Perfekter Naturdünger für die Kiefer
Waldkiefer, Schwarzkiefer und Bergkiefer im Überblick: Nadeln, Zapfen, Wurzeln, Standort und Pflege – und womit Sie die Kiefer richtig düngen.
DÜNGEE eignet sich für die Kiefer, aber auch für alle anderen Pflanzen, ob draußen oder drinnen.
Hervorragende Eigenschaften und einfache Anwendung an der Kiefer

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Setzen Sie einen Auszug aus DÜNGEE an (1 Teelöffel auf 1 l Wasser) und gießen Sie die Kiefer während des vegetativen Wachstums 2× im Monat.
Wie viel Dünger Sie brauchen
- 4 l DÜNGEE = mind. 800 l Gießwasser
Sicher für Menschen und Tiere




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Kiefer (Pinus): immergrüner Baum mit spitzen Nadeln und Zapfen
Kiefern gehören zu den anpassungsfähigsten und wirtschaftlich bedeutendsten Baumgattungen der Nadelwälder. Diese immergrünen Bäume, erkennbar an ihren spitzen Nadeln und den charakteristischen Zapfen, gehören zur Familie der Kieferngewächse und umfassen bekannte Arten wie die Waldkiefer und die Schwarzkiefer, aber auch weniger bekannte wie die Bergkiefer oder niedrige Zwergformen. Kiefern bevorzugen sonnige Standorte und wachsen auf einem breiten Spektrum von Böden, was sie in Baumschulproduktion und Landschaftsgestaltung beliebt macht.
Dank des tiefen Wurzelsystems können Kiefern Nährstoffe auch aus trockeneren Böden ziehen, was zu ihrer hohen Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit beiträgt. Die einzelnen Kiefernarten haben unterschiedliche Ansprüche an Wasser und Licht, was bei Anbau und Pflege zu berücksichtigen ist. Sie sind vergleichsweise robust, und für ihre Vermehrung werden verschiedene Techniken genutzt, von der Aussaat bis zur vegetativen Vermehrung, um die gewünschten Erbeigenschaften und die Gesundheit der Pflanzen zu sichern.
Das Wichtigste in Kürze

- Kiefern sind anpassungsfähige und wirtschaftlich bedeutende immergrüne Bäume mit vielen Arten.
- Sie bevorzugen sonnige Standorte und wachsen auf sehr unterschiedlichen Böden.
- Sie haben je nach Art eigene Ansprüche an Wasser und Licht, die bei Anbau und Pflege zählen.
Klasse und Systematik der Kiefern
Die Kiefern bilden eine umfangreiche Gattung innerhalb der Klasse der Nadelhölzer, die in mehrere taxonomische Ebenen gegliedert ist.
Biologische Klassifikation
Reich: Plantae – Pflanzen
Unterreich: Tracheobionta – Gefäßpflanzen
Abteilung: Pinophyta – Nadelhölzer
Klasse: Pinopsida – Nadelholzgewächse
Ordnung: Pinales
Familie: Pinaceae – Kieferngewächse
Die Kiefer trägt den lateinischen Gattungsnamen Pinus. Die Gattung umfasst zahlreiche Arten, die sich weiter in Unterarten und Varietäten gliedern. Das heutige System der Nadelholzsystematik erleichtert das Bestimmen und Einordnen in klar abgegrenzte Kategorien anhand eindeutiger Merkmale. Die Kieferngewächse sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich einzelne Kiefernarten an ein breites Spektrum von Ökosystemen angepasst haben.
Morphologie der Kiefern: Nadeln, Zapfen und Wurzelsystem

Kiefern zeichnen sich durch ihren robusten Bau und ihre Anpassungsfähigkeit an sehr unterschiedliche Lebensräume aus. Dieser Abschnitt gibt einen genauen Blick auf die Morphologie der Kiefern, auf Baum, Nadeln und Zapfen, und beschreibt den Aufbau des Wurzelsystems.
Beschreibung des Baumes
Kiefern sind Nadelbäume, die mehrere Dutzend Meter hoch werden können. Die Waldkiefer (Pinus sylvestris) ist eine der am weitesten verbreiteten Arten. Die Rinde hat oft tiefe Längsfurchen und kann verschiedene Brauntöne zeigen. Die Bäume haben eine charakteristische Kronenform, die von der Kiefernart abhängt.
