Schwarzer Senf (Brassica nigra)
Einjährige Pflanze mit schwarzbraunen Samen, seit jeher in der Heilkunde, zum Würzen und zur Herstellung von Senf verwendet
- Standort: wächst wild auf feuchten Wiesen und Feldern
- Pflanzabstand: 20–25 × 30 cm
- Aussaatzeit: Mitte März bis Mitte Mai
- Erntezeit: Juli–September
- Vermehrung: durch Aussaat
Schwarzer Senf stammt ursprünglich wahrscheinlich aus dem südöstlichen Mittelmeerraum. Heute wird er in verschiedenen Teilen der Welt auf lehmigen und sandigen Böden mit ausreichend Humus und Kalk angebaut.
Er wird von Mitte März bis Ende Mai in Reihen mit einem Abstand von 20–25 cm und einer Tiefe von 1–2 cm gesät. Gefährliche Schädlinge sind Erdflöhe.
Im gelben, hoch aufwachsenden Blütenstand bilden sich später Schoten, die ovale bis kugelförmige Samen enthalten. Die Samen reifen je nach Aussaatzeit ab Ende Juli. Sie enthalten das Glykosid Sinigrin und sind geruchlos. Erst nach dem Zerdrücken der Samen und dem Hinzufügen von Wasser entsteht das scharf schmeckende und reizende Senföl.
Senfkörner werden zum Würzen, zur Herstellung von Tafelsenf und als Heilmittel verwendet – Schwarzer Senf.
