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Kalmia (Berglorbeer)

Kalmien (Berglorbeer, Lorbeerrose) sind immergrüne Sträucher aus der Familie der Heidekrautgewächse mit prächtigen Blüten von Mai bis Juli. Beliebte Ziergehölze für den Garten.

Gartenszene vom September 2023
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Kalmia mit rosa Blüten und grünen Blättern
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Kalmia latifolia mit rosa Blüten und grünen Blättern
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Kalmia (Berglorbeer): Herkunft und Standort

Kalmien, im Deutschen Berglorbeer oder Lorbeerrose genannt, sind immergrüne oder laubabwerfende Sträucher mit auffälligen Blüten – und in allen Teilen giftig. Die Gattung gehört zur großen Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und stammt überwiegend aus Nordamerika. Geschätzt werden Kalmien als Ziersträucher in Gärten und Parks, wo sie mit ihren farbenreichen Blüten von Mai bis Juli auffallen.

Kalmien brauchen einen halbschattigen Platz mit feuchtem, humosem und kalkfreiem, saurem Boden. Gut kombinieren lassen sie sich mit Pflanzen gleicher Ansprüche, etwa Rhododendren und Heidekraut; ungeeignet ist dagegen die Nachbarschaft der Schwarznuss (Juglans nigra), deren Juglon Moorbeetpflanzen schlecht bekommt. Vermehren lassen sich Kalmien durch Aussaat, Stecklinge oder Veredelung – so entstehen die zahlreichen Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben und -formen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Kalmien sind immergrüne oder laubabwerfende Sträucher mit attraktiven, aber giftigen Blüten.
  • Sie bevorzugen feuchte, saure Böden und halbschattige Standorte.
  • Vermehrt werden sie durch Aussaat, Stecklinge oder Absenker; sie gehören zu den Heidekrautgewächsen.

Kalmia latifolia (Breitblättrige Lorbeerrose)

Kalmia latifolia

Kalmia latifolia trägt den deutschen Namen Breitblättrige Lorbeerrose. Der immergrüne Strauch aus der Familie der Ericaceae stammt aus dem Osten der USA und kommt dort natürlich von Maine bis Florida und westwärts bis Indiana und Louisiana vor.

Gefragt ist der Strauch wegen seiner dekorativen Blüten, die meist von Ende Mai bis Anfang Juni erscheinen. Kalmia latifolia wird 1–1,5 Meter hoch und wächst breit ausladend.

Die Blüten sind ausgesprochen dekorativ: meist zartrosa Knospen, die sich zu zimtroten bis weinroten Tönen öffnen. Manche Sorten zeigen eine markante Punktierung oder einen Rand – ‚Kaleidoscope‘ etwa dunkel zimtrote bis weinrote Blüten mit weißem Saum, ‚Pinwheel‘ eine kontrastreiche weiße Krone mit ziegelroten Zeichnungen.

Die Blätter der Kalmia latifolia sind sattgrün, schmal und glänzend, was den Strauch das ganze Jahr über attraktiv macht. Er bevorzugt saure, gut durchlässige Böden und einen halbschattigen Standort und passt damit ins Moorbeet und in den Steingarten.

Kalmia ist frosthart und robust gegenüber Krankheiten – eine beliebte Wahl für alle, die wenig Pflegeaufwand suchen. Gelegentlicher Rückschnitt fördert den Austrieb und erhält die schöne Form.

Berglorbeer im Beet: Blüte, Farben und Partnerpflanzen

Kalmia mit rosafarbenen Blüten und dunkelgrünen Blättern

 Kalmien sind Sträucher von großer Schönheit und werden vor allem wegen ihrer dekorativen Blüten geschätzt. Im Deutschen heißen sie Berglorbeer und zählen zu den Moorbeetpflanzen. Beliebt sind sie für ihre unkomplizierte Pflege und die Ähnlichkeit mit Rhododendren.

  • Vorkommen: Sie stammen