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Kurkuma

Kurkuma (Curcuma longa) – Wirkung, Anwendung, Anbau zu Hause und Düngen

Kurkuma – das goldene Gewürz (Curcuma longa)

Gemahlenes Kurkuma auf einem blau-weißen Asia-Löffel und Kurkuma-Rhizome mit orangefarbener Schnittfläche
  • Pflanze: Kurkuma (Curcuma longa), verwandt mit Ingwer
  • Geerntetes Pflanzenteil: das Rhizom – oval, braun bis orange
  • Temperatur: 20–30 °C, warmer und heller Standort
  • Boden: feucht, gut durchlässig, mit Kompost oder Humus
  • Bis zur Ernte: 8–10 Monate

Kurkuma ist das Rhizom der Kurkuma-Pflanze, aus dem auch Pulver oder Kapselnhergestellt werden. Kurkuma wird als Gewürz und natürlicher Farbstoff verwendet. Sein Rhizom ist oval und hat eine braune bis orange Farbe. Traditionell wird Kurkuma in Indien und Südostasienangebaut und verwendet, heute ist es aber wegen seines Geschmacks und seiner heilsamen Eigenschaften weltweit beliebt.

Kurkuma enthält einen natürlichen Pflanzenstoff namens Curcumin, der für die charakteristische gelbe Farbe verantwortlich ist. Curcumin ist zugleich ein wichtiges Antioxidans und hat entzündungshemmende sowie krebshemmende Eigenschaften.

Kurkuma schmeckt leicht bitter, wärmend und ein wenig pikant. Verwendet wird es vor allem in Currymischungen, Suppen, Saucen, Reis, Schmorgerichten und Marinaden. Kurkuma dient auch zum Färben von Lebensmitteln wie Reis, Käse oder Joghurt.

In der Medizin wird Kurkuma in der traditionellen ayurvedischen Heilkunde wegen seiner heilsamen Eigenschaften eingesetzt. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wird für seine entzündungshemmende Wirkung erforscht und kann die Gesundheit von Verdauung, Gelenken, Haut und Allgemeinbefinden unterstützen. Kurkuma wird außerdem als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Pulver eingenommen.

Kurkuma Wirkung

Kurkuma, genauer gesagt sein Hauptwirkstoff Curcumin, hat eine ganze Reihe von Wirkungen auf die menschliche Gesundheit.

  • Entzündungshemmende Wirkung: Curcumin wirkt stark entzündungshemmend und kann helfen, Entzündungen im Körper zu verringern. Das ist nützlich für die Gesundheit der Gelenke und zur Linderung von Beschwerden bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis.
  • Antioxidative Wirkung: Curcumin ist ein starkes Antioxidans, das freie Radikale im Körper neutralisieren hilft. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die Zellen schädigen und zu verschiedenen Erkrankungen beitragen können.
  • Unterstützung der Verdauung: Kurkuma kann die Gesundheit des Verdauungssystems unterstützen. Es regt die Bildung von Gallenflüssigkeit an, die für die Fettverdauung nötig ist. Curcumin hilft außerdem gegen Blähungen und fördert eine gesunde Darmflora.
  • Schutz der Leber: Curcumin kann helfen, die Leber vor Schäden zu schützen und ihre Regeneration zu unterstützen. Es wirkt entgiftend und hilft, Entzündungen in der Leber zu verringern.
  • Unterstützung von Herz und Kreislauf: Curcumin erweist sich als förderlich für die Gesundheit von Herz und Gefäßen. Es hilft, den Cholesterinspiegel zu senken, unterstützt eine gesunde Gefäßfunktion und kann das Risiko von Herzerkrankungen verringern.

Wichtig ist allerdings: die Wirkung von Kurkuma fällt bei jedem Menschen anders aus und hängt von der Dosis, der Art der Einnahme und weiteren individuellen Faktoren ab. Bevor Sie Kurkuma zu Heilzwecken einnehmen, sprechen Sie am besten immer mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft.

