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Hahnenfuß (Ranunculus)

Der Hahnenfuß ist eine Gattung von Zierpflanzen mit farbenprächtigen Blüten, die Gärten, Wiesen und Wasserflächen schmücken.

  • Standort: je nach Art sonniger bis halbschattiger Platz, feuchterer Boden
  • Wuchshöhe: 20–60 cm (einige Arten bis 1 m)
  • Blütezeit: April–Juli
  • Vermehrung: durch Aussaat, Teilung der Horste, Knollen
Der Hahnenfuß (Ranunculus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und umfasst mehr als 400 Arten, die auf der ganzen Welt verbreitet sind. In der Natur kommen sie auf Wiesen, in Wäldern, an Wasserflächen und in Gebirgsregionen vor. Charakteristisch für die Gattung sind einfache oder gefüllte Blüten in leuchtenden Farben – am häufigsten gelb, weiß, rosa oder orange.
Hahnenfuß (Ranunculus)

Aussehen und Merkmale

Hahnenfüße sind ein- oder mehrjährige Kräuter mit aufrechten oder niederliegenden Stängeln. Die Blätter sind meist handförmig geteilt oder gelappt, bei einigen Arten auch ganzrandig. Die Blüten haben einen regelmäßigen Aufbau, bei Kultivaren sind sie gefüllt und erinnern auffällig an kleine Rosen. Die Frucht ist eine Nuss.

Viele Hahnenfußarten enthalten giftige Substanzen (Ranunculin), die Hautreizungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen können. Durch Trocknen oder Erhitzen wird die Toxizität verringert.

Arten und Sorten des Hahnenfußes

Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)

Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)

Eine häufige Art auf unseren Wiesen und in Gärten. Er erreicht eine Höhe von 20–50 cm und hat typische goldgelbe Blüten. In Gärten verhält er sich oft wie ein Unkraut.

Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

Ein ausdauerndes Kraut mit einer Höhe von 30–100 cm und reichlicher Blüte. Die Blüten sind leuchtend gelb und erscheinen von Mai bis Juli. Er wächst häufig auf feuchten Wiesen.

Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)
Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis)

Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus aquatilis)

Eine Art, die an aquatische Umgebungen gebunden ist. Sie hat fein geteilte Blätter und weiße Blüten mit gelbem Zentrum. Geeignet für Naturteiche und Tümpel.

Ranunkel (Ranunculus asiaticus)

Eine beliebte Gartenart mit gefüllten Blüten in einer breiten Farbpalette. Sie wird bis zu 40 cm groß. Sie wird aus Knollen gezogen, die im Frühjahr gepflanzt werden, und blüht von Mai bis Juni. Häufig wird sie auch als Schnittblume verwendet.

Asiatischer Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus)

Anbau der Ranunkel

Der Anbau hängt von der Art ab. Zierranunkeln, insbesondere Ranunculus asiaticus, benötigen einen sonnigen Standort und durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Die Knöllchen werden im Frühjahr in einer Tiefe von 5–8 cm gepflanzt. Die Pflanzen benötigen regelmäßige Bewässerung, vertragen jedoch keine Staunässe.

Zur Förderung der Blüte empfiehlt sich eine Düngung mit Düngemitteln für blühende Pflanzen, idealerweise organischen, wie Hnojík, der langanhaltend wirkt und den Boden verbessert. Nach der Blüte lässt man die oberirdischen Teile einziehen, anschließend werden die Knollen herausgenommen und an einem trockenen Ort bis zur nächsten Saison gelagert.
Verwendung im Garten:
Ranunkeln werden in Beete, Steingärten und in der Nähe von Wasserflächen gepflanzt. Dank ihrer leuchtenden Farben und gefüllten Blüten sind sie auch als Schnittblumen für Sträuße beliebt. Wasserarten bereichern Gartenteiche und Tümpel, während Wiesenranunkeln in Naturgärten von Bedeutung sind.