Klee
Kleearten, Anbau, Aussaatzeit und wofür Klee im Garten und auf dem Feld gut ist
Klee – eine hübsche Pflanze mit vielen Nutzen: wie er aussieht und wofür er angebaut wird

Klee (Trifolium) ist eine Gattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) mit rund 300 Arten. Die Pflanze ist bekannt für ihre charakteristischen dreiteiligen Blätter und die kugeligen Blütenköpfchen aus vielen kleinen Blüten. Klee kommt weltweit vor und ist in der Natur wie in der Landwirtschaft wegen seiner vielfältigen Nutzung geschätzt.
Klee hat auch historische Bedeutung. Das dreiblättrige Kleeblatt wurde zum Symbol Irlands und wird mit der Legende des heiligen Patrick verbunden. Der Überlieferung nach erklärte der heilige Patrick damit das Konzept der Heiligen Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist).
Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden — mithilfe symbiotischer Bakterien in den Wurzeln. Das ist in der Landwirtschaft wertvoll, weil es die Bodenfruchtbarkeit verbessert und hilft, den Bedarf an Stickstoffdüngern zu senken.
Klee ist also eine Pflanze mit vielen Nutzen. Geschätzt wird er als Futterpflanze, Gründünger, für sein Aussehen und für die Förderung der Artenvielfalt. Seine Bedeutung für Landwirtschaft und Ökosysteme ist kaum zu überschätzen. Ob im Garten kultiviert oder in der Natur entdeckt — Klee verdient Aufmerksamkeit und Wertschätzung.
Kleearten: Überblick über die bekanntesten Arten
Es gibt viele Kleearten (Trifolium), hier ein Überblick über einige davon:
Rotklee (Trifolium pratense): Rotklee ist eine beliebte Art mit Blüten in Rottönen. Er wird viel als Viehfutter und zur Gründüngung genutzt und hat Heilwirkung.
Weißklee (Trifolium repens): Weißklee ist eine Staude mit kriechenden Trieben und dreiteiligen Blättern. Er wird häufig in Rasenflächen eingesät, weil er einen dichten Teppich bildet und Unkraut unterdrückt.
Inkarnatklee (Trifolium incarnatum): Inkarnatklee ist eine einjährige Pflanze mit auffälligen roten Blütenständen. Er dient der Gründüngung, als Futter und hat Zierwert.
Mittlerer Klee (Trifolium medium): Der Mittlere Klee ist eine Staude mit mittelgroßen Blättern und rosa bis violetten Blüten. Er ist eine wichtige Nektarquelle für Bestäuber und kann als Viehfutter dienen.
Feld-Klee (Trifolium campestre): Der Feld-Klee ist eine ausdauernde Pflanze mit niederliegenden Trieben. Er wird zur Stickstoffbindung im Boden und als Viehfutter genutzt.
Das ist nur eine Auswahl aus den vielen Kleearten weltweit. Jede hat eigene Eigenschaften und Verwendungen in Landwirtschaft, Heilkunde, Gartengestaltung und Ökosystemen.
Klee anbauen: wann man Klee sät und wie die Aussaat gelingt

Klee (Trifolium) ist eine beliebte Pflanze, die in der Landwirtschaft, im Garten und zur Gründüngung angebaut wird. Bei richtiger Kultur lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Hier einige wichtige Faktoren und Tipps:
Sortenwahl: Es gibt viele Kleesorten, die sich in Eigenschaften und Anpassung an unterschiedliche Bedingungen unterscheiden. Bei der Wahl sind Klima, Bodentyp und die geplante Nutzung (z. B. Futter, Gründüngung) zu bedenken.
Boden: Klee gedeiht meist am besten auf gut entwässerten Böden mit annähernd neutralem pH-Wert. Vor der Aussaat lohnt sich eine Bodenanalyse, um pH-Wert und Nährstoffgehalt zu kennen. Klee bevorzugt Böden, die reich an organischer Substanz und Nährstoffen sind.
Aussaat und Pflanzung: Klee lässt sich direkt ins Beet säen oder aus Saatgut beziehungsweise Jungpflanzen ziehen. Gesät wird üblicherweise im Frühjahr oder Herbst, je nach Sorte und Klima. Halten Sie die empfohlene Saattiefe und den Reihenabstand der jeweiligen Sorte ein.
Gießen: Klee braucht regelmäßige Wassergaben, besonders in Trockenperioden. Der Boden sollte ausreichend feucht sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden — sie führt zu Wurzelfäule.
Düngung: Klee nutzt die Stickstoffbindung aus der Luft und reichert damit den Boden an. Wer auf hohen Ertrag setzt, kann dennoch organischen oder mineralischen Dünger ergänzen.
Unkraut: Regelmäßiges Jäten ist vor allem in den frühen Wachstumsphasen wichtig, wenn der Klee Platz und Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung braucht. Mit der Zeit bildet er einen dichten Teppich, der Unkraut unterdrückt.
Ernte: Geerntet wird, sobald die Pflanzen das passende Reifestadium erreicht haben. Das hängt vom Zweck ab — Viehfutter, Gründüngung oder Saatgutgewinnung. Beobachten Sie den Bestand und ernten Sie zum optimalen Zeitpunkt.
Jede Kleeart kann eigene Ansprüche haben, deshalb lohnt es sich, die Empfehlungen für die jeweilige Sorte zu kennen. Hilfreich ist auch der Rat örtlicher Fachleute aus Landwirtschaft oder Gartenbau, die die Bedingungen der Region kennen.
Rotklee, auch Wiesenklee (Trifolium pratense)

Rotklee (Trifolium pratense) ist eine weltweit verbreitete Kleeart. Die Pflanze hat viele Verwendungen und eine lange Geschichte als wichtige Futterpflanze, Heilpflanze und Symbol der Natur.
Eine Hauptverwendung des Rotklees ist die als Viehfutter. Blätter und Stängel sind reich an Eiweiß und Mineralstoffen, was ihn zu einer guten Nahrungsquelle für Nutztiere macht, besonders für Rinder und Schafe. Auf Weiden und in Grasbeständen wird Rotklee häufig in Grasmischungen und Mischungen mit anderen Kleearten aufgenommen, um deren Nährwert zu erhöhen.
Rotklee hat außerdem einen bedeutenden Heilwert. Er enthält sekundäre Pflanzenstoffe wie Isoflavone und Phytoöstrogene, die sich günstig auf die Gesundheit auswirken können. Er kann bei der Regulierung des Hormonhaushalts, bei Wechseljahresbeschwerden und für die Knochengesundheit hilfreich sein. Rotklee-Extrakt wird auch in Hautpflegeprodukten eingesetzt, weil er entzündungshemmend und schützend wirkt.
Rotklee ist zudem ein Symbol für Natur und Artenvielfalt. Seine Blütenköpfe aus vielen kleinen Einzelblüten sind eine wichtige Nektarquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber. Er bietet vielen Tierarten Nahrung und Unterschlupf und trägt zum Erhalt der Ökosysteme bei.
In der Überlieferung wird Rotklee auch mit Glück und glücklichen Fügungen verbunden. Ein vierblättriges Kleeblatt zu finden gilt als Glücksfall, und es als Schmuck oder getrocknet bei sich zu tragen soll vor Unglück schützen.
Rotklee: Wirkung