Kurkuma Nebenwirkungen

Kurkuma gilt allgemein als sichere und gut verträgliche Zutat. Bei manchen Menschen können jedoch bei höheren Dosen oder bei Empfindlichkeit gegenüber dieser Pflanze Nebenwirkungen auftreten. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Kurkuma gehören:

  • Verdauungsbeschwerden: Manche Menschen verspüren Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Blähungen, Durchfall oder Übelkeit. Wenn Sie einen empfindlichen Magen oder Verdauungsprobleme haben, kann es sinnvoll sein, die Menge an Kurkuma zu begrenzen.
  • Allergische Reaktionen: Bei manchen Menschen kann es zu einer allergischen Reaktion auf Kurkuma kommen. Treten Allergiesymptome wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen oder Atembeschwerden auf, sollten Sie Kurkuma absetzen und ärztliche Hilfe suchen.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Kurkuma kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen. So kann es die Wirkung von Gerinnungshemmern (Blutverdünnern) leicht verstärken und die Wirksamkeit von blutzuckersenkenden Medikamenten verringern. Wenn Sie Medikamente einnehmen, klären Sie ärztlich ab, ob Kurkuma als Nahrungsergänzung für Sie unbedenklich ist.
  • Gegenanzeigen: Vorsicht ist bei Gallensteinen oder Gallenbeschwerden geboten, da Kurkuma die Gallenproduktion anregen kann. Ebenso sollten Menschen mit Gerinnungsstörungen und Patientinnen und Patienten vor Operationen vorsichtig sein, weil Kurkuma leicht gerinnungshemmend wirken kann.

Kurkuma in der Schwangerschaft

Schälchen mit gemahlenem Kurkuma auf einem zweiten Schälchen, daneben Rhizome und verstreutes Pulver

Bei jedem Präparat und jedem Nahrungsergänzungsmittel – auch bei Kurkuma – ist in der Schwangerschaft Vorsicht geboten und eine ärztliche Rücksprache sinnvoll. Auch wenn Kurkuma allgemein als sicher gilt und in der Küche ganz normal verwendet wird, gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Dosierung: Bei Kurkuma oder Curcumin-Präparaten ist es wichtig, die empfohlene Dosis einzuhalten. Hohe Curcumin-Dosen könnten den Hormonhaushalt beeinflussen oder die Gebärmutter anregen, was in der Schwangerschaft zu Komplikationen führen könnte (Frühgeburt oder sogar Fehlgeburt). Klären Sie die richtige Dosierung deshalb ärztlich ab.
  • Allergie oder Überempfindlichkeit: Manche Menschen reagieren empfindlich oder allergisch auf Kurkuma. Wenn Sie auf andere Gewürze allergisch sind, kann es sein, dass Sie auch auf Kurkuma reagieren. Bei einer Kurkuma-Allergie sollten Sie es meiden.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Kurkuma kann mit bestimmten Medikamenten wechselwirken, vor allem mit Gerinnungshemmern (Blutverdünnern) oder blutzuckersenkenden Mitteln. Wenn Sie Medikamente einnehmen, klären Sie ärztlich ab, ob Kurkuma als Nahrungsergänzung für Sie unbedenklich ist.

Kurkuma einnehmen und richtig dosieren

Kurkuma lässt sich in mehreren Formen einnehmen, und jede eignet sich für etwas anderes. Kurkuma-Pulver bekommen Sie im Reformhaus und geben es nach Geschmack in Rezepte – meist genügt eine kleine Menge, denn der Geschmack ist intensiv. Das frische Rhizom wird genauso gerieben wie Ingwer. Curcumin-Präparate enthalten Curcumin in konzentrierter Form und werden häufig zur Unterstützung der Gesundheit und als Antioxidans eingenommen.