Blätter und Nadeln
Die Kiefernnadeln stehen in Büscheln, die zwei bis fünf Nadeln enthalten. Die Nadeln sind glatt, hart und laufen oft in eine scharfe Spitze aus. Sie sind grün und können bis zu 20 cm lang werden. Länger als drei Jahre halten sie in der Regel nicht, danach werden sie durch neue ersetzt.
Zapfen und Blütenzapfen
Zapfen dienen der Fortpflanzung der Kiefern und sind an ihrem verholzten Aussehen zu erkennen. Sie können hängen oder aufrecht stehen und unterscheiden sich in Form und Farbe. Die Größe der Zapfen richtet sich nach der Baumart. Grundlage der Vermehrung sind die Blütenzapfen, aus denen sich die Zapfen entwickeln.
Wurzelsystem
Das Wurzelsystem der Kiefer hängt unmittelbar vom Standort ab. Kiefern bilden eine kräftige Hauptwurzel, die dem Baum guten Halt gibt und Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten erschließt. Die Seitenwurzeln breiten sich aus und stabilisieren den Baum auch auf nährstoffärmeren Böden.
Kiefer – Arten: Übersicht der Kiefernarten in Mitteleuropa und für den Garten

Kiefern sind eine vielfältige Gruppe von Nadelbäumen, die in vielen Gärten und Parkanlagen Verwendung finden. Zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Arten gehören:
- Waldkiefer (Pinus sylvestris)
- Diese Art bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässige Böden.
- Schwarzkiefer (Pinus nigra)
- Sie überzeugt durch Widerstandsfähigkeit gegenüber Luftverschmutzung und geringe Ansprüche in der Pflege.
- Weymouth-Kiefer, Strobe (Pinus strobus)
- Sie eignet sich für größere Gärten und braucht ausreichend Platz zur Entwicklung.
Die Liste der Kiefernarten ist lang, sodass sich für jeden Standort eine passende Art finden lässt. Für einen guten Anbau ist es wichtig, die Ansprüche jeder Art an Licht, Boden und den verfügbaren Platz zu kennen.
Kiefern sind robuste Bäume, die sich an viele Bedingungen anpassen; entscheidend für ideale Wachstumsbedingungen ist jedoch das Wissen um ihre besonderen Ansprüche. Sie bieten ästhetischen Wert und werden oft wegen ihres Holzes und ihrer Zierwirkung geschätzt. Mehr Informationen über Kiefern und ihre Pflege.
Neben diesen drei Arten werden in mitteleuropäischen Gärten und Wäldern regelmäßig weitere Arten gepflanzt:
- Bergkiefer, Latsche (Pinus mugo) – niedrige, dichte Gebirgskiefer; im Garten meist als Zwergform für den Steingarten oder für Böschungen.
- Zirbelkiefer, Zirbe (Pinus cembra) – langsam wachsende Gebirgsart mit fünf Nadeln je Büschel und essbaren Samen.
- Moor-Spirke (Pinus rotundata) – heimische Art der Moore, die dauerhaft feuchte und saure Böden verträgt.
- Pinie (Pinus pinea) – mediterrane Kiefer mit schirmförmiger Krone, deren Samen wir als Pinienkerne kennen.
- Grannen-Kiefer (Pinus aristata) – kleine Zierkiefer, geeignet auch als Bonsai.
Ökologie und Verbreitung der Kiefern
Kiefern sind ein bedeutender Teil der Waldökosysteme; ihre Anpassung an sehr unterschiedliche Lebensräume ermöglicht ihnen eine weite Verbreitung in vielen Gebieten der Welt, von Sibirien bis zur Sierra Nevada.
Anpassung an den Standort
Zur Gattung der Kiefern gehören Arten wie Pinus sylvestris (Waldkiefer) oder Pinus mugo (Bergkiefer). Diese Pflanzen sind meist lichthungrig und passen sich einem breiten Spektrum von Bodentypen an. Sie bieten der Tierwelt nicht nur Schutz und Nahrung, sondern einige Arten sind auch für den Erhalt reliktischer Kiefernwälder wichtig.
Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist für ihre Trockenheitsverträglichkeit und ihr Gedeihen auf ärmeren Böden bekannt, wodurch sie in vielen Ökosystemen ein wichtiger Baum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ist. Diese Anpassungsfähigkeit zählt in Arealen wie Mittelamerika, Ostasien, Sibirien und dem Himalaja, wo Kiefern weit verbreitet sind.
In Mitteleuropa gilt die Waldkiefer als heimische Art, die natürlich an vielen Stellen vorkommt. Die Bergkiefer (Pinus mugo), ein niedriger, dichter Strauch, ist typisch für die Gebirge und ein Beispiel für eine Art, die sich die besonderen Bedingungen oberhalb der Waldgrenze erschlossen hat. Während sich manche Arten wie diese an eng begrenzte lokale Bedingungen angepasst haben, konnten andere, etwa die nordamerikanischen Kiefern, auch in weit vielfältigeren Klimazonen Fuß fassen.
Kiefern sind außerdem dafür bekannt, dass ihre Samen über große Entfernungen verbreitet werden; zusammen mit ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodentypen fördert das ihre weite Verbreitung und die Besiedlung unterschiedlichster Standorte.
Kiefer – Anbau und Pflege: Pflanzung, Gießen und Schnitt

Der Anbau von Kiefern verlangt schon beim Pflanzen Sorgfalt. Kiefern bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen mit gut durchlässigem Boden. Für eine gute Pflanzung ist ein ausreichend großes Pflanzloch wichtig, in dem sich das Wurzelsystem ausbreiten kann.
Pflanzung:
- Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so groß ist wie der Wurzelballen.
- Achten Sie darauf, dass der Setzling nicht zu tief sitzt.
- Gut angießen und für einen stabilen Halt sorgen.
Pflege nach dem Pflanzen:
- Gießen Sie gleichmäßig, vermeiden Sie aber Staunässe.
- Mulchen Sie rund um den Stamm; das hält die Feuchtigkeit und bremst den Unkrautwuchs.
- Kontrollieren Sie in den ersten Jahren nach dem Pflanzen regelmäßig den Zustand des jungen Baumes.
Nach dem Anwachsen brauchen Kiefern nur wenig Pflege. Diese immergrünen Nadelbäume vertragen Trockenheit und sind robust. Ein Formschnitt ist in der Regel nicht nötig, kann bei jungen Kiefern aber zur Erhaltung der gewünschten Form vorgenommen werden.
Optimale Wachstumsbedingungen:
- Lage: Sonnig bis halbschattig
- Boden: Gut durchlässig, neutral bis leicht sauer
- Gießen: Regelmäßig, jedoch ohne Staunässe
- Düngung: Nach dem Anwachsen nur gering
Unter diesen Bedingungen gedeihen Kiefern und wachsen viele Jahrzehnte lang.
Kiefer düngen: womit und wie oft man die Kiefer düngt
Beim Düngen von Kiefern ist ein hochwertiger Dünger entscheidend – DÜNGEE, der die Pflanze gut versorgt und die Nährstoffe allmählich freisetzt. DÜNGEE enthält für Kiefern nährstoffreiche Stoffe, die für ihr Wachstum entscheidend sind.
Beim Düngen empfiehlt es sich, einen festen Rhythmus einzuhalten, damit die Versorgung optimal ist, ohne dass eine Überdüngung die Pflanze schädigt. Üblich ist eine maßvolle Düngung in regelmäßigen Abständen – typischerweise während des vegetativen Wachstums.
Düngehäufigkeit:
- Frühjahr: Zu Vegetationsbeginn, meist einmal im zeitigen Frühjahr.
- Sommer: Bei stärkerem Wachstum kann nach Bedarf eine kleine Menge Dünger gegeben werden.
- Herbst: Nur eingeschränkt oder gar nicht düngen, damit keine späten Triebe entstehen, die die Frosthärte im Winter mindern könnten.
Kiefern gehören zu den anspruchslosen Gehölzen, daher genügt ihnen ein universeller organischer Dünger, der die Nährstoffe langsam freisetzt. Setzen Sie den Auszug nach der Dosierungstabelle an und gießen Sie damit die Wurzelzone im Bereich der Kronentraufe, nicht am Stamm. Das Vorgehen ist dasselbe wie bei den übrigen Gartenpflanzen; im Herbst gelten die Regeln der Herbstdüngung.
