache los — entweder haben sie sie beim letzten Einkauf vergessen, oder sie holen sich etwas gegen den Hunger. Und dann gibt es die Kategorie der nachdenklichen Einkäufer: Sie wissen genau, was sie wollen, nehmen nur, was auf dem Zettel steht, ergänzen den Wagen um Angebote und gehen in Ruhe zur Kasse.

Ich bin zu 80 % Einkäuferin im Laden: Ich gehe gewissenhaft, schon fast routiniert durch die Regale und fülle damit Kühlschrank und Vorratskammer der Familie. Die restlichen 20 % erledige ich über den Online-Shop und lasse mir die Ware bequem nach Hause liefern, das spart Zeit. Ich beginne den Einkauf regelmäßig bei Obst und Gemüse, fülle damit 70 % des Wagens und überlege beim Rest, wohin die weiteren Produkte noch passen — für einen Wocheneinkauf ist der Wagen in unserem Markt schlicht zu klein.

Lächelnde Kundin mit Einkaufstasche im Gartenmarkt
Stoffbeutel immer dabei …
Fröhliche Kundin mit Einkaufstasche im Garten
Heiterer Einkaufsmoment: lächelnde Kundin wählt Gartenprodukte aus
Zufriedene Kundin mit Einkaufstasche im Garten
Kundin mit Einkaufskorb beim Gartenmarkt-Einkauf

Obst und Gemüse brauchen gute Stoffbeutel. Ich bin ein großer Fan davon, wir haben sie immer im Kofferraum, damit uns keine gerissene Plastiktüte den Einkauf auf dem Boden verteilt.
Ganz oben im Wagen liegt bei uns oft ein Kraut, das wir besonders mögen. Zuletzt Basilikum, das wir komplett aufessen können, sodass nur der Topf mit Erde übrig bleibt. Generell ist der Kauf von Kräutern im Supermarkt eine 50:50-Sache: Mal ist die Pflanze überlebensfähig, mal fängt sie an zu welken. Verschlechtert sich ihr Zustand, verarbeitet man sie besser gleich frisch oder trocknet die Blätter in dünnen Schichten in einem trockenen Raum, in der Sonne oder in kleinen Bündeln, die im Luftzug im Flur oder über der Küchenzeile als duftende Dekoration hängen.

Packen Sie jedes Kraut aus dem Supermarkt nach dem Heimkommen unbedingt aus, entfernen Sie die Plastikhülle und stellen Sie es in den Halbschatten. Prüfen Sie die Feuchtigkeit der Erde und düngen Sie bei Bedarf alle 14 Tage mit organischem Dünger. Basilikum ist sehr genügsam: Gute Erde und einmal im Monat Dünger reichen ihm, am besten als Gießwasser. Das wirkt bei Zimmerpflanzen generell besser, weil es sich im ganzen Balkonkasten oder Topf verteilt und so den gesamten Wurzelballen erreicht.

Im Flug vorbei an Fleisch, Wurst, Käse, Joghurt und Butter stehe ich bei den Eiern und suche die kleinen Wachteleier, die wir dieses Jahr nicht aus eigener Haltung haben. Hühnereier sind super, wenn Sie sie aus eigener Haltung haben können. Hühner zu halten ist nicht aufwendig, das schafft fast jeder, und bei zehn Hennen — der idealen Zahl für eine vierköpfige Familie — merken Sie kaum, dass die Haltung den Alltag oder die Haushaltskasse belastet. Diese „Gartenergänzung“ erfreut das Auge beim Anblick der munter herumlaufenden Tiere, tut Ihrem Garten gut (sie lockern die Erde und düngen mit ihrem Mist) und zugleich Ihrem Kühlschrank, in dem ein hochwertiges Produkt aus der eigenen kleinen Farm liegt. Wenn Sie keinen Platz für Hühner haben oder sich die Tierhaltung zeitlich nicht zutrauen, suchen Sie sich am besten einen Halter oder Hof in der Nähe und unterstützen deren Verkauf. Genauso ist es mit Kräutern und Pflanzen: Wenn Sie kräftige, gesunde und widerstandsfähige Pflanzen wollen, kaufen Sie bei den richtigen Leuten — bei Landwirten, Gärtnereien oder auf Bauernmärkten in Ihrer Umgebung. Oft finden Sie sogar im eigenen Viertel oder in der Kleingartenanlage einen Nachbarn, der Gemüsejungpflanzen zieht. Dann haben Sie Glück: Über den Kontakt zum Gärtner vor Ort bekommen Sie Jungpflanzen, die vom Samen an in Ihrer Höhenlage, Ihren Temperaturen und Ihrem Klima gewachsen sind — und ersparen sich das Risiko einer schlechten Akklimatisierung.

Fröhliche Kundin mit eingekauften Gartenprodukten
Rezept Hörnchen:

300 g Weizenmehl Type 550, 200 g Weizenmehl Type 405, 50 g in der Mikrowelle weich gewordene Butter, 15 g Salz, 10 g Zucker, 1 Würfel Hefe, 250 ml warmes Wasser.

Alles verkneten und eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig in 3 Stücke teilen, drei runde Fladen ausrollen und mit einem Tafelmesser in Viertel schneiden, aus denen die Hörnchen gerollt werden. Die Hörnchen mit verquirltem Ei bestreichen und mit Kümmel bestreuen.

Backen bei 180 Grad / 22 Minuten.

Selbst gebackene Hörnchen halten deutlich länger, schmecken besser und kosten kaum Zeit. Der ideale Helfer beim Teig ist eine Knetmaschine — sie spart Zeit und die Mühe des Knetens.

Selbst backen hat noch einen Vorteil: Sie wissen genau, was im Teig steckt. Mehl kaufen wir gleich in Vier-Kilo-Packungen und am liebsten aus einer Mühle in der Umgebung — der Geschmacksunterschied ist deutlich und der Kilopreis fällt oft besser aus als bei kleinen Packungen im Markt. Wer regelmäßig backt, hat Hefe am besten im Gefrierfach und Kümmel auf Vorrat. Das kürzt den Einkaufszettel und macht den nächsten Wocheneinkauf wieder ein Stück entspannter.

Kundin wählt Gartenprodukte im Laden aus

Von den Eiern sind es nur noch ein paar Gänge bis zur Kasse. Ich biege links ab, nehme Löffelbiskuits, ergänze die Vorratskammer um vier Kilo Mehl, greife Gummibärchen und im Regal daneben Toilettenpapier und Taschentücher im Angebot
und in die letzte Lücke in der Ecke des Wagens quetsche ich Seife und Spülmittel.

Fertig: aufs Band legen, in die mitgebrachten Taschen packen, mit der Karte zahlen und ab nach Hause.

Fröhliche Kundin mit Einkaufskorb im Garten
Ein Mensch wählt verpackte Produkte in der Gemüseabteilung aus

Wie kaufen Sie Ihre Lebensmittel ein?

Schreiben Sie uns, wie Sie einkaufen. Und wenn Sie gerade überlegen, womit Sie die Kräuter aus dem Markt oder das Gemüse im Garten düngen: Werfen Sie einen Blick auf unseren organischen Dünger DÜNGEE.