Sumpf-Hibiskus (Hibiscus moscheutos)
- Standort: sonnig, feuchte Böden in der Nähe von Gewässern oder in Beeten
- Höhe: 80–150 cm
- Blütezeit: Juli bis September
- Vermehrung: durch Teilung der Horste, Aussaat von Samen oder Stecklingen
Der Sumpf-Hibiskus bildet feste, aufrechte Stängel, die eine Höhe von etwa 1–1,5 m erreichen. Die Blätter sind eiförmig, lang zugespitzt, mit gesägtem Rand und auf der Unterseite grauweißlich filzig. Den größten Schmuck bieten jedoch die Blüten – tellerförmig, malvenähnlich, mit einem Durchmesser von 10–18 cm, weiß bis rosa mit einem ausgeprägten purpurroten Zentrum. Die Blüte setzt im Spätsommer ein und dauert bis in den September, wenn an den Triebspitzen einzelne Blüten aufgehen, die nur kurz geöffnet bleiben, sich aber nach und nach neu bilden.
Pflege des Sumpf-Hibiskus
Der Sumpf-Hibiskus benötigt einen sonnigen Standort und feuchten, nährstoffreichen Boden, idealerweise in der Nähe eines Gewässers. Er verträgt auch kurzzeitige Überschwemmungen, was ihn zu einer hervorragenden Pflanze für die Bepflanzung an Teichen oder Bächen macht. Regelmäßiges Düngen ist empfehlenswert – bewährt hat sich die Verwendung organischer Dünger, zum Beispiel Hnojík, der eine lange Blüte und gesundes Wachstum fördert.
Vermehrung
- Durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst.
- Durch Aussaat von Samen, was zeitaufwändiger ist, aber die Gewinnung von mehr Pflanzen ermöglicht.
- Durch Stecklinge krautiger Triebe, die in sandigem Substrat wurzeln.
Verwendung in der Gartenarchitektur
Der Sumpf-Hibiskus ist ideal für die Bepflanzung an Wasserflächen, wo er durch seine Stattlichkeit und sein exotisches Erscheinungsbild glänzt. Er lässt sich mit anderen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen kombinieren, beispielsweise mit Iris oder Funkien. Dank seiner riesigen Blüten wird er häufig zum Blickfang im Beet und eignet sich daher auch als Solitärpflanze.
Mehr über Hibiskus (Hibiscus) erfahren Sie in einem separaten Artikel.
Hibiskus — Fotos unserer Gärtner
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