Schwingel (Festuca)
Dreihundert Arten – vom Rasengras bis zum zierenden Horst – und alle vertragen Trockenheit besser als die meisten Gräser.
Der Schwingel (Festuca) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es handelt sich um Gräser, die überwiegend in den gemäßigten Klimazonen vorkommen. Die Gattung Festuca umfasst rund 300 Arten.
Schwingel sind ausdauernde Stauden mit wechselständigen, schmalen Blättern. Ihre Blätter können steif und rau oder fein und behaart sein. Die Pflanzen haben ein reiches Wurzelsystem, das ihnen erlaubt, gut Trockenheit und nährstoffarmen Böden zu widerstehen.
Beliebt sind Schwingel vor allem im Gartenbau und in der Landschaftsgestaltung. Verwendet werden sie als Stauden in Steingärten, Ziergärten und Parkanlagen. Geschätzt wird der Schwingel für den silbrigen oder blaugrünen Ton seiner Blätter, der einen reizvollen Kontrast zu anderen Pflanzen bildet.

In der Natur wächst Schwingel auf Grünlandwiesen, Weiden, felsigen Hängen und in Steppen. Er ist außerdem ein wichtiger Bestandteil von Grasbeständen.
Zu den bekannten Schwingelarten zählen etwa der Schafschwingel (Festuca ovina), der Rotschwingel (Festuca rubra) oder das Bärenfellgras (Festuca gautieri). Jede Art hat eigene Eigenschaften und bevorzugt bestimmte Standortbedingungen.
Schwingel sind im Allgemeinen anspruchslose Pflanzen, die sonnige Standorte und gut durchlässigen Boden bevorzugen. Sie kommen mit trockeneren Bedingungen zurecht und eignen sich auch für Gärten mit wenig Wasser. Ein regelmäßiger Rückschnitt erhält ihr attraktives Erscheinungsbild und fördert dichten Wuchs.
Schwingel: Anbau und Pflege
Der Anbau von Schwingel ist im Allgemeinen recht einfach, denn es handelt sich um ein anspruchsloses Gras. Nachfolgend einige Tipps und Hinweise für eine erfolgreiche Kultur:
Standort: Schwingel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Wählen Sie einen Platz mit ausreichend Sonnenlicht, an dem die Pflanze aber auch leichten Schatten verträgt. Manche Schwingelarten mögen es ausgesprochen sonnig, andere kommen mit schattigeren Plätzen besser zurecht.
Boden: Schwingel braucht einen gut durchlässigen Boden. Eine gute Drainage ist wichtig, denn Staunässe verträgt er nicht. Der Boden sollte einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert haben.
Gießen: Schwingel ist trockenheitsverträglich, bei extremer Trockenheit kann er jedoch regelmäßige Wassergaben brauchen. Ein durchdringendes Wässern einmal pro Woche reicht in der Regel aus. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu nass wird – das kommt dem gesunden Wachstum zugute.
Düngung: Schwingel braucht grundsätzlich keine üppige Düngung. Ist der Boden jedoch nährstoffarm, können Sie vor der Pflanzung Kompost oder einen Langzeitdünger einarbeiten. Danach genügt es, bei Bedarf gelegentlich nachzudüngen. Düngee ist eine geeignete organische Wahl. Streuen Sie ihn einfach gleichmäßig rund um die Pflanze.
Schnitt: Ein regelmäßiger Schnitt hält den Schwingel in guter Verfassung. Die ideale Schnitthöhe liegt meist zwischen 5 und 10 cm. Geschnitten wird, sobald der Schwingel diese Höhe erreicht hat, und zwar mit einem scharfen Mähmesser. Lassen Sie das Gras zuvor auf eine gewisse Höhe kommen, damit es gesund wächst.
Vermehrung: Schwingel lässt sich über Samen oder durch Teilung der Horste vermehren. Die Samen können im Frühjahr oder im Herbst auf vorbereiteten Boden ausgesät werden. Bei der Teilung trennen Sie junge Horste von der Mutterpflanze ab und pflanzen sie an einen neuen Platz.
Mit diesen Tipps und einem regelmäßigen Blick auf die Pflanzen sollten Sie einen gesunden und attraktiven Rasen haben. Denken Sie daran, dass einzelne Schwingelarten eine besondere Pflege brauchen können – informieren Sie sich daher über die konkreten Ansprüche der Art, die Sie kultivieren.
Wiesenschwingel – Festuca pratensis
Der Wiesenschwingel (Festuca pratensis) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es ist ein ausdauerndes Gras, das überwiegend auf feuchten Wiesen, Weiden und in Auen der gemäßigten Klimazone vorkommt.
Der Wiesenschwingel wächst überwiegend mittelhoch und erreicht Höhen von etwa 30–100 cm. Er hat wechselständige, schmale Blätter, die frischgrün und weich sind. Kennzeichnend für den Wiesenschwingel ist sein dichter, horstiger Wuchs und seine Fähigkeit, kompakte Rasenflächen zu bilden.
Der Wiesenschwingel wird für seine Fähigkeit geschätzt, dichte und dauerhafte Rasenflächen zu bilden. Beliebt ist er für sein ansprechendes Erscheinungsbild und seine Trittfestigkeit. Außerdem kann er sich gut gegen Unkraut durchsetzen und verträgt häufigen Schnitt.

