Mispel (Mespilus germanica)
- Standort: sonnige bis halbschattige Lagen; warmer, auch kalkhaltiger Boden
- Höhe: 3 bis 5 m
- Standortfläche: 9–25 (36) m²
- Blütezeit: Ende Mai
- Vermehrung: durch Veredelung, Absenker oder Holzstecklinge
Die Mispel aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) ist eine in Gärten nur selten kultivierte Kernobstart. Früher wurde sie bei uns so häufig gepflanzt bzw. verwilderte so oft, dass Carl von Linné glaubte, sie sei in Deutschland heimisch, und gab ihr den Artnamen germanica. Die Ausbreitung aus dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet zwischen dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer erfolgte über Kleinasien und Griechenland nach West- und Mitteleuropa.
Die Mispel wächst langsam und sparsam und bildet eine malerische Krone. Junge Triebe von grauer bis schwarzer Farbe sind behaart, ältere Äste und Stämmchen häufig verdreht. Die Rinde löst sich leicht ab.
Blüten und Blätter
Früchte und ihre Verwendung
Anbau
Sorten
Mispeln werden allgemein als Echte Mispel (Mespilus germanica) bezeichnet, ohne Angabe einer Sorte, obwohl solche existieren. Die Sortimente Westeuropas führen die Sorten ‚Holländische Großfrüchtige‘, ‚Nottingham‘, ‚Königliche‘ und ‚Kernlose‘ auf.
Eine ausführlichere Beschreibung dieser Art finden Sie im eigenständigen Artikel Echte Mispel (Mespilus germanica).
