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Sassafrasbaum (Sassafras albidum)

Der Sassafrasbaum ist ein laubabwerfender, aromatischer Baum aus der Familie der Lorbeergewächse. Er wird 12–15 m hoch, hat auffällig variable Blätter und eine leuchtende Herbstfärbung.

Sassafrasbaum (Sassafras albidum) – ausläuferbildende Baumgruppe im sommergrünen Laub

Laubabwerfende, aromatisch duftende Bäume

Standort: nährstoffreiche, tiefgründige Böden
Höhe: 12–15 m
Blütezeit: Blüten ohne Zierwert
Vermehrung: durch Aussaat oder Wurzelausläufer

Die Gattung Sassafras gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und umfasst nur zwei Arten. Eine ist in Nordamerika verbreitet, die andere in China. In Mitteleuropa kultiviert man ausschließlich den amerikanischen Sassafras albidum, einen laubabwerfenden Baum von 12–15 m Höhe, der an zusagenden Standorten reichlich Wurzelausläufer bildet.

Die Blätter sind im Grundtyp elliptisch, dabei aber sehr variabel: meist dreilappig, manchmal mit nur einem seitlichen Lappen oder ganz ohne Lappen. Im Herbst färben sie sich auffällig orange bis scharlachrot.

Die unscheinbaren, gelbgrünen Blüten sind zweihäusig verteilt und erscheinen in kleinen Trauben vor dem Blattaustrieb. Die Frucht ist eine schwarze, erbsengroße Steinfrucht auf einem verdickten, fleischigen Stiel. Die Art ist im atlantischen Nordamerika bis nach Texas heimisch.

Sassafras gedeiht nur auf sauren, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden. Das ätherische Öl der Wurzelrinde enthält Safrol, das in der EU Lebensmitteln nicht zugesetzt werden darf – gepflanzt wird der Baum hierzulande allein als Ziergehölz. Mit seinen eigenwillig gelappten und im Herbst prächtig gefärbten Blättern ist er eine Rarität im Garten.