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Stachelbeermehltau

Inhalt

Stachelbeermehltau - amerikanischer Stachelbeermehltau

(Podosphaera mors-uvae)

Der amerikanische Stachelbeermehltau ist eine Krankheit, die durch den Pilz Podosphaera mors-uvae verursacht wird. Diese Krankheit führt zur Bildung eines weißen, pudrigen Belags auf Blättern, Trieben, Blüten und Früchten der Stachelbeere. Die betroffenen Pflanzenteile können sich auch verformen, was letztendlich häufig den Gesamtertrag beeinflusst.

Diese Krankheit verbreitet sich vorwiegend unter warmen und feuchten Bedingungen und kann während der gesamten Vegetationsperiode der Pflanzen auftreten.

Die Vorbeugung dieser Krankheit umfasst das regelmäßige Entfernen trockener und beschädigter Äste, das Halten der Pflanzen unter trockenen Bedingungen, den Einsatz von Fungiziden zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen sowie die Auswahl resistenter Stachelbeersorten.

Stachelbeermehltau - Schäden an Jungtrieben

Mehltauresistente Stachelbeere

Eine der besten Möglichkeiten, einem Befall der Stachelbeere mit Mehltau zu entgehen, ist die Wahl einer Sorte, die resistent gegen diese Krankheit ist. Dazu gehören beispielsweise: Darek, Karat, Invicta, Karmen, Pax, Prima oder Remarka.

Und da Mehltau auch Johannisbeeren befällt, haben Sie auch hier die Wahl aus resistenten Sorten: Red Lake, Rondom, Tatran aus den roten Sorten, aus den weißen dann Jantar oder Orion und aus den schwarzen zum Beispiel Eva, Viola, Otelo.

Stachelbeermehltau – Fruchtschäden

Spritzmittel gegen Stachelbeermehltau

Gegen Stachelbeermehltau eignet sich eine Spritzbehandlung, und zwar ein Fungizid, das 2x nach der Blüte und dann noch einmal nach der Ernte ausgebracht wird. Zugelassene Mittel sind:

  • Bayleton 25 WP (Triadimefon) – 0,03 %,
  • Rubigan 12 EC (Fenarimol) – 0,03 %.

Beide Mittel eignen sich auch für Johannisbeeren.

Wenn Sie Spritzbehandlungen vermeiden möchten, ist es am besten, mehltauresistente Sorten zu kaufen (siehe oben), die Bestände von Stachel- und Johannisbeeren luftig zu halten, die Pflanzen nicht mit Stickstoff zu überdüngen (d. h. lieber organischen Dünger als chemischen zu wählen), konsequent befallene Teile der Stachel- und Johannisbeeren zu entfernen und im Herbst das gefallene Laub zu harken und zu verbrennen, in dem der Erreger überwintert.

Stachelbeermehltau - Schäden an Johannisbeerblättern

Quellen: