Nertera granadensis (Nertera granadensis), „Korallenmoos"
Kleine Topfpflanze mit auffälligen Zierbeeren.
- Standort: hell, aber ohne pralle Sonne; viel frische Luft
- Höhe: 15–25 cm
- Blütezeit: April–Mai, unscheinbare Blüten
- Vermehrung: durch Teilung oder Aussaat
Es sind etwa 12 Arten dieser Pflanze bekannt, die zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) gehört, doch nur eine einzige wird kultiviert und wird bei uns im Sommer als kleine Topfpflanze mit roten Früchtebeeren verkauft. Diese Staude kommt in Mittel- und Südamerika, in Neuseeland und in Tasmanien vor, wo sie als bodendeckende Pflanze wächst. Obwohl sie wirklich anspruchslos wirkt, ist die Pflege nicht so einfach; die weitere Kultivierung stößt vor allem auf das Problem der Überwinterung. Den Sommer über hält Nertera auch unter weniger günstigen Bedingungen durch, aber im Herbst ist sie oft schon so unansehnlich, dass es besser ist, sich im nächsten Jahr ein neues Exemplar zu besorgen.
Kultivierung
Sommerhitze bekommt der Pflanze nicht gut; sie benötigt einen halbschattigen Platz an der frischen Luft, mäßiges, aber regelmäßiges Gießen und nur gelegentlich eine Düngergabe. Zu viele Nährstoffe fördern nämlich das Blattwachstum auf Kosten der Zierfrüchte. Die wunderschön roten beerenartigen Früchte entschädigen uns für die unscheinbaren Blüten.
Während der Ruheperiode von Oktober bis Februar sollten die Temperaturen etwa 8–10 °C betragen, der Standort muss sehr hell und gut belüftet sein. In Frage kommt vielleicht ein Platz am Fenster im Treppenhaus oder in einem unbeheizten Gästezimmer.
