Froschbiss
Der Europäische Froschbiss ist eine Schwimmpflanze mit Rosetten aus runden Blättern und weißen, dreiblättrigen Blüten. Er gedeiht in flachen Stillgewässern und im Gartenteich.

- Einfach zu lagern und anzuwenden.
- Optimale Aufnahme
- Sicher für Kinder, Haustiere und Nutztiere.
- Versorgt den Froschbiss mit umfassenden Nährstoffen.
- Zugelassen für die Verwendung in der ökologischen Produktion (ÚKZÚZ Nr. 5778).
- Geruchlos.
- Haltbarkeit min. 3 Jahre.
Bereiten Sie einen Auszug aus Düngee zu (1 Teelöffel auf 1 l Wasser) und besprühen Sie die Blätter der Pflanze 2× pro Monat während der Wachstumsphase.
- 4 l Düngee = mindestens 800 l Gießwasser
Sicher für Menschen und Tiere




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Froschbiss im Gartenteich

Der Europäische Froschbiss, lateinisch Hydrocharis morsus-ranae, ist eine frei schwimmende Wasserpflanze, die in Süßwasserbiotopen Europas und ostwärts bis nach Westsibirien vorkommt. Auffällig sind seine weißen Blüten mit drei Blütenblättern und gelbem Zentrum, die sich von Juni bis August öffnen. Die Blätter bilden auf der Wasseroberfläche kleine Rosetten und erinnern an Seerosenblätter im Miniaturformat.
Im Gartenteich wird er nicht nur wegen seines dekorativen Werts geschätzt, sondern auch wegen seiner Rolle im Teichökosystem: Er beschattet die Wasseroberfläche, bremst dadurch die Algenentwicklung und bietet Fischen und anderen Wasserorganismen Deckung. Der Froschbiss eignet sich vor allem für Freilandbecken; fürs Aquarium ist er wegen seines Lichtbedarfs und seiner Winterruhe weniger geeignet. Der im Handel als Schwimmpflanze fürs Aquarium angebotene Südamerikanische Froschbiss (Limnobium laevigatum) ist eine andere Art und nicht winterhart.
Trotz des ästhetischen und ökologischen Nutzens sollten die örtlichen Bedingungen und die rasche Ausbreitung bedacht werden. Außerhalb seines ursprünglichen Areals kann er sich invasiv verhalten – nach Nordamerika wurde er eingeschleppt, wo er Flachwasserzonen zuwachsen lässt. Nehmen Sie im Teich deshalb einmal pro Saison überzählige Rosetten heraus.
Froschbiss: Merkmale und Einordnung
Der Froschbiss ist eine Wasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Charakteristisch ist eine schwimmende Rosette, aus der Ausläufer mit Tochterpflanzen austreiben, sodass die Pflanze die Wasseroberfläche nach und nach bedeckt. Ihre runden bis nierenförmigen Blätter mit 2 bis 7 cm Durchmesser sind auf verschiedenen Stillgewässern zu sehen, wo die Pflanze auf natürliche Weise gedeiht.
Die Pflanze blüht während der Sommermonate; Juni bis August ist die Zeit, in der ihre weißen Blüten mit gelbem Mittelpunkt erscheinen. Diese Blüten sind 2 bis 3 cm breit. Über den Winter bildet der Froschbiss keine dauerhaften Blätter, sondern Winterknospen (Turionen), die auf den Grund absinken und im Frühjahr wieder auftauchen – mehr zur Pflanzenpflege im Winter lesen Sie im eigenen Artikel. Obwohl seine Blätter mit denen der Seerose verwechselt werden, sind die Unterschiede deutlich – der Froschbiss ist viel kleiner und wurzelt nicht fest im Grund.
Standort und Kultivierung:
- Sonne: Der Froschbiss bevorzugt sonnige bis leicht schattige Standorte.
- Wasser: Ihm sagen wärmere, nährstoffreiche Stillgewässer zu.
Die Rosetten bleiben klein, doch über ihre Ausläufer breitet sich die Pflanze rasch aus und bildet im Gartenteich eine geschlossene Schwimmdecke. Die Wurzeln hängen frei im Wasser und reichen einige Zentimeter bis etwa 30 cm tief. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Froschbiss nicht für das Aquarium geeignet ist, aber ideal für Freilandbecken.
In der freien Natur wächst der Froschbiss in Altarmen, Tümpeln und an Teichrändern. Diese Lebensräume gehen zurück: In Deutschland steht der Europäische Froschbiss auf der Vorwarnliste der Roten Liste, in mehreren Bundesländern gilt er als gefährdet. Beziehen Sie Pflanzen für den Teich deshalb aus dem Fachhandel und entnehmen Sie keine Exemplare aus der Natur.
Froschbiss pflanzen und pflegen

Die Pflege von Froschbiss, lateinisch Hydrocharis morsus-ranae, erfordert die Berücksichtigung mehrerer wichtiger Faktoren, damit diese Schwimmpflanze gedeiht.
Standort:
Licht: Der Froschbiss bevorzugt gut belichtete Standorte, verträgt jedoch auch Halbschatten.
Temperatur: Ideal sind wärmere, ruhige Gewässer, die seinem natürlichen Lebensraum ähneln.
Wassertiefe: Am besten gedeiht er in flachem Wasser mit 5 bis 15 cm Tiefe, das sich rasch erwärmt.
Bewässerung:
Der Froschbiss benötigt als Wasserpflanze eine ständige Wasserverfügbarkeit. Es muss sichergestellt werden, dass der Standort der Pflanze nicht vollständig austrocknet.
Bei geeigneten Bedingungen kann der Froschbiss leicht zum dominierenden Element eines Gartenteichs werden. Seine weißen Blüten schmücken die Wasseroberfläche in der Regel von Juni bis Ende August und sind für ihren zarten Duft bekannt.
Gartenteichbesitzer sollten darauf achten, dass für den Froschbiss eine möglichst naturnahe Umgebung geschaffen wird, die seinem ursprünglichen Lebensraum ähnelt.
Froschbiss düngen

Die Düngung des Froschbisses sollte maßvoll erfolgen – die Pflanze braucht nicht allzu häufig Nährstoffe. Wichtig ist die Wahl eines Düngertyps, der die Pflanze versorgt und zugleich das Teichwasser nicht belastet, denn ein Nährstoffüberschuss fördert dort die Algen.
Düngungshäufigkeit:
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Während der Wachstumssaison, in der Regel vom Frühling bis zum Herbst.
Geeignete Düngertypen für den Froschbiss:
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Dünger für Wasserpflanzen
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Langsam wirkende Dünger, die für die Anwendung im Wasser geeignet sind
Bewährt hat sich ein natürlicher organischer Dünger, bekannt unter dem Namen Düngee. Er versorgt die Pflanze mit allen notwendigen Nährstoffen, die dabei nach und nach freigesetzt werden, sodass der Froschbiss über die ganze Saison versorgt ist.
Tragen Sie den Dünger als verdünnten Auszug direkt auf die Blätter auf, nicht ins Teichwasser.
Froschbiss Wissenswertes
Der Froschbiss ist eine Wasserpflanze, die für ihre unscheinbare, aber bezaubernde Schönheit Aufmerksamkeit erregt. Der botanische Name der Pflanze lautet Hydrocharis morsus-ranae, was auf Lateinisch „Froschbiss“ bedeutet. Der Name spielt auf die eingebuchteten Blätter an, die an eine Bissstelle erinnern, und darauf, dass die Pflanze dort wächst, wo auch Frösche leben.
- Blätter: Die Blätter sind ledrig, rund bis nierenförmig und unterseits oft leicht rötlich. Sie schwimmen an der Wasseroberfläche und bilden Rosetten, was Wasserflächen einen ästhetischen Eindruck verleiht.
- Blüten: Die Blüten des Froschbisses sind klein, mit drei weißen Blütenblättern und einem markanten gelben Zentrum; sie blühen von Juni bis August.
Der Froschbiss ist anpassungsfähig und wächst schnell, weshalb er eine beliebte Wahl für Gartenteiche ist. Er benötigt sonnige bis leicht schattige Standorte und bevorzugt wärmeres, nährstoffreiches Wasser. Unter solchen Bedingungen kann er Wasserflächen deutlich beleben.
Die Pflanze ist auch für ihre Fähigkeit zur schnellen Ausbreitung bekannt, insbesondere in flachen Gewässern, wo sie sich auch im Grund festsetzen kann. Obwohl dieses schnelle Wachstum wegen der unkomplizierten Pflege geschätzt wird, kann es zum Problem werden, wenn der Bestand nicht gelenkt wird.
Interessanterweise handelt es sich, obwohl die Blätter des Froschbisses an Seerosen erinnern, um völlig unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Eigenschaften. Der Froschbiss ist somit ein einzigartiger Beitrag zur Biodiversität von Teichen und Wassergärten.