Der Wiesenschwingel (Festuca pratensis) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es ist ein ausdauerndes Gras, das überwiegend auf feuchten Wiesen, Weiden und in Auen der gemäßigten Klimazone vorkommt.
Der Wiesenschwingel wächst überwiegend mittelhoch und erreicht Höhen von etwa 30–100 cm. Er hat wechselständige, schmale Blätter, die frischgrün und weich sind. Kennzeichnend für den Wiesenschwingel ist sein dichter, horstiger Wuchs und seine Fähigkeit, kompakte Rasenflächen zu bilden.
Der Wiesenschwingel wird für seine Fähigkeit geschätzt, dichte und dauerhafte Rasenflächen zu bilden. Beliebt ist er für sein ansprechendes Erscheinungsbild und seine Trittfestigkeit. Außerdem kann er sich gut gegen Unkraut durchsetzen und verträgt häufigen Schnitt.
Rotschwingel – Festuca rubra

Der Rotschwingel (Festuca rubra) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es ist ein ausdauerndes Gras, das vor allem in der gemäßigten Klimazone und in feuchteren Lagen vorkommt.
Der Rotschwingel wächst mittelhoch und erreicht meist Höhen von etwa 20–70 cm. Seine Blätter sind fein, schmal und haben die charakteristische rotbraune Färbung, der er seinen Namen verdankt. Die Blätter können sowohl kurz als auch lang sein und bilden einen dichten, horstigen Wuchs.
Diese Schwingelart wird im Gartenbau und in der Landschaftsgestaltung häufig als Ziergras verwendet. Ihre rote Färbung bringt einen reizvollen Kontrast in Gartenkompositionen. Der Rotschwingel wird oft als Beeteinfassung gepflanzt, in Staudengärten oder in Mischungen für farbige Rasenflächen.
In der Natur wächst der Rotschwingel auf feuchten Wiesen, Weiden, an Waldrändern und an Küsten. Er verträgt feuchte Bedingungen gut und kommt auch auf leicht sauren Böden vor.
Der Rotschwingel ist anspruchslos und bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte mit feuchtem, gut durchlässigem Boden. Er ist trittfest und verträgt häufigen Schnitt. Er eignet sich für Rasenflächen mit geringerer Nutzung, etwa Ziergärten, Terrassenumgebungen oder Wegränder.
Für einen gesunden Rotschwingel-Rasen ist ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 5–8 cm wichtig. Empfehlenswert sind außerdem regelmäßiges Düngen, Gießen und Entfernen von Unkraut.
Der Rotschwingel ist eine attraktive Grasart, die Farbe in den Garten bringt. Geschätzt wird er dafür, dass er feuchte Bedingungen verträgt, und für seinen ästhetischen Wert.
Rohrschwingel – Festuca arundinacea
Der Rohrschwingel (Festuca arundinacea) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es handelt sich um ein ausdauerndes Gras, das in feuchten und mäßig feuchten Lagen vorkommt.
Der Rohrschwingel ist eine hochwüchsige Pflanze, die Höhen von bis zu 120 cm erreichen kann. Er wächst dicht und horstig, seine Blätter sind lang und breit. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe. Kennzeichnend für den Rohrschwingel sind seine Blütenstände, die locker aufgebaute, offene Ähren mit Blüten bilden.
Diese Schwingelart wird häufig in der Garten- und Landschaftsgestaltung eingesetzt. Sie wächst auch in feuchteren Lagen und wird oft an Gewässern gepflanzt, etwa an Seen, Teichen und naturnahen Becken. Der Rohrschwingel dient außerdem der Befestigung von Ufern und dem Erosionsschutz.

