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Zypresse (Cupressus)

In Mitteleuropa lässt sich nur eine einzige Art auspflanzen – die Arizona-Zypresse, und auch die nur in warmen, geschützten Lagen.

  • Beschreibung: Hoher immergrüner und meist sehr schlanker Nadelbaum.
  • Standort: Sonniger Platz in warmen und geschützten Lagen; gewöhnliche Gartenböden.
  • Höhe: Je nach Standort 5–20 m.
  • Blütezeit: März–April, die Blüten sind unscheinbar.
  • Vermehrung: Durch Aussaat.

Rund 20 Zypressenarten sind vor allem in den Gebieten vom Mittelmeerraum bis zum Himalaja, in Nordafrika und in Nordamerika verbreitet, und zwar in den Tropen wie in den Subtropen. Sie gehören zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). In Mitteleuropa lässt sich nur eine einzige Art auspflanzen.

Zypressenarten

Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica)

Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica) mit schmaler, blaugrüner Krone

Die winterhärteste Art der Gattung – und trotzdem nur für warme, geschützte Lagen zu empfehlen. Sie verträgt auch kalkhaltige Böden. Sie bildet eine dichte, ausgeprägt schlanke Krone, hat eine raue, gefurchte Borke am Stamm und wechsel- oder gegenständig angeordnete Zweige. Die blaugrünen bis graugrünen Schuppenblätter liegen den Zweigen nicht dicht an. Die kugeligen Zapfen mit ihren kräftigen Dornen bleiben lange geschlossen und werden bis zu 2,5 cm groß.

Großfrüchtige Zypresse (Cupressus macrocarpa)

Großfrüchtige Zypresse (Cupressus macrocarpa), auch Monterey-Zypresse genannt

Unser Klima verträgt sie nicht. Sie stammt aus Kalifornien, von der Bucht von Monterey – daher ihr zweiter Name Monterey-Zypresse – und wird häufig in englischen Parks gepflanzt. Der Baum erreicht eine Höhe von 10–20 m und bildet im Alter eine breit ausladende Krone. Die Rinde ist zunächst rotbraun und reißt später schuppig auf. Zerreibt man die Schuppenblätter, duften sie angenehm nach Zitrone.

Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens)

Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens) als schlanke Säulen-Zypresse

Die „echte“ Zypresse, die das typische Landschaftsbild des Mittelmeerraums prägt – als schmale Säulen-Zypresse gehört sie zur Toskana wie kaum ein zweiter Baum. Schon in der Antike wurde sie aus dem nördlichen Persien und aus Kleinasien dorthin gebracht. In ihrer typischen Form ist sie ein schlanker, 20–30 m hoher Baum mit geschlossener Krone. Die wild wachsende Mittelmeer-Zypresse erinnert mit ihren waagerecht abstehenden Ästen an eine Zeder. Beide Typen sind nur in den wärmeren Regionen südlich der Alpen ausreichend frosthart.