Japanische Aralie (Aralia elata)
Die Japanische Aralie (Aralia elata) begeistert mit bis zu 1 m langen Blättern und weißen Blütenständen. Wie man sie pflanzt, wo man sie bekommt und welche Kultivare sich lohnen?
Japanische Aralie – Herkunft und Wuchs
Sommergrüner Zierstrauch mit großen gefiederten Blättern
- Standort: sonnig bis halbschattig, Boden frisch und humusreich
- Höhe: 4–5 m
- Blütezeit: August–September
- Vermehrung: durch Aussaat und Ausläufer
Die Japanische Aralie aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae) ist ursprünglich in Japan, Korea und der Mandschurei, an den Flüssen Ussuri und Amur, auf Sachalin und auf den südlichen Kurilen heimisch. Von den rund 35 Arten der Gattung, die in Indonesien, Ostasien und Nordamerika verbreitet sind, wird sie am häufigsten in Gärten gepflanzt. Nicht zu verwechseln mit der Zimmeraralie (Fatsia japonica), einer immergrünen Zimmerpflanze, die ebenfalls oft Japanische Aralie genannt wird.

Es handelt sich um einen anspruchslosen und robusten Solitärstrauch, der durch große Blätter und Blütenstände auffällt. Er braucht keine besondere Pflege. Aralia elata wächst steif aufrecht, hat dicke Äste und dornige Triebe. Er verzweigt sich nur schwach und bildet Ausläufer.

Die bis zu 1 m langen Blätter sind doppelt gefiedert und dornig, mit dünnen Blättchen, die auf der Unterseite bläulich sind. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich kugelige, fünfkantige Früchte, etwa 3 mm dick und schwarz.
Buntlaubige Gartenformen
Sie wachsen schwächer und stellen etwas höhere Ansprüche an den Standort:
- ‚Aureovariegata‘ hat gestreifte Blättchen mit gelben Rändern
- ‚Variegata‘ unregelmäßig weiß gefleckt und grauweiß gerandet