Im Rasenbereich ist der Rohrschwingel häufig Bestandteil von Rasensaatmischungen für strapazierfähige Rasenflächen mit guter Trittfestigkeit und Feuchtetoleranz. Dank seines Wurzelsystems trägt er zur Festigung des Bodens und zur Vorbeugung von Erosion bei.
Der Rohrschwingel bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte mit gut durchlässigem Boden. Er toleriert unterschiedliche Bodenverhältnisse, auch leicht sauren Boden. Er ist trittfest und verträgt häufigen Schnitt.
Für einen gesunden Rohrschwingel-Rasen empfiehlt sich ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 5–8 cm. Sinnvoll ist außerdem regelmäßiges Düngen, Gießen und Entfernen von Unkraut.
Der Rohrschwingel ist ein bedeutendes und nützliches Gras, das vielfältig genutzt wird – vom Gartenbau über die Landschaftsgestaltung bis zum Schutz von Naturflächen. Geschätzt wird er für seine Feuchtetoleranz und dafür, dass er stabile und optisch ansprechende Flächen schafft.
Bleicher Schwingel – Festuca pallens

Der Bleiche Schwingel (Festuca pallens) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Dieses ausdauernde Gras kommt vor allem im Gebirge und in subalpinen Lagen vor.
Der Bleiche Schwingel zeichnet sich durch seine dünnen, silbrig grauen Blätter aus, denen er seinen Namen verdankt. Die Blätter sind fein und schmal und biegen sich häufig, was einen eindrucksvollen Effekt ergibt. Die Pflanze erreicht meist Höhen von etwa 20–50 cm.
Diese Schwingelart gilt in der Regel als Ziergras. Verwendet wird sie in Gärten und Landschaftsprojekten für ihr dekoratives Aussehen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Bedingungen. Der Bleiche Schwingel wird oft in Steingärten, an Gefäßrändern und in Mischungen für Trockengärten gepflanzt.
Der Bleiche Schwingel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und ist an unterschiedliche Bodenarten anpassungsfähig. Er verträgt Trockenheit und nährstoffarme Böden. Er eignet sich für Regionen mit geringen Niederschlägen und für Hochlagen.
Zur Pflege des Bleichen Schwingels gehört ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 10–15 cm, der seine kompakte Form erhält. Außerdem braucht er regelmäßige Wassergaben, vor allem in heißen Perioden.
Der Bleiche Schwingel ist eine attraktive und anspruchslose Pflanze, die ein interessantes silbriges Element in den Garten bringt. Er eignet sich für optisch ansprechende und widerstandsfähige Flächen in Steingärten und Trockengärten.
Bärenfellgras alias Bärenfell-Schwingel – Festuca gautieri
Das Bärenfellgras (Festuca gautieri) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es handelt sich um ein ausdauerndes Gras, das ursprünglich aus den Gebirgsregionen Europas stammt.
Das Bärenfellgras wächst niedrig und erreicht meist Höhen von etwa 10–20 cm. Kennzeichnend sind seine Blätter mit wachsartigem Belag, die einen interessanten Effekt erzeugen. Die Blätter sind silbrig, blaugrün oder grün und dabei fein und schmal. Die Pflanze bildet Horste, die sich nach und nach ausbreiten.