Rotklee (Trifolium pratense) hat mehrere Wirkungen, die der Gesundheit zugutekommen können. Hier ein Überblick:
Hormonelle Unterstützung: Rotklee enthält Phytoöstrogene, natürliche Pflanzenstoffe, die den weiblichen Hormonen Östrogenen ähneln. Sie können den Hormonhaushalt von Frauen unterstützen. In den Wechseljahren können sie Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen mildern.
Knochengesundheit: Rotklee ist reich an Isoflavonen, die sich positiv auf die Knochen auswirken. Diese Verbindungen können helfen, das Osteoporoserisiko zu senken und die Knochendichte zu verbessern.
Antioxidantien: Rotklee enthält Antioxidantien, die freie Radikale im Körper bekämpfen. Freie Radikale sind unerwünschte Moleküle, die Zellen schädigen und zu Alterung und verschiedenen Erkrankungen beitragen können. Die Antioxidantien im Rotklee können die Zellen vor oxidativem Stress schützen.
Herz-Kreislauf-Gesundheit: Einige Studien deuten darauf hin, dass Rotklee Herz und Gefäßen zugutekommen kann. Die enthaltenen Phytoöstrogene können den schädlichen LDL-Cholesterinwert senken und das Lipidprofil insgesamt verbessern.
Unterstützung des Immunsystems: Rotklee enthält Vitamine (etwa Vitamin C) und weitere Nährstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Eine gestärkte Abwehr schützt vor Infekten und erhält die Gesundheit.
Rotklee: Nebenwirkungen
Rotklee (Trifolium pratense) gilt allgemein als sichere Pflanze mit minimalen Nebenwirkungen. Bei manchen Menschen können jedoch folgende Reaktionen auftreten:
Allergische Reaktionen: Bei manchen Menschen kann Rotklee Allergien auslösen, vor allem bei Pollenempfindlichkeit. Möglich sind Schnupfen, juckende Augen, Hautausschlag oder sogar asthmatische Beschwerden. Wer zu Allergien neigt, sollte im Umgang mit Rotklee vorsichtig sein.
Wechselwirkungen mit Medikamenten: Wer Medikamente einnimmt, sollte mögliche Wechselwirkungen mit Rotklee immer mit Arzt oder Apotheker abklären. Auch wenn die Art als sicher gilt, können einzelne Inhaltsstoffe die Wirkung oder Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel beeinflussen.
Mögliche Belastung: Rotklee kann — besonders auf schlechten Böden oder bei Schädlingsbefall — mit Pestiziden oder anderen Chemikalien belastet sein. Deshalb sollte er aus sicheren, zertifizierten Quellen stammen.
Bei Bedenken wegen möglicher Nebenwirkungen von Rotklee ist es immer ratsam, Arzt oder Fachperson zu fragen — besonders bei Allergien oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente.
Weißklee, auch Kriechender Klee (Trifolium repens): Wirkung und Verwendung
Weißklee (Trifolium repens), auch Kriechender Klee genannt, ist eine weltweit verbreitete Art. Es ist eine niedrige Staude mit kriechenden Trieben und den charakteristischen dreiteiligen Blättern. Beliebt ist sie, weil sie einen dichten Teppich bildet und Unkraut unterdrückt.
Hier ein paar Besonderheiten des Weißklees:
Rasen und Garten: Weißklee wird häufig in Rasenflächen und Gärten eingesät, um einen dichten grünen Teppich zu bilden. Durch seinen kriechenden Wuchs breitet er sich rasch aus und füllt die Lücken zwischen den Gräsern, wodurch er Unkraut zurückdrängt. Zudem bindet er Stickstoff und verbessert so die Bodenfruchtbarkeit.
Viehfutter: Weißklee ist auch eine wichtige Futterpflanze für Nutztiere, besonders für Rinder. Blätter und Stängel enthalten wertvolle Nährstoffe wie Eiweiß und Mineralstoffe.
Natürliche Gründüngung: Weißklee ist eine beliebte Gründüngungspflanze. Die Stickstoffbindung in den Wurzeln reichert den Boden mit Nährstoffen an. Nach dem Mähen werden die Pflanzen eingearbeitet, zersetzen sich und geben Nährstoffe für die Folgekultur frei.
Ökologische Bedeutung: Weißklee fördert die Artenvielfalt. Seine Blüten sind für viele Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge attraktiv und liefern ihnen Nektar. So trägt er zum Erhalt natürlicher Ökosysteme bei.
Symbol irischen Glücks: Weißklee, genauer seine vierblättrigen Blätter, ist mit der irischen Tradition verbunden und gilt als Glückssymbol. Ein vierblättriges Kleeblatt zu finden gilt traditionell als seltener Glücksfall.
Weißklee ist damit eine vielseitige Pflanze mit zahlreichen Nutzen. Sein Aussehen, die unkrautunterdrückende Wirkung und der ökologische Nutzen machen ihn bei Gärtnern wie in der Landwirtschaft beliebt.
Den dichten Weißkleebestand schätzt vor allem, wer sich mit der Wahl der Rasenmischung oder der Herbstdüngung des Rasens beschäftigt.