  • Immer mit Pfeffer und Fett. Bei der Verwendung von Kurkuma sollten Sie wissen, dass Curcumin vom Körper deutlich besser aufgenommen wird, wenn es mit schwarzem Pfeffer und Fett kombiniert wird. Deshalb empfiehlt es sich, eine Prise schwarzen Pfeffer und etwas Fett (z. B. Oliven- oder Kokosöl) dazuzugeben, um das Beste aus Kurkuma herauszuholen.
  • Frisch und gemahlen wirken gleich. Nehmen Sie, was Ihnen lieber ist – die Wirkung ist dieselbe.
  • Halten Sie sich an die empfohlene Dosis. Bei Curcumin-Präparaten richten Sie sich nach der Angabe auf der Packung; höhere Dosen sind nicht für jeden geeignet.
  • Sprechen Sie ärztlich ab, wenn Sie Blutverdünner oder blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, eine Operation bevorsteht oder Sie schwanger sind.

Denken Sie daran, dass Kurkuma Oberflächen und Kleidung färben kann – arbeiten Sie also vorsichtig damit und reinigen Sie sorgfältig.

Kurkuma Verwendung

Kurkuma wird weltweit in vielen Rezepten verwendet. Bekannt ist es für seine intensiv gelbe Farbe und den leicht wärmenden Geschmack. Hier sind einige Möglichkeiten, Kurkuma einzusetzen:

  • In der Küche: Kurkuma wird häufig als Gewürz für Curry verwendet, das in der indischen Küche beliebt ist. Es kommt außerdem in Saucen, Suppen, Marinaden und Schmorgerichte. Sie können es zu Reis, Nudeln, Saucen, Gemüsepfannen oder Salatdressings geben.
  • Getränke: Kurkuma können Sie auch in Getränke geben, etwa in Ingwertee, Smoothies, Shakes, Limonaden oder in die goldene Milch (eine Mischung aus Kurkuma, Milch und Gewürzen).
  • Curcumin-Präparate: Curcumin, der Hauptwirkstoff von Kurkuma, ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Diese Präparate enthalten Curcumin in konzentrierter Form und werden häufig zur Unterstützung der Gesundheit und als Antioxidans eingenommen.
  • Kurkuma-Pulver: Kurkuma bekommen Sie als Pulver im Reformhaus und können es nach Geschmack in verschiedene Rezepte geben. Beim Würzen genügt meist eine kleine Menge, denn der Geschmack ist intensiv.

Goldene Milch aus Kurkuma

Goldene Milch aus Kurkuma im Glas, daneben ein Schälchen Kurkumapulver, Zimtstangen und Rhizome

Die goldene Milch ist das bekannteste Getränk aus Kurkuma – eine Mischung aus Kurkuma, Milch und Gewürzen. Erwärmen Sie für eine Portion 250 ml Milch (gern auch Pflanzenmilch), rühren Sie 1/2 Teelöffel gemahlenes Kurkuma, eine Prise gemahlenen schwarzen Pfeffer und einen Teelöffel Kokosölein. Nach Geschmack kommen Zimt, Ingwer oder Honig dazu. Kurz erwärmen, aber nicht kochen.

Pfeffer und Fett sind hier nicht des Geschmacks wegen dabei – ohne sie wird Curcumin deutlich schlechter aufgenommen. Das Getränk trinkt man eher warm, und dass eine gelbe Spur in der Tasse zurückbleibt, ist ganz normal.

Kurkuma mit Honig

Schale mit Kurkumapulver und grünen Blättern, daneben getrocknete Kurkuma-Rhizome auf einem Holzbrett

Kurkuma mit Honig ist ein bewährtes Hausmittel bei Halsentzündung, Husten oder Erkältung. Sie brauchen dafür frisches Kurkuma oder Kurkumapulver und Honig. Reiben Sie etwa 2 Kurkuma-Rhizome oder nehmen Sie 2 Teelöffel Kurkumapulver und vermischen Sie beides mit 2 Esslöffeln Honig. Gründlich verrühren.

Nehmen Sie frisches oder gemahlenes Kurkuma, je nachdem, was Ihnen lieber ist. Die Wirkung ist dieselbe.

