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Kugelblume - Pflanze für Steingärten
(Globularia)
Kugelblume (Globularia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Diese Gattung umfasst etwa 22 Arten immergrüner Kräuter und Sträucher. Kugelblumen sind überwiegend endemische Pflanzen in den Regionen Südeuropas und Nordafrikas.
Wie Kugelblumen aussehen
Die Blätter der Kugelblumen sind immergrün, oft ledrig und ganzrandig. Sie haben in der Regel eine dunkelgrüne Farbe, die unteren Blätter sind in einer bodenständigen Rosette angeordnet, die Stängelblätter sind wechselständig.
Die Blüten der Kugelblumen sind typischerweise blau, violett, rosa oder weiß und werden in Köpfchen gesammelt, die charakteristisch für diese Pflanzengattung sind. Die Blüten haben oft eine röhrenförmige Gestalt und sind klein, wirken aber in Gruppen sehr effektvoll.
Pflanzen dieser Gattung können einen kissenförmigen oder niedrig strauchigen Wuchs aufweisen. Sie sind häufig an trockene und steinige Standorte angepasst.
Was den Standort betrifft, wachsen Kugelblumen gewöhnlich an trockenen, sonnigen und steinigen Stellen, wie etwa an Berghängen, Felssteppen, Grasebenen und Ähnlichem. Sie wachsen vor allem in warmen klimatischen Bedingungen, wo sie dank ihres immergrünen Laubs und ihrer Anpassungen an Wassermangel geeignete Überlebensbedingungen haben.
Wenn Sie Kugelblumen im Garten oder im Steingarten kultivieren möchten, müssen Sie ihnen die gleichen Bedingungen wie in der Natur bieten, d. h. einen trockenen und steinigen Platz in der Sonne, eher weniger als mehr gießen, und eine Überwinterung benötigen sie kaum.
Verlängerte Kugelblume
Kugelblume (verlängert) (Globularia bisnagarica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kugelblumen (Globularia), die endemisch in den Bergen Mittel- und Südeuropas vorkommt. Sie ist die einzige Kugelblume, die in der Tschechischen Republik in freier Natur wächst.
Wie diese Kugelblume aussieht
Blätter: Die Blätter der verlängerten Kugelblume sind klein, wechselständig, dunkelgrün und lederartig. Sie sind häufig in einer grundständigen Rosette angeordnet.
Blüten: Die Blüten sind blau bis violett und in dichten Blütenständen – Köpfchen – angeordnet. Diese Blüten können klein sein, wirken aber durch ihre Anhäufung sehr eindrucksvoll.
Wuchshabitus: Die verlängerte Kugelblume hat ein kissenartiges Wachstum. Sie bildet niedrige Polster, die dicht am Boden wachsen.
Wie Sie die verlängerte Kugelblume kultivieren
Standort: Die verlängerte Kugelblume bevorzugt sonnige bis leicht halbschattige Standorte. Sie wächst an trockenen und steinigen Orten, wie Berghängen, Felsensteppen und alpinen Wiesen.
Boden: Am besten gedeiht sie in gut durchlässigem, nährstoffarmem Boden. Geeignet sind sandige, sandig-steinige oder auch sandig-lehmige Böden. Der Boden sollte eher trocken als feucht sein.
Bewässerung: Die Pflanze ist anspruchslos in der Bewässerung und verträgt kurzfristige Trockenheit. Es ist wichtig, Staunässe im Boden zu vermeiden.
Frostresistenz: Die verlängerte Kugelblume ist frosthart und verträgt kühle klimatische Bedingungen.
Vermehrung: Die Pflanze kann durch Samen oder Teilung von Horsten vermehrt werden. Samen können im Frühjahr in Töpfe ausgesät und anschließend am gewählten Standort ausgepflanzt werden. Durch Teilung von Horsten kann die Pflanze an neue Standorte ausgebreitet werden.
Pflege: Es handelt sich um eine verhältnismäßig anspruchslose Pflanze. Ältere Pflanzen können gelegentlich durch Herausschneiden von älterem Holz ausgelichtet werden.
Die verlängerte Kugelblume ist eine attraktive Pflanze, die sich für Alpengärten, Steingärten, Trockenmauern oder als Zierpflanze in trockeneren Gebieten eignet. Bei der Kultivierung ist es wichtig, ihren natürlichen Standort und die bevorzugten Bedingungen einzuhalten, damit sie sich bestmöglich entwickeln kann.
Herzblättrige Kugelblume
Herzblättrige Kugelblume (Globularia cordifolia) ist eine weitere Pflanzenart der Gattung Kugelblume (Globularia), die hauptsächlich in Mittel- und Südeuropa vorkommt.
Wie sieht diese Kugelblume aus
Die Blätter der herzblättrigen Kugelblume sind wechselständig, klein und haben eine Herzform, was der Pflanze ihren charakteristischen Namen verleiht. Die Blätter sind dunkelgrün und bilden eine grundständige Rosette.