Inkarnatklee (Trifolium incarnatum): Anbau und Verwendung

Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) fällt durch seine auffälligen roten Blütenähren auf. Es ist eine einjährige Pflanze, die weltweit verbreitet und angebaut wird. Geschätzt wird sie für ihren landwirtschaftlichen Nutzen, ihr Aussehen und ihren Beitrag zur Bodenverbesserung.
Hier einige wichtige Informationen zum Inkarnatklee:
Gründüngung: Inkarnatklee wird häufig zur Gründüngung angebaut. Sein rascher Wuchs und der dichte Bestand decken den Boden, unterdrücken Unkraut und schützen vor Erosion. Nach dem Mähen werden die Pflanzen eingearbeitet, zersetzen sich und reichern den Boden mit Nährstoffen an.
Viehfutter: Inkarnatklee dient auch als Futter für Nutztiere, vor allem für Rinder. Junge Blätter und Triebe enthalten wertvolle Nährstoffe wie Eiweiß und Mineralstoffe.
Zierwert: Die roten Blüten des Inkarnatklees setzen auffällige Akzente in der Landschaft. Die Pflanze lässt sich als Zierpflanze in Gärten, auf Freiflächen und in Parks einsetzen.
Anziehung für Bestäuber: Die Blüten des Inkarnatklees sind eine beliebte Nektarquelle für Bienen und andere Bestäuber. So fördern sie die Artenvielfalt und stabilisieren Ökosysteme.
Anbau und Saatgut: Inkarnatklee wird üblicherweise aus Saatgut angebaut. Er lässt sich in Reinsaat oder als Bestandteil von Kleemischungen zur Gründüngung und Bodenverbesserung säen.
Inkarnatklee ist damit eine wichtige Pflanze mit vielen Verwendungen in der Landwirtschaft, mit Zierwert und Nutzen für die Umwelt. Unkrautunterdrückung, Bodenverbesserung und Aussehen machen ihn bei Gärtnern und Landwirten beliebt.


Faden-Klee (Trifolium dubium)

Der Faden-Klee (Trifolium dubium) gehört zur Gattung Trifolium und zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es ist eine zierliche einjährige Pflanze mit dreiteiligen Blättern und kleinen gelben Blüten. Verbreitet ist sie in Europa, Asien und Nordamerika und wächst häufig auf Wiesen, Weiden, an Wegen und anderen offenen Standorten.
Hier einige Informationen zum Faden-Klee:
Aussehen: Der Faden-Klee ist eine niedrige Pflanze mit niederliegenden Trieben. Die Blätter sind dreiteilig, die Blüten klein, gelb und in Köpfchen gebündelt.
Standort: Diese Art bevorzugt sonnige oder leicht schattige Plätze mit gut entwässertem Boden. Häufig findet man sie auf ungenutzten Flächen wie Wiesen, Weiden, Wegrändern und Feldrainen.
Bedeutung für die Artenvielfalt: Der Faden-Klee ist eine wertvolle Nektarquelle für Bestäuber, vor allem für Bienen und Schmetterlinge. Seine Blüten locken sie an, tragen zur Bestäubung weiterer Pflanzen bei und fördern die Artenvielfalt.
Futter für Tiere: Auch wenn der Faden-Klee als Futterpflanze weniger bedeutend ist als andere Kleearten, werden die zierlichen Pflanzen von Weidetieren gelegentlich mitgefressen.
Bedeutung im Garten: Der Faden-Klee wird gelegentlich als Zierpflanze kultiviert. Sein niedriger Wuchs und die gelben Blüten setzen in Gartenbildern einen hübschen Akzent.
Der Faden-Klee ist zwar weniger bekannt als andere Kleearten, hat aber ökologischen und ästhetischen Wert. Seine Blüten ziehen Bestäuber an, fördern die Artenvielfalt und er kann eine hübsche Ergänzung in Gärten und naturnahen Flächen sein.
Feld-Klee (Trifolium campestre)

Der Feld-Klee (Trifolium campestre) kommt in Europa, Asien und Nordamerika vor. Es ist eine ein- bis zweijährige Pflanze mit niederliegenden Trieben und dreiteiligen Blättern. Häufig wächst er auf Äckern, Weiden, an Wegrändern und anderen offenen Standorten.
Hier ein paar Informationen zum Feld-Klee:
Aussehen: Der Feld-Klee wächst niedrig, seine Triebe liegen dem Boden auf. Die Blätter sind dreiteilig, mit weißen oder hellgelben Flecken auf der Oberseite. Die Blüten sind klein und gelb und stehen in dichten Köpfchen.
Standort: Diese Art bevorzugt sonnige oder leicht schattige Plätze mit gut entwässertem Boden. Häufig wächst sie auf Äckern, Weiden, an Wegrändern und anderen offenen Standorten.
Nutzung: Der Feld-Klee wird für seine Fähigkeit geschätzt, mithilfe symbiotischer Wurzelbakterien Luftstickstoff zu binden. Damit reichert er den Boden mit Nährstoffen an und verbessert dessen Fruchtbarkeit. Er dient außerdem als Viehfutter, vor allem auf Weiden.
Zierwert: Auch wenn der Feld-Klee weniger auffällt als andere Kleearten, können die weißen Blattflecken in Gartenbildern einen interessanten Akzent setzen.
Bedeutung für Bestäuber: Die Blüten des Feld-Klees sind eine beliebte Nektarquelle für Bienen und andere Bestäuber. So fördert er die Artenvielfalt und den Erhalt der Ökosysteme.
Der Feld-Klee ist landwirtschaftlich vielseitig nutzbar, dient als Futter, hat Zierwert und fördert die Artenvielfalt. Seine Stickstoffbindung und Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einer interessanten und nützlichen Kleeart.
Mittlerer Klee (Trifolium medium)