Nehmen Sie es 3 Tage lang so ein: am ersten Tag 1 Teelöffel alle 4 Stunden, am zweiten Tag 1 Teelöffel alle 6 Stunden und am dritten Tag 1 Teelöffel alle 8 Stunden.

Das ist ein traditionelles Hausmittelund kein Ersatz für eine Behandlung. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sie sich, wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt.

Kurkuma-Pflanze: Anbau und Pflege zu Hause

Auch wenn es überraschen mag: Kurkuma lässt sich zu Hause anbauen. Es verlangt allerdings etwas Pflege und Bedingungen, die seinem natürlichen Standort nahekommen.

  • Auswahl der Rhizome: Am besten beginnen Sie mit frischen Kurkuma-Rhizomen aus dem Supermarkt oder Reformhaus. Wählen Sie Rhizome, die fest und nicht zu trocken sind und an der Oberfläche grüne Knospen haben.
  • Das richtige Gefäß: Kurkuma wächst unter der Erde, deshalb brauchen Sie ein tiefes Gefäß, das den Wurzeln genug Platz gibt. Der Topf sollte am Boden Abzugslöcher für überschüssiges Wasser haben.
  • Boden: Kurkuma mag feuchten, gut durchlässigen Boden. Mischen Sie Gartenerde mit Kompost oder Humus, damit ein nährstoffreiches Substrat entsteht.
  • Gießen: Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Kurkuma braucht regelmäßiges Gießen, vor allem in der Wachstumsphase. Vermeiden Sie Staunässe, sie kann zu Wurzelfäule führen.
  • Temperatur: Kurkuma mag ein warmes und feuchtes Klima. Die optimale Temperatur für das Wachstum liegt zwischen 20 und 30 °C. Stellen Sie die Pflanze warm und hell, idealerweise mit Zugang zu Sonnenlicht.
  • Vermehrung: Kurkuma lässt sich über die Rhizome vermehren. Trennen Sie einfach ein kleineres Rhizom von der Mutterpflanze ab und setzen Sie es in einen eigenen Topf. Gehen Sie dabei genauso vor wie beim Anbau aus frischen Wurzeln.
  • Pflege: Kurkuma braucht in der Regel 8 bis 10 Monate bis zur Reife. Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig und entfernen Sie trockene oder beschädigte Blätter.

Bei uns wird Kurkuma praktisch immer im Topf gezogen – wie andere wärmeliebende Zimmerpflanzenauch. Im Sommer tut ihr ein geschützter Platz im Freien gut, im Winter muss sie aber zurück ins Warme. Vom Anbau her ist sie dem Ingweram nächsten, mit dem sie verwandt ist.

Kurkuma düngen

Kurkuma bildet acht bis zehn Monate lang ein Speicherrhizom und verbraucht dabei die Nährstoffe im Topf. Während der Wachstumsphase können Sie natürlichen Düngerwie Kompost oder DÜNGEE geben, um das Wachstum zu unterstützen.

DÜNGEE – perfekter Naturdünger in der 1,4-kg-Packung

So düngen Sie Kurkuma

  • Beim Setzen des Rhizoms arbeiten Sie den perfekten Naturdünger DÜNGEE oder reifen Kompost in das Substrat ein.
  • Während des Wachstums gießen Sie etwa alle zwei bis drei Wochen mit dem Auszug; die Menge finden Sie in der Dosieranleitung.
  • Im Winter nicht düngen – die Pflanze zieht ein und verwertet die Nährstoffe nicht.
  • Nicht mit Stickstoff übertreiben – üppiges Laub geht auf Kosten des Rhizoms. Das Nährstoffverhältnis erklärt der Artikel über NPK-Dünger.

Die allgemeinen Regeln, wie viel und wann gedüngt wird, finden Sie im Ratgeber zum Universaldünger und in der Düngetabelle.

