Wegerich (Plantago)
Heimische ausdauernde Stauden der Wiesen und Wegränder; seit langem als Heilpflanzen bekannt
- Standort: sonnig bis halbschattig, trocken bis feucht; nährstoffreiche bis magere Böden
- Höhe: 15–50 cm
- Blütezeit: Mai–Oktober
- Vermehrung: durch Aussaat
Breitwegerich (Plantago major)
Die Blätter sind breit eiförmig, deutlich gestielt, mit parallelen Nerven in 5–9 Bögen. Blätter und Blattstiele sind schwach behaart; grünlich-gelbe lange Blütenähren tragen weiße Staubfäden; wächst auf Schotterflächen und Wegrändern.
Mittelwegerich (Plantago media)
Eine behaarte Art mit breit elliptischen Blättern und sehr kurzen Blattstielen. Seine etwas kürzeren Blütenähren stehen auf langen Stielen und duften; zart violette Staubfäden überragen die weißlichen Blüten; wächst auf trockenen Wiesen.
Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Die Blätter sind lanzettlich, etwas glänzend und leicht aufgerichtet; auf gerippten, etwa 40 cm langen Schäften sitzen kurze bräunliche Ähren von Blüten, aus denen kranzförmig längere Staubblätter mit weißen Staubbeuteln hervorragen. Es wird für Säfte und Bonbons gegen Husten usw. verwendet.
Plantago afra
Er stammt aus dem Mittelmeerraum, wo er auf sandigen, nährstoffarmen Böden wächst. Er gehört zu den Wegerichen, obwohl er unseren heimischen Arten wenig ähnelt – er hat keine grundständige Blattrosette, sondern einen beblätterten Stängel mit zahlreichen Blütenköpfchen. Seine Samen werden ähnlich wie Leinsamen als Schleimdroge verwendet, weshalb er in größeren Mengen angebaut wird (z. B. in Südfrankreich).