Nutzung der Kiefern: Holz, Harz und Ziergehölze
Als nacktsamige Gehölze spielen Kiefern in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, vom Bauwesen bis zur Medizin. Ihr Holz und das Terpentin sind für die Industrie bedeutsam, während Kiefernextrakte in der Kosmetik und sogar in der Aromatherapie Verwendung finden.
Holz und Produkte
Kiefern sind eine wertvolle Quelle für Holz, das wegen seiner Elastizität, seines geringen Gewichts und seines harzigen Charakters mit ausgeprägter Jahresringzeichnung vielfach genutzt wird. Zum Beispiel ist die Waldkiefer für ihr gutes Holz bekannt – es diente etwa für den Grubenausbau und für Bahnschwellen. Aus Kiefern gewinnen wir außerdem Harz, aus dem Terpentin, ein wichtiger Bestandteil mancher Lacke, Farben und Heilsalben, gewonnen wird.
Nutzung in Land- und Gartenbau
In Land- und Gartenbau werden Kiefern wegen ihres immergrünen Charakters oft als Ziergehölze und für Hecken verwendet. Viele Zierformen der Kiefer passen gut in die Gartenarchitektur, und verschiedene Sorten dienen auch als Weihnachtsbäume. Geschätzt werden Kiefern zudem für ihren Anbau, der keine großen agronomischen Ansprüche stellt und wirtschaftlichen Nutzen bringt.
Nutzung in Medizin und Industrie
In Medizin und Industrie hat die Kiefer ihren Platz vor allem über ihre Produkte. Früher wurde etwa die innere Rinde der Kiefer als Nahrung und Heilmittel genutzt. Heute werden Kiefernsprossen und Öle zu Auszügen verarbeitet und wegen ihrer Wirkung bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis geschätzt. Auch die Anwendung von Kiefernsprossen samt Dosierung stützt sich auf ihre entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften. Kiefernextrakte finden in der Aromatherapie Verwendung und werden manchen kosmetischen und Heilsalben wegen ihrer wohltuenden Wirkung auf die Haut zugesetzt.
Kulturelle und soziale Aspekte
Kiefern sind ein prägendes Element der kulturellen und sozialen Landschaft vieler Regionen Europas. Diese Bäume tauchen nicht nur in Folklore und Literatur auf, sondern haben auch in Architektur und Landschaftsgestaltung ihren Platz.
Kiefern in Landschaft und Architektur

Kiefern, robuste und widerstandsfähige Bäume, prägen die Landschaft der gemäßigten Zone und der Subtropen, von wo aus sie sich über ganz Eurasien ausgebreitet haben. Ihr Anbau in Gärten und im öffentlichen Raum reicht weit in die Geschichte und Folklore verschiedener Kulturen zurück, wo sie oft eine Aura des Geheimnisvollen umgibt.
In der Architektur finden sie als Hecken oder als Solitärbäume Verwendung und geben Parks und Schlossgärten ihr besonderes Gesicht. Die Rumelische Kiefer (Pinus peuce) mit ihren sattgrünen Nadeln und ihrem eleganten Wuchs ist eine beliebte Wahl für Anlagen im englischen Stil – für den Steingarten – oder als Ergänzung von Heideflächen.
Private Gärten und Balkone werden oft durch Bonsai oder Zwergformen der Kiefer bereichert, etwa durch die Pinie (Pinus pinea), die nicht nur ästhetisch, sondern auch nützlich ist, denn ihre Samen – die Pinienkerne – sind eine begehrte Delikatesse.
Der Anbau von Kiefern hat aber nicht nur eine ästhetische Seite. Jeder Baum trägt zum Mikroklima bei, reguliert die Temperatur und hält Wasser in der Landschaft – und damit zur Nachhaltigkeit und Biodiversität seiner Umgebung.
Genetik und Evolution der Kiefern

In der Genetik und Evolutionsforschung der Kiefern untersuchen Wissenschaftler die genetischen Merkmale und die Stammesgeschichte dieser Bäume. Besondere Merkmale wie die Ploidie sind für das Verständnis evolutionärer Vorgänge entscheidend.