Diese Schwingelart wird für ihr attraktives Aussehen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Bedingungen geschätzt. Das Bärenfellgras wird im Gartenbau und in der Landschaftsgestaltung häufig wegen seines dekorativen Werts verwendet. Es eignet sich für Trockengärten, Staudenbeete und Steingärten sowie als Zierpflanze am Rand von Pflanzgefäßen.
Das Bärenfellgras ist anspruchslos und bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden. Es verträgt trockenere Bedingungen und nährstoffarme Böden. Dieses Gras ist außerdem trittverträglich, was es für Gartenwege und Terrassenumgebungen geeignet macht.
Zur Pflege des Bärenfellgrases gehört ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 10–15 cm, damit es kompakt bleibt. Sinnvoll ist es außerdem, abgestorbene Blätter regelmäßig zu entfernen und vor allem in Trockenperioden zu gießen.
Das Bärenfellgras bringt ein interessantes silbriges oder blaugrünes Element in den Garten und eignet sich für optisch ansprechende und widerstandsfähige Flächen.
Schafschwingel – Festuca ovina

Der Schafschwingel (Festuca ovina) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Er wird auch Berg-Schwingel genannt. Es handelt sich um ein ausdauerndes Gras, das natürlicherweise in Hochgebirgs- und alpinen Lagen vorkommt.
Der Schafschwingel hat einen niedrigen Wuchs und erreicht meist Höhen von etwa 10–30 cm. Seine Blätter sind fein und steif und haben eine dunkelgrüne Farbe. Sie stehen dicht in Horsten, die kompakte Polster bilden.
Diese Schwingelart ist an extreme Bedingungen angepasst – etwa an kalte Temperaturen, windige Lagen und magere Böden. Der Schafschwingel ist an die Wuchsbedingungen im Gebirge angepasst, wo er ein wichtiger Bestandteil von Bergwiesen und Weiden ist.
In der Gartenpraxis wird der Schafschwingel häufig für Staudenbeete in Steingärten, entlang von Steinwegen oder auf Terrassen verwendet. Er eignet sich außerdem für Miniaturrasenflächen in alpinen Gärten.
Der Schafschwingel ist anspruchslos und bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Er verträgt Trockenheit, kommt aber auch mit Feuchtigkeit zurecht. Er eignet sich für nährstoffärmere, gut durchlässige Böden.
Zur Pflege des Schafschwingels gehört ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 5–10 cm. Dieser Schnitt erhält seine kompakte Form und fördert dichten Wuchs. Der Schafschwingel braucht keine regelmäßige Düngung, wichtig ist aber, abgestorbene Blätter zu entfernen und zu gießen, wenn die Trockenheit länger anhält.
Der Schafschwingel ist eine attraktive Pflanze, die ein schönes grünes Element in den Garten bringt. Er eignet sich für widerstandsfähige und dauerhafte Flächen mit Gebirgscharakter.
Blauschwingel – Festuca glauca
Der Blauschwingel (Festuca glauca) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es handelt sich um ein ausdauerndes Gras, das ursprünglich aus den Gebirgsregionen Europas stammt.
Der Blauschwingel zeichnet sich durch seine blaugrünen und silbrigen Blätter aus, denen er seinen Namen verdankt. Die Blätter sind schmal, steif und fein in der Oberfläche. Die Pflanze bildet dichte Horste, die Höhen von etwa 20–40 cm erreichen können.

Diese Schwingelart ist wegen ihres ästhetischen Aussehens und ihres dekorativen Werts beliebt. Der Blauschwingel wird im Gartenbau und in der Landschaftsgestaltung häufig für kontrastreiche Akzente in Steingärten, Staudenbeeten, Blumenarrangements und Pflanzungen verwendet. Er ist außerdem gut für die Kultur im Pflanzgefäß geeignet.
Der Blauschwingel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Er verträgt trockenere Bedingungen und kommt gut mit trockenen und mageren Böden zurecht. Er ist außerdem salzverträglich, was ihn für Küstenregionen geeignet macht.
Zur Pflege des Blauschwingels gehört ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 10–15 cm, der seine kompakte Form erhält und den Austrieb neuer Blätter fördert. Wichtig ist, abgestorbene Blätter zu entfernen und zu gießen, vor allem in heißen Perioden.
Der Blauschwingel ist eine attraktive Pflanze, die ein elegantes und farbiges Element in den Garten bringt. Er eignet sich für kontrastreiche Kombinationen mit anderen Pflanzen und liefert dauerhaftes Grün.
Amethyst-Schwingel – Festuca amethystina

Der Amethyst-Schwingel (Festuca amethystina) ist eine Schwingelart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es handelt sich um ein ausdauerndes Gras, das überwiegend in Europa und an einzelnen Standorten in Nordamerika vorkommt.
Der Amethyst-Schwingel zeichnet sich durch seine blauvioletten Blütenähren aus, die einen deutlichen Kontrast zu seinen dunkelgrünen Blättern bilden. Die Blätter sind schmal, fein und silbrig getönt. Die Pflanze erreicht meist Höhen von etwa 30–60 cm.
Diese Schwingelart ist wegen ihres ästhetischen Aussehens beliebt und setzt farbige Akzente in der Gartengestaltung. Der Amethyst-Schwingel wird häufig in Ziergärten, Blumenbeeten und Steingärten verwendet. Er eignet sich außerdem für die Kultur in Blumentöpfen und Kübeln.
Der Amethyst-Schwingel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Er verträgt trockenere Bedingungen und kommt gut mit mageren, trockenen Böden zurecht. Er ist außerdem salzverträglich, was ihn für Küstenregionen geeignet macht.
Zur Pflege des Amethyst-Schwingels gehört ein regelmäßiger Schnitt auf eine Höhe von etwa 10–15 cm, der seine kompakte Form erhält und den Austrieb neuer Blätter fördert. Wichtig ist, abgestorbene Blätter zu entfernen und vor allem in heißen Perioden zu gießen.
Der Amethyst-Schwingel ist eine attraktive Pflanze, die eine ausdrucksstarke und exotische violette Farbe in den Garten bringt. Er eignet sich für farbige Kombinationen mit anderen Pflanzen und verleiht dem Garten ein elegantes Erscheinungsbild.
Häufige Fragen: Schwingel
Wie pflegt man den Blauschwingel?
Der Blauschwingel möchte volle Sonne und einen durchlässigen, eher mageren Boden – in nährstoffreicher, feuchter Erde verliert er seine silbrige Farbe und fällt auseinander. Im Frühjahr den Horst nur mit den Händen oder einem Rechen auskämmen, ein tiefer Schnitt bekommt ihm nicht.
Wann pflanzt man Schwingel?
Am besten im Frühjahr oder im Frühherbst, damit die Horste noch einwurzeln. Pflanzen Sie mit Abstand, damit die Horste zur Geltung kommen – Schwingel breitet sich nicht aggressiv aus.
Womit düngt man Ziergräser?
Sehr sparsam – dem Schwingel genügt ein schwacher Auszug aus Düngee (1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) einmal im Frühjahr. Überdüngtes Gras knickt um und verliert seine kompakte Form.
