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Schaumkraut (Cardamine)

Wilde Staude geeignet für naturnahe Bereiche.

  • Standort: je nach Art feuchte lehmige Böden an sonnigen bis schattigen Standorten
  • Höhe: 10–30 cm
  • Blütezeit: April–Juni
  • Vermehrung: durch Teilung, Pflanzen der Wildarten versamen sich leicht selbst

Verschiedene Arten des Schaumkrauts aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) sind in Mitteleuropa, den Karpaten, Italien und Nordamerika beheimatet.

Es sind anspruchslose Stauden, die häufig verwildern und sich auf natürliche Weise ausbreiten. Dank ihrer natürlichen Eleganz, frühen Blüte und der Fähigkeit, auch an feuchteren Standorten zu wachsen, eignen sie sich hervorragend für Waldpartien, Unterpflanzungen und feuchtere Gartenecken, wo sie natürlich und ungezwungen wirken. Sie bilden zarte Bestände, die besonders in Kombination mit Farnen oder Frühjahrszwiebelpflanzen zur Geltung kommen.

Das Schaumkraut wird von Gärtnern geschätzt, die auf ökologischen Anbau und ein naturnahes Erscheinungsbild der Pflanzungen Wert legen.

CARDAMINE ASARIFOLIA L. – Schaumkresse / Schaumkresse
CARDAMINE ASARIFOLIA L. – Schaumkresse / Schaumkresse

Arten und Sorten

Cardamine pentaphyllos (syn. Dentaria pentaphyllos)

  • Herkunft: Alpen und Pyrenäen.
  • Höhe: bis 30 cm.
  • Blüten: klein, lila, in Trauben angeordnet, erscheinen im Juni und Juli.
  • Geeignete Verwendung: Waldstaude für leichten Schatten unter ausgewachsenen Gehölzen, pflegeleicht.

Dieses robuste Schaumkraut mit fünfteiligen Blättern gehört zu den reizvollsten schattenliebenden Stauden. In seiner natürlichen Umgebung wächst es in schattigen Wäldern und auf humosen Böden, wo es dichte Teppiche bildet.

Es ist die ideale Wahl für Gärten mit feuchteren Beeten, wo es in Gesellschaft von Farnen, Lerchensporn und anderen Waldpflanzen zur Geltung kommt. Nach der Blüte bleibt es dank des ausdrucksstarken Laubes dekorativ.

Cardamine pentaphyllos (syn. Dentaria pentaphyllos)​

Wiesenschaumkraut, gefüllte Form (Cardamine pratensis 'Plena')

  • Höhe: bis 30 cm.
  • Blüten: weiß bis zartrosa, blühen im April und Mai.
  • Standort: frische bis feuchte Böden, sonniger oder heller Standort.
  • Verwendung: wirkt sehr schön in einer extensiv gepflegten Blumenwiese. Wenn die verblühte Pflanze nicht zu tief zurückgeschnitten wird, kann sie im Herbst ein zweites Mal blühen. Die Wildart versamt sich leicht selbst.

Diese gefüllt blühende Form der Wiesenschaumkresse beeindruckt durch ihr zartes Erscheinungsbild und ihre üppige Frühjahrsblüte.

Dank ihres naturnahen Charakters eignet sie sich hervorragend für Naturgärten, feuchte Wiesen oder Beete im Landhausstil. Die Blüten sind nicht nur für Menschen attraktiv, sondern auch für Bestäuber – besonders früh im Frühling, wenn nur wenig Nahrung vorhanden ist.

Die Pflanze ist anspruchslos und eignet sich auch für größere Gruppenanpflanzungen, wo sie sich durch Selbstaussaat leicht verbreitet.

Wiesenschaumkraut, gefüllte Form (Cardamine pratensis 'Plena')​

Dreiblättrige Schaumkresse (Cardamine trifolia)

  • Wuchshöhe: niedrigwüchsige Art.
  • Blüten: weiß bis rosa, in Trauben, blühen im Juni.
  • Blätter: dreiteilig, dunkelgrün, kommen auch in der kühlen Jahreszeit gut zur Geltung.
  • Standort: kalkhaltige Böden.
  • Verwendung: geeignet für Unterpflanzungen und flächige Bepflanzung unter ausgewachsene Bäume. Geeignete Nachbarpflanzen sind Farne und Lerchensporn.

Die dreiblättrige Schaumkresse ist eine unscheinbare schattenliebende Staude mit dekorativen dreiteiligen Blättern. Sie eignet sich als Bodendecker für Halbschatten und tieferen Schatten unter Bäumen. Sie ergänzt Farne, Windröschen oder Lerchenspornen gut. Sie ist immergrün und bleibt auch außerhalb der Blütezeit attraktiv.

Cardamine trifolia​