Rosen-Immortelle
Die Rosen-Immortelle ist eine beliebte Sommerblume zum Trocknen. Wie Sie sie anbauen, wann Sie säen und wie Sie die Blüten von Helipterum roseum verwenden.

Einjährige Sommerblume, den Strohblumen ähnlich und gut zum Trocknen geeignet.
- Standort: Vollsonnig, mit kalkfreiem Boden.
- Höhe: Etwa 50 cm.
- Blütezeit: Juni bis September.
- Vermehrung: Durch Samen.
Helipterum roseum (syn. Acroclinium roseum) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) stammt aus Australien und dem südlichen Afrika.
Die Pflanze blüht von Juni bis September. Die verschieden gefärbten Blütenköpfchen sitzen einzeln auf dünnen Stielen, und um die gelbe Mitte legen sich mehrere Reihen Hüllblätter, die seidig glänzen. Die schmalen, sitzenden Blätter runden das saubere Erscheinungsbild ab.

Diese „Immortelle“ – nicht zu verwechseln mit der Currykraut-Immortelle (Helichrysum italicum) – braucht leicht saure Böden. Der Boden lässt sich bei Bedarf mit Torf oder Quarzsand verbessern. Die Pflanze kommt in größeren Gruppen im Sommerblumenbeet zur Geltung oder eingestreut in einem Beet mit trockenheitsverträglichen Stauden, etwa zusammen mit Ziergräsern. Als Schnittblume eignet sie sich hervorragend zum Trocknen. Geschnitten wird bei voller Blüte, dann hängt man die Stiele mit den Blütenköpfen nach unten zum Trocknen auf.
Die Rosen-Immortelle wird im Mai direkt an Ort und Stelle gesät oder ab März im kalten Frühbeet vorgezogen. Die vorgezogenen Jungpflanzen kommen erst nach den Eisheiligen mit 20–30 cm Abstand ins Freie.
Züchtungen bringen gefüllt blühende Pflanzen von etwa 50 cm Höhe hervor. Angeboten werden sie in der Farbmischung (Rosa, Karminrot, Weiß oder Gelb) oder einfarbig in Rosa.
Eine weitere Art, Helipterum manglesii, auch Papierknöpfchen genannt, ist ebenfalls reizvoll. Die nur 30 cm hohe Pflanze trägt an dünnen Stielen überhängende Blütenköpfchen. Sie wird wie die Rosen-Immortelle verwendet und eignet sich ebenfalls zum Trocknen.