Kräuter und Gewürze düngen

In der Küche ist Kurkuma ein Gewürz, auf der Fensterbank bleibt es aber eine Pflanze, die Nährstoffe braucht wie jede andere. Vorgehen, Mengen und Zeitpunkte für die ganze Gruppe finden Sie im Artikel Kräuter düngen und eine Übersicht der Arten im Artikel über Kräuter. Wie das Gießwasser angesetzt wird, zeigt das Video:

  • Kräuter im Topf brauchen häufiger Nachschub als im Beet – das Substrat ist klein und schnell erschöpft.
  • Der Auszug ist milder als Trockendünger und eignet sich deshalb auch für empfindliche Arten wie Petersilie oder Dill.
  • Im Winter reduzieren – Kräuter auf der Fensterbank wachsen langsamer, die Nährstoffe blieben ungenutzt.

Häufige Fragen

Wie nimmt man Kurkuma-Pulver ein?

Kurkuma-Pulver kommt direkt ins Essen oder in Getränke – meist genügt eine kleine Menge, denn der Geschmack ist intensiv. Kombinieren Sie es immer mit einer Prise schwarzem Pfeffer und etwas Fett (Oliven- oder Kokosöl), denn ohne beides wird Curcumin deutlich schlechter aufgenommen. Frisch geriebenes Rhizom wirkt genauso wie gemahlenes Pulver. Bei Curcumin-Präparaten richten Sie sich nach der Dosis auf der Packung.

Welche Wirkung hat Kurkuma?

Der Hauptwirkstoff ist Curcumin. Es wirkt stark entzündungshemmend und antioxidativ, unterstützt die Verdauung, indem es die Gallenbildung anregt, hilft die Leber zu schützen und tut Herz und Gefäßen gut. Die Wirkung fällt jedoch bei jedem Menschen anders aus, je nach Dosis und Art der Einnahme – sprechen Sie vor einer Einnahme zu Heilzwecken mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft.

Hat Kurkuma Nebenwirkungen?

Kurkuma gilt allgemein als sicher. Bei höheren Dosen oder Empfindlichkeit können Verdauungsbeschwerden (Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit) oder eine allergische Reaktion auftreten. Kurkuma kann die Wirkung von Blutverdünnern verstärken und die von blutzuckersenkenden Medikamenten abschwächen. Vorsicht ist bei Gallensteinen, Gerinnungsstörungen und vor Operationen geboten.

Ist Kurkuma in der Schwangerschaft geeignet?

In der Küche wird Kurkuma ganz normal verwendet und gilt als sicher, Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin sollten Sie in der Schwangerschaft aber ärztlich abklären. Hohe Curcumin-Dosen könnten den Hormonhaushalt beeinflussen oder die Gebärmutter anregen. Achten Sie außerdem auf Allergien gegen andere Gewürze und auf Wechselwirkungen mit Blutverdünnern und blutzuckersenkenden Medikamenten.

Kann man Kurkuma zu Hause anbauen?

Ja. Beginnen Sie mit einem frischen Rhizom mit grünen Knospen, setzen Sie es in ein tiefes Gefäß mit Abzugslöchern und in feuchte, gut durchlässige Erde mit Kompost. Halten Sie 20 bis 30 °C und einen hellen Standort, gießen Sie regelmäßig, aber ohne Staunässe. Vom Setzen bis zum reifen Rhizom vergehen 8 bis 10 Monate. Bei uns wird Kurkuma praktisch immer im Topf gezogen.

Womit düngt man Kurkuma?

Beim Setzen des Rhizoms arbeiten Sie den perfekten Naturdünger DÜNGEE oder reifen Kompost in das Substrat ein. Während der Wachstumsphase gießen Sie etwa alle zwei bis drei Wochen mit dem Auszug nach Dosieranleitung. Übertreiben Sie es nicht mit Stickstoff – üppiges Laub geht auf Kosten des Rhizoms. Im Winter, wenn die Pflanze einzieht, düngen Sie gar nicht.