Der Mittlere Klee (Trifolium medium) ist in Europa verbreitet. Es ist eine ausdauernde Pflanze mit kriechenden Trieben und dreiteiligen Blättern. Der Name „Mittlerer“ weist darauf hin, dass die Blätter im Vergleich zu anderen Kleearten mittelgroß sind.
Hier ein paar Informationen zum Mittleren Klee:
Aussehen: Der Mittlere Klee bildet kriechende Triebe, die sich über den Boden ausbreiten. Die Blätter sind dreiteilig, glattrandig und dunkelgrün. Die Blüten sind rosa oder violett und stehen in kugeligen Köpfen.
Standort: Diese Art wächst an unterschiedlichen Standorten — auf Wiesen, Weiden, an Waldrändern und Wegen. Sie bevorzugt sonnige oder leicht schattige Plätze mit gut entwässertem Boden.
Bedeutung für die Artenvielfalt: Der Mittlere Klee ist eine wichtige Nektarquelle für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge. Seine Blüten tragen zur Bestäubung weiterer Pflanzen bei und fördern die Artenvielfalt.
Futter für Tiere: Der Mittlere Klee dient gelegentlich als Viehfutter, vor allem auf Weiden. Blätter und Stängel sind reich an Eiweiß und Mineralstoffen.
Anbau: Der Mittlere Klee lässt sich als Bestandteil von Kleemischungen zur Gründüngung oder Bodenverbesserung anbauen. Er eignet sich für Regionen mit gemäßigtem Klima und passt sich unterschiedlichen Bedingungen gut an.
Der Mittlere Klee ist eine interessante Art: Er hat Bedeutung für die Artenvielfalt, kann als Futter dienen und bringt mit seinen Blüten Zierwert.
Klee oder Steinklee
Klee (Trifolium) und Steinklee (Melilotus) gehören beide zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), unterscheiden sich aber in mehreren wichtigen Merkmalen.
Klee ist eine Gattung mit rund 300 Arten. Die Blätter sind meist dreiteilig, die Blüten stehen in kugeligen Köpfen. Klee ist weltweit verbreitet und in der Landwirtschaft als Viehfutter sowie als Gründüngung zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bekannt. Zu den bekanntesten Arten zählen Rotklee (Trifolium pratense) und Weißklee (Trifolium repens).
Steinklee ist ebenfalls eine Gattung der Hülsenfrüchtler. Bekannt ist er für seine duftenden Blüten, die meist gelb oder weiß sind. Steinklee ist zwei- bis mehrjährig und wird bis zu zwei Meter hoch. Genutzt wird er vor allem als Viehfutter und als Bienenweide. Die zwei bekanntesten Arten sind der Echte Steinklee (Melilotus officinalis) und der Weiße Steinklee (Melilotus albus).
Klee und Steinklee haben jeweils eigene Eigenschaften und Verwendungen in Landwirtschaft und Natur. Klee ist beliebt für die Verbesserung der Bodenqualität und als Futter, Steinklee wird als Viehfutter und für seine Anziehungskraft auf Bestäuber geschätzt. Beide sind zudem hübsch anzusehen und lassen sich als Zierpflanzen in Gärten und auf Freiflächen einsetzen.
Wichtig zu wissen: Es gibt viele Arten von Klee und Steinklee, und Nutzung wie Eigenschaften können sich zwischen ihnen leicht unterscheiden. Nicht verwechseln sollte man beide mit der Luzerne (Medicago sativa) — einer weiteren Futterpflanze aus derselben Familie.
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Klee versorgt sich selbst mit Stickstoff, die übrigen Beetpflanzen brauchen ihre Nährstoffe aber zugeführt. Welcher Dünger den ganzen Garten auf einmal abdeckt, behandelt der Artikel Universaldünger; wie der organische Dünger DÜNGEE wirkt, steht dort samt empfohlener Dosierung.
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