Graslilie
Erfahren Sie alles über die Graslilie – über die Astlose Graslilie, die Ästige und die Rispige Graslilie. Ansprüche der Graslilie an Standort und Pflege. Lesen Sie mehr auf Düngee.de.
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Graslilie – eine Staude, die im Steingarten leuchtet

(Anthericum)
Die Graslilie (Anthericum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), zu der mehrere Staudenarten aus Eurasien und Afrika gehören. Die Pflanze ist für ihre dekorativen Blüten bekannt und wird häufig als Zierpflanze im Garten kultiviert.
Einige Graslilien-Arten haben auffallend weiße oder cremefarbene Blüten, die einen reizvollen Kontrast zum grünen Laub bilden. Die Blüten sind meist klein und stehen in Blütenständen, die aus dem Blatthorst herauswachsen.
Graslilien sind in der Regel pflegeleicht und gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Standorten in gut durchlässigem Boden. Manche Arten eignen sich für das Staudenbeet, für Kiesgärten, Steingärten oder Trockenmauern.
Wichtig ist dabei: Die Gattung Anthericum umfasst mehrere Arten und Sorten, deshalb können Aussehen und Eigenschaften der Graslilie je nach kultivierter Art unterschiedlich ausfallen. Einige davon stellen wir im Folgenden vor.
Astlose Graslilie – Anthericum liliago

Die Astlose Graslilie (Anthericum liliago), auch Traubige Graslilie genannt, ist eine Zierstaude mit attraktiven Blüten aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie ist in Europa und im westlichen Asien heimisch.
Wie sieht die Astlose Graslilie aus?
Blätter: Die Blätter der Astlosen Graslilie sind schmal, wechselständig und wachsen direkt aus dem Wurzelstock. Sie sind länglich und grün.
Blüten: Die Blüten sind auffallend weiß bis cremefarben und stehen in einem traubigen bis rispigen Blütenstand. Der Blütenstand kann mehrere Dezimeter hoch werden. Die Blüten sind sechszählig und sehr dekorativ.
Wie wird die Astlose Graslilie kultiviert?
Standort: Die Astlose Graslilie bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze. Sie gedeiht aber auch im lichten Schatten.
Boden: Die Pflanze bevorzugt einen gut durchlässigen Boden mit guter Struktur. Der Boden sollte gut drainiert sein, damit die Wurzeln nicht in Staunässe stehen.
Gießen: Die Astlose Graslilie ist beim Gießen relativ anspruchslos und verträgt auch vorübergehende Trockenheit. In den ersten Wochen nach dem Pflanzen ist es aber wichtig, für ausreichend Wasser zu sorgen, damit sie gut anwächst.
Vermehrung: Die Astlose Graslilie lässt sich durch Samen oder im Frühjahr durch Teilung der Horste vermehren. Die Samen können im Herbst oder nach einer Stratifikation im Frühjahr ausgesät werden.
Pflege: Nach der Blüte können Sie Verblühtes entfernen; das fördert den weiteren Flor und verbessert das Gesamtbild der Pflanze.
Überwintern: Die Astlose Graslilie ist in der Regel frosthart, in Lagen mit strengen Wintern kann eine Mulchschicht als Wurzelschutz sinnvoll sein.
Die Astlose Graslilie ist eine attraktive Zierpflanze, die Staudenbeete, Blumengärten oder andere Gartenecken hervorragend ergänzt.
Ästige Graslilie – Rispige Graslilie

Die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) ist eine weitere Art aus der Gattung Anthericum aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Diese Staude hat einige Merkmale, die sie von anderen Arten der Gattung unterscheiden.
Wie sieht die Ästige Graslilie aus?
Blätter: Die Blätter der Ästigen Graslilie sind schmal, wechselständig und leicht bogig überhängend. Sie sind meist grün und bilden eine grundständige Rosette.
Blüten: Die Blüten sind weiß und bilden einen locker verzweigten, rispigen Blütenstand – daher der Name Ästige oder Rispige Graslilie. Die Blüten haben sechs Blütenblätter und wirken klein und zart.
Wie wird die Ästige Graslilie kultiviert?
Standort: Die Ästige Graslilie bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze.
Boden: Sorgen Sie für einen gut durchlässigen Boden, denn Staunässe kann die Wurzeln schädigen. Die Ästige Graslilie verträgt verschiedene Bodenarten, auch sandige und lehmige.
Gießen: Die Ästige Graslilie verträgt mäßige Trockenheit, in den ersten Wochen nach dem Pflanzen ist ausreichend Wasser aber wichtig, damit sie gut anwächst.
Vermehrung: Die Ästige Graslilie lässt sich durch Samen vermehren, die Sie im Herbst oder nach einer Stratifikation im Frühjahr aussäen können. Möglich ist auch die Teilung der Horste im Frühjahr.
Graslilie Anthericum baeticum

Diese kleinste Graslilie mit dem botanischen Namen Anthericum baeticum wächst ausschließlich in den Gebirgen der Iberischen Halbinsel, meist oberhalb von 2 700 m Meereshöhe. Sie erreicht eine Höhe von nur 15 cm, ihre Blätter sind 1 bis 2 mm breit, die Blüten weiß mit grünen Mittelstreifen und stehen in dichten Trauben. Am häufigsten finden Sie sie in der Sierra Nevada.
Wollten Sie diese Graslilie in Ihrem Steingarten kultivieren, müssten Sie ihr dieselben Bedingungen wie in diesen Gebirgen nachstellen, was bei uns kaum möglich ist. Wählen Sie deshalb lieber eine der oben genannten Arten, die bei uns heimisch sind und sich an die Bedingungen in Ihrem Garten anpassen.
Düngung von Garten- und Zierpflanzen
- Sie können DÜNGEE in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen streuen.
- Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
