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Goldregen (Laburnum anagyroides)

Herabhängende gelbe Blütentrauben im Mai — und alle Pflanzenteile, vor allem die Samen, sind stark giftig.

Goldregen pflanzen, schneiden und vermehren

Goldregen (Laburnum anagyroides) mit hängenden gelben Blütentrauben an belaubten Zweigen

Der Goldregen, botanisch Laburnum anagyroides, ist ein Strauch mit auffälligen gelben Blütentrauben, der wegen seiner Zierwirkung sehr beliebt ist. Er wird bis zu 5 Meter hoch und bis zu 4 Meter breit. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Goldregen im Garten kultivieren.

Der richtige Standort für den Goldregen

Der Goldregen bevorzugt einen sonnigen und geschützten Standort mit gut durchlässigem Boden. Der Strauch ist wenig bodenwählerisch und gedeiht in ganz verschiedenen Bodenarten, am wohlsten fühlt er sich aber in Böden mit höherem pH-Wert. Wählen Sie außerdem eine Stelle, an der der Strauch genügend Platz zum Wachsen hat.

Gießen und Düngen des Goldregens

Der Goldregen braucht regelmäßige Wassergaben, vor allem während des Wachstums und der Blüte. Beim Gießen kommt es darauf an, dass der Boden nicht zu nass wird, denn Staunässe führt leicht zu Wurzelfäule. Düngen lässt sich der Strauch ebenfalls regelmäßig; empfehlenswert sind dabei organische Dünger.

Pflege des Goldregens

Der Goldregen verlangt keine aufwendige Pflege, wichtig ist aber, trockene und beschädigte Äste regelmäßig zu entfernen und den Strauch regelmäßig zu schneiden. Geschnitten wird üblicherweise nach der Blüte, damit sich neue Triebe bilden und der Strauch eine schöne Form bekommt. Ist der Strauch alt und überwachsen, ist auch ein radikaler Rückschnitt möglich, der den Neuaustrieb anregt.

Vermehrung des Goldregens

Vermehren lässt sich der Goldregen über Stecklinge oder über Samen. Stecklinge schneiden Sie leicht aus frischen Trieben und stecken sie in feuchtes Substrat. Die Samen reifen im September und Oktober heran; sie keimen meist im darauffolgenden Frühjahr.

Der Goldregen ist ein schöner Strauch, der in fast jeden Garten passt. Mit dem richtigen Standort, regelmäßigem Gießen und Düngen und etwas Pflege ziehen Sie eine gesunde Pflanze heran, die jedes Frühjahr blüht und Ihrem Garten eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Vermehrung gelingt ohne Mühe — wenn Sie mehrere Sträucher möchten, probieren Sie Stecklinge oder die Aussaat.

Bedenken Sie jedoch, dass der Goldregen giftige Alkaloideenthält, die für Menschen und Tiere beim Verschlucken gefährlich sind. Pflanzen Sie ihn deshalb nicht dort, wo Kinder oder Haustiere gefährdet sein könnten.

Ein Goldregen im Garten ist ein schöner und pflegeleichter Zugewinn. Mit passendem Standort, guter Pflege und regelmäßigem Schnitt ziehen Sie eine gesunde Pflanze heran, die jedes Frühjahr blüht und dem Beet kräftige Farbe verleiht.

Der Gewöhnliche Goldregen(Laburnum anagyroides) stammt aus den Gebirgen Süd- und Südosteuropas und wächst bei uns als Strauch oder als kleiner Hausbaum. Die Blütezeit fällt in den Mai und Juni, die hängenden Trauben werden bis zu 30 Zentimeter lang und bilden eine leuchtend gelbe Kaskade. Verbreitet sind außerdem der Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum), der etwas später blüht, und die Kreuzung Laburnum × watereri „Vossii“ mit besonders langen Blütentrauben.

 Alle Pflanzenteile enthalten das Alkaloid Cytisin; am höchsten ist der Gehalt in den Samen, die in schotenähnlichen Hülsen heranreifen. Tragen Sie beim Schnitt Handschuhe und lesen Sie abgefallene Hülsen dort auf, wo Kinder oder Haustiere spielen.

Einen Rückschnitt verträgt der Goldregen gut, aus altem Holz treibt er allerdings nur zögerlich wieder aus. Schneiden Sie deshalb lieber jedes Jahr maßvoll direkt nach der Blüte, statt den Strauch alle paar Jahre stark einzukürzen — so bleibt die Krone dicht und der Strauch blüht zuverlässig.

Düngung von Garten- und Zierpflanzen

  • Sie können DÜNGEE in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
  • Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.