Robinie
Die Robinie (Weiße Akazie) ist ein sommergrüner Baum mit hartem Holz und Dornen. Sie bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässigen Boden und gilt als ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber ungünstigen Bedingungen.
- aber auch für alle anderen Pflanzen geeignet, ob im Garten oder in der Wohnung.
Hervorragende Eigenschaften und einfache Anwendung bei der Robinie

- Einfach zu lagern und anzuwenden.
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Robinie

Die Robinie, auch Weiße Akazie genannt, ist ein sommergrüner Baum mit besonders hartem Robinienholz. Ihre Dornen und die dichte Krone erfüllen nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern dienen dem Baum auch als Schutz. Die Robinie bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässigen Boden, ist aber vor allem für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Einflüssen bekannt.
Die Robinienblätter sind an der Photosynthese beteiligt und prägen zugleich das attraktive Erscheinungsbild des Baumes. Vermehrung und Düngung der Robinie behandeln eigene Abschnitte, die zum erfolgreichen Anbau dieser Bäume gehören. Die Zierrobinie wird besonders wegen ihres dekorativen Werts geschätzt und häufig wegen ihrer bei Imkern beliebten Blüten gepflanzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Robinie bevorzugt einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden.
- Zu ihrer Robustheit gehört, dass sie mit sehr unterschiedlichen Boden- und Klimabedingungen zurechtkommt.
- Neben dem ästhetischen Wert hat die Robinie auch praktischen Nutzen in Ökologie und Forstwirtschaft.
Botanische Einordnung
Dieser Abschnitt des Artikels bietet eine ausführliche botanische Einordnung der Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia. Er umfasst Angaben zur Gattung und zur Morphologie des Baumes, zu seiner Vermehrung, Ausbreitung und zu den Anbaumethoden.
Gattung
Die Robinie ( Robinia pseudoacacia ) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler ( Fabaceae ) und zählt zur Gattung Robinia. Die echten Akazien (Gattung Acacia) aus Australien und Afrika sind mit ihr nur entfernt verwandt und werden bei uns lediglich als Kübelpflanzen kultiviert. Die Gattung Robinia umfasst mehrere sommergrüne Baum- und Straucharten, die für ihr hartes Holz und ihre attraktiven Blüten bekannt sind.
Morphologie des Baumes
Die Robinie ist ein sommergrüner Baum, der 15–25 Meter hoch wird. Sie hat eine tief rissige braune Rinde und eine breite Krone aus Ästen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, frischgrün und tragen 4–8 Paare elliptischer Fiederblättchen. An Stämmen und Zweigen finden sich häufig schützende Dornen.
Vermehrung und Ausbreitung
Die Robinie vermehrt sich über Samenhülsen – sie springen auf und geben die Samen frei. Als Schmetterlingsblütler betreibt sie zudem Stickstofffixierung aus der Luft, wodurch sie die Bodenqualität verbessern kann. Die Bäume sind reich an Blüten, die eine Quelle von Nektar für den hoch geschätzten Robinienhonig sind.
Anbau und Pflanzung

Für die Pflanzung der Robinie sind ihr schnelles Wachstum und ihre Fähigkeit entscheidend, unter schwierigen Bedingungen zu überleben. Diese Eigenschaften machen sie für die Aufforstung erodierter Flächen geeignet. In einer neuen Umgebung kann sie jedoch invasiv werden und die heimische Vegetation verdrängen, deshalb ist eine kontrollierte Pflanzung nötig. Der Baum breitet sich außerdem schnell über Wurzelausläufer aus.
Robinie – Düngung
Beim Anbau der Robinie ist eine gesunde, wirksame Ernährung entscheidend für Wachstum und Entwicklung. Eine ideale Lösung für alle notwendigen Nährstoffe ist ein hochwertiger Dünger von DÜNGEE. Dieser Dünger versorgt die Pflanze mit den essenziellen Nährstoffen für ihr Wachstum.
Häufigkeit und Menge der Düngung:
- Erstes Jahr nach der Pflanzung:
Eine regelmäßige Düngung wird empfohlen, um die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems zu unterstützen. - Folgejahre:
Die Robinie ist ein Baum mit geringem Düngebedarf; eine gelegentliche Gabe kann jedoch zu ihrer allgemeinen Vitalität beitragen.
Dosierung:
- Den Dünger am besten nach Herstellerangaben anwenden, damit die richtige Menge eingehalten und eine Überdosierung vermieden wird, die die Pflanze schädigen könnte.
Zeitpunkt:
- Gedüngt wird außerhalb der Blütezeit und in der aktiven Wachstumsphase, üblicherweise im Frühjahr oder im Herbst.
Robinie – Arten und Sorten

Die Robinie ist für ihre charakteristischen Blüten und ihr hartes Holz bekannt und kommt in mehreren Formen vor. Die folgende Liste enthält einige der am weitesten verbreiteten Arten und Sorten:
- Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia): Sie ist die bekannteste Art, stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird als Zier- und Nutzbaum gepflanzt. Bekannt ist sie für ihr hartes Holz und geschätzt auch für die Honigproduktion.
- Borsten-Robinie (Robinia hispida): Diese Art ist wegen ihrer attraktiven rosafarbenen Blüten beliebt. Sie wächst eher strauchförmig und bleibt kleiner als die vorherige Art.
- Robinie ‚Bessoniana‘ (Robinia pseudoacacia ‚Bessoniana‘): Eine dornenlose Sorte der Gewöhnlichen Robinie mit dichterer, rundlicher Krone – dadurch ein geeigneter Schattenbaum für Parks und Straßen.
- Gold-Robinie (Robinia pseudoacacia ‚Frisia‘): Sie fällt durch ihr auffällig goldgelbes Laub auf, das im Herbst besonders zur Geltung kommt.
Jede Art und Sorte hat eigene Ansprüche an Standort und Pflege sowie unterschiedliche Nutz- und Zierqualitäten. Bei der Pflanzung von Robinien ist deshalb Umsicht angebracht: Einige können invasiv werden und heimische Ökosysteme beeinträchtigen.
Verwendung der Robinie
Die Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia, ist geschätzt für ihr Holz, ihre volksheilkundliche, wirtschaftliche und dekorative Nutzung. Als Bienenweide liefert sie den Rohstoff für einen besonders hochwertigen Honig.
Traditionelle Verwendung
Die Blüten der Robinie enthalten Flavonoide und werden in der Volksheilkunde traditionell verwendet. Bei unsachgemäßem Umgang können Pflanzenteile jedoch Vergiftungen auslösen – verantwortlich sind Toxalbumine. Als giftig gelten vor allem Rinde und Samen. Im Bereich der pharmazeutischen Verarbeitung findet die Pflanze als Bestandteil einzelner Präparate Verwendung.
Wirtschaftliche Nutzung
Robinienholz ist wegen seiner Dauerhaftigkeit, Festigkeit und Elastizität gefragt und damit ein idealer Werkstoff für den Möbelbau und andere bauliche Anwendungen. Seine Widerstandsfähigkeit und hohe Rohdichte machen es außerdem zu einem hervorragenden Brennholz.
Dekorative Verwendung
Robinien als Bäume und Sträucher haben ein dekoratives Erscheinungsbild und werden häufig in Parks und Gärten wegen ihrer Zierblüten gepflanzt. Dank des schnellen Wuchses und der zähen Struktur werden sie auch für Hecken verwendet.
Weitere gewerbliche Nutzung
Robinienholz wird für die Herstellung von Werkzeugen genutzt und dient als Räucherholz für Fleisch und Fisch, dem es ein charakteristisches Aroma verleiht. In manchen Regionen dient es als Brennstoff, vor allem dort, wo ihr Anbau verbreitet ist.
Ökologie und Auswirkungen
Der Einfluss der Robinie auf die Ökologie ist wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Wechselwirkungen mit dem umgebenden Ökosystem beträchtlich. So anerkannt ihre Vorzüge sind – der Baum hat auch potenziell negative Folgen für die Artenvielfalt und die Funktionen von Ökosystemen.
Risiken und Widerstandsfähigkeit
Die Robinie ( Robinia pseudoacacia ), auch bekannt als Weiße Akazie, ist ein Laubbaum aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie zeichnet sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Bedingungen aus und verträgt Trockenheit ebenso wie Luftverschmutzung. Diese Robustheit ermöglicht ihre Ausbreitung auch unter schwierigen Bedingungen, was Risiken mit sich bringt. Dazu zählt vor allem ihr invasives Verhalten, durch das sie heimische Pflanzen gefährden und lokale Ökosysteme stören kann. Die starke Ausbreitung der Robinie kann zur Abnahme der Artenvielfalt beitragen.
Wechselwirkung mit dem Ökosystem

Die Robinie kann über symbiotische Bakterien an ihren Wurzeln Stickstoff im Boden binden. Das reichert den Boden mit Nährstoffen an und kann das Wachstum anderer Pflanzen in ihrer Umgebung fördern. Einerseits wirkt sie so bodenverbessernd, andererseits kann der zusätzliche Stickstoffeintrag nährstoffarme Standorte verändern und benachbarte Gewässer überdüngen. Die Blüten locken zahlreiche Bestäuber an, allen voran Bienen, die aus ihnen den hoch geschätzten Robinienhonig erzeugen. Ökologisch kann die Robinie jedoch zur Gefahr für heimische Arten werden, wenn sie autochthone Pflanzen verdrängt und dadurch die Beziehungen im Ökosystem stört.
Häufig gestellte Fragen
Dieser Abschnitt beantwortet die häufigsten Fragen rund um die Robinie – zu ihrer Verwendung als Zierbaum, zu den Eigenschaften des Holzes, zu den Unterschieden zwischen den Arten und zu ihren ökologischen Auswirkungen.
Wie wird die Zierrobinie im Garten verwendet?
Die Zierrobinie wird vor allem wegen ihrer attraktiven Blüten gepflanzt, die in Gärten und Parkanlagen ein beliebtes Gestaltungselement sind. Dank der weißen Blütentrauben und des frischen Laubs ist sie außerdem als Bienenweide bei Imkern geschätzt.
Wofür wird Robinienholz am häufigsten verwendet?
Robinienholz ist fäulnisbeständig und hält Witterung sehr gut stand. Es eignet sich deshalb für Bauten im Freien wie Pergolen, Terrassen oder Zäune. Gefragt ist es außerdem für Möbel und Parkett.
Wie unterscheidet sich die Robinie von den echten Akazien?
Die Robinie (Robinia pseudoacacia) erkennt man an ihren dornigen Zweigen und den hellgrünen, gefiederten Blättern. Die echten Akazien (Gattung Acacia) stammen aus Australien und Afrika und sind bei uns nicht winterhart. Die Robinie ist dagegen sehr anpassungsfähig und breitet sich schnell aus.
Welche Besonderheiten gibt es rund um die Robinie?
Die Robinie verbessert die Bodenqualität und liefert zugleich einen der begehrtesten Honige. Bekannt ist sie außerdem für ihre Langlebigkeit und dafür, dass sie an sehr unterschiedlichen Standorten wächst.
Worin unterscheidet sich die Borsten-Robinie von der Gewöhnlichen Robinie?
Die Borsten-Robinie (Robinia hispida) hat im Vergleich zur Gewöhnlichen Robinie kürzere Dornen und borstig behaarte Triebe. Sie unterscheidet sich außerdem durch die Blütenfarbe: Ihre Blüten sind rosa, während die Gewöhnliche Robinie weiß blüht.
Ist die Robinie invasiv und welche Probleme kann sie im heimischen Ökosystem verursachen?
Ja, die Robinie gilt in Mitteleuropa als invasive Art. Sie kann heimische Pflanzenarten verdrängen und lokale Ökosysteme stören. Ihr schnelles Wachstum und ihre starke Ausbreitung können zur Veränderung von Landschaften und zum Rückgang der Artenvielfalt führen.