Die Blüten sind blau bis violett gefärbt, ähnlich wie bei anderen Kugelblumenarten, und sind in dichten Köpfchen angeordnet. Die Blüten sind klein, wirken aber aufgrund ihrer Anhäufung sehr dekorativ.
Wuchshabitus: Die herzblättrige Kugelblume hat einen kissenartigen Habitus, ähnlich wie andere Kugelblumenarten. Sie bildet niedrige Polster, die mit grundständigen Blättern auf der Erdoberfläche wachsen.
Wie kultiviert man die herzblättrige Kugelblume
Standort: Diese Kugelblume bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Sie wächst an trockenen und steinigen Stellen, wie Berghängen, Felssteppen und alpinen Wiesen.
Boden: Am besten gedeiht sie in gut durchlässigem, nährstoffarmem Boden. Der Boden sollte eher trocken als feucht sein.
Bewässerung: Wie andere Kugelblumenarten ist die herzblättrige Kugelblume nicht anspruchsvoll in der Bewässerung und verträgt kurzfristige Trockenheit. Es ist wichtig, Staunässe im Boden zu vermeiden.
Vermehrung: Die Pflanze kann durch Samen oder Teilung von Horsten vermehrt werden. Samen können im Frühling in Töpfe gesät und anschließend am gewählten Standort ausgepflanzt werden. Durch Teilung von Horsten kann die Pflanze ebenfalls vermehrt werden.
Die herzblättrige Kugelblume eignet sich für Alpengärten, Steingärten, niedrige Ziergärten und Ähnliches. Ihre attraktiven Blätter und Blüten sind eine schöne Zierde für trockene und sonnige Standorte. Bei der Kultivierung ist es wichtig, ihr ähnliche Bedingungen wie an ihrem natürlichen Standort zu bieten.
Blattlose Kugelblume
Kugelblume (nacktschaftig) (Globularia nudicaulis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kugelblume (Globularia), die sich durch ihren Wuchs und ihre Blüten auszeichnet.
Aussehen der nacktstängeligen Kugelblume
Blätter: Wie der Name andeutet, hat die nacktstängelige Kugelblume in der Regel stark reduzierte oder völlig fehlende Blätter. Die Pflanze bildet eine bodennahe Blattrosette, die sehr klein oder nahezu unsichtbar sein kann. Die Blätter können flach, lederartig oder nur winzige Schüppchen sein.
Blüten: Die Blüten sind charakteristisch für diese Kugelblumenart. Sie sind blau bis violett gefärbt und in kugelförmigen Blütenständen – Köpfchen – angeordnet, die wie kleine Kugeln aussehen. Die Blüten sind klein, erzeugen aber durch ihre Anhäufung einen auffälligen Effekt.
Wuchshabitus: Die nacktstängelige Kugelblume hat einen niedrigen, nahezu bodendeckenden Habitus. Die gesamte Pflanze bildet kleine Polster, die fast auf dem Boden aufliegen.
Wenn Sie die nacktstängelige Kugelblume im Steingarten kultivieren möchten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Die nacktstängelige Kugelblume wächst gewöhnlich an trockenen, sonnigen und steinigen Standorten, wie Felssteppen, Berghängen und alpinen Wiesen.
Diese Pflanze bevorzugt gut durchlässigen Boden, der eher nährstoffarm als nährstoffreich sein sollte. Geeignet sind sandige, steinige oder sandig-lehmige Böden.
Die nacktstängelige Kugelblume ist anspruchslos in der Bewässerung und verträgt kurzfristige Trockenheit. Es ist wichtig, den Boden nicht zu überwässern.
Die Pflanze ist frosthart und verträgt kühle Bedingungen gut.
Die nacktstängelige Kugelblume vermehrt sich durch Samen oder Teilung der Horste. Samen können im Frühjahr in Töpfe ausgesät und anschließend am Standort ausgepflanzt werden. Die Teilung der Horste ist eine weitere Möglichkeit zur Vermehrung – die Horste können im Frühjahr oder Herbst in kleinere Teile geteilt werden. Achten Sie darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Die nacktstängelige Kugelblume ist eine attraktive Pflanze, die in Alpengärten, Steingärten, Trockenmauern oder als dekoratives Element in Gefäßen gepflanzt werden kann.
Düngung von Außen- und Zierpflanzen
- Sie können es in einer dünnen Schicht um die Pflanzen herum streuen.
- Legen Sie Hnojík in Wasser ein und gießen Sie damit die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
Quellen:
- Böhmig, Franz – Peleška, Stanislav: 2000 rad pro zahrádkáře, Ottovo nakladatelství, Praha 2001.
- Mašín, Emil: Skalky a skalničky, Orbis, Praha 1967.
- www.wikipedia.org
- www.ireceptar.cz
- www.abecedazahrady.cz
- www.sazenicka.cz
- www.agromanual.cz