Evolution und Phylogenese
Die Kiefern, wissenschaftlich Pinus, sind eine Gattung, die eine lange Evolution und Diversifizierung durchlaufen hat, was zur Entwicklung vieler Arten führte. Ein Beispiel ist Pinus longaeva, eine der langlebigsten Pflanzen überhaupt, bekannt für ihre hohe Widerstandsfähigkeit unter extremen Bedingungen und ihre Langlebigkeit. Eine andere Art, Pinus merkusii, ist anpassungsfähig und kommt in den tropischen Wäldern Südostasiens vor. In größeren Höhenlagen trifft man auf Pinus uncinata subsp. uliginosa.
Pinus resinosa und Pinus contorta sind weitere Beispiele für Kiefernarten mit besonderen morphologischen und physiologischen Merkmalen zur Anpassung an bestimmte Ökosysteme. Auf der Nordhalbkugel wächst außerdem Pinus sibirica, die sich unter kühlerem Klima zu einer eigenen Kiefernform entwickelt hat.
Zur Phylogenese der Kiefern gehört auch die Untersuchung ihrer Ploidie, also der Zahl der Chromosomensätze; sie ist ein wichtiger Faktor für die genetische Variabilität und das Anpassungspotenzial an verschiedene Lebensräume. Innerhalb der Gattung Pinus unterscheidet sich die Ploidie, was Anpassungsfähigkeit und Evolution beeinflusst.
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Häufige Fragen
Welche Kiefernarten sind in Mitteleuropa am häufigsten?
In Mitteleuropa begegnet man vor allem der Waldkiefer (Pinus sylvestris), die in fast ganz Europa verbreitet ist. Weitere häufige Arten sind die Schwarzkiefer (Pinus nigra) und in den Gebirgen oberhalb der Waldgrenze die Bergkiefer, die Latsche (Pinus mugo).
Welche Eigenschaften hat Kiefernholz und wofür wird es meist verwendet?
Kiefernholz ist leicht, weich und gut zu bearbeiten; es wird häufig im Bauwesen, im Möbelbau oder für Holzfußböden verwendet. Wegen seines duftenden Harzes und seiner Beständigkeit findet es auch in der Tischlerei Verwendung.
Welche Zierkiefern eignen sich für den Garten?
Für die Gartenpflanzung eignen sich zum Beispiel die Bergkiefer, die Latsche (Pinus mugo), die niedrig bleibt, oder die Weymouth-Kiefer, die Strobe (Pinus strobus), die durch längere, weiche Nadeln und einen lockereren Wuchs auffällt.
Was ist beim Anbau der Waldkiefer zu beachten?
Die Waldkiefer braucht für gutes Wachstum einen gut durchlässigen Boden und viel Licht. Diese Art verträgt Trockenheit sehr gut und muss nur selten gegossen werden. Beim Schnitt und beim Nachdüngen ist Zurückhaltung geboten, damit der Baum keinen Schaden nimmt.
Welche Wurzeln hat die Kiefer?
Auf durchlässigem Boden bildet die Kiefer eine tiefe Pfahlwurzel mit Seitenwurzeln, die sie verankert und ihr erlaubt, Wasser aus tieferen Schichten zu ziehen – deshalb verträgt sie Trockenheit besser als die Fichte. Auf flachgründigem oder staunassem Boden bleibt die Pfahlwurzel verkümmert und das Wurzelsystem flach. Wegen der Pfahlwurzel lassen sich ältere Kiefern nur schwer verpflanzen; pflanzen Sie deshalb junge Pflanzen mit Wurzelballen.
Wie schnell wächst eine Kiefer?
Die Waldkiefer legt jährlich etwa 30-50 cm zu und ist nach zehn Jahren 4-6 m hoch; im Alter erreicht sie 20-35 m. Die Weymouth-Kiefer wächst noch schneller, die Bergkiefer dagegen nur wenige Zentimeter im Jahr und bleibt nach Jahrzehnten bei 2-3 m. Das Wachstumstempo hängt vor allem vom Licht ab – im Schatten kümmert die Kiefer.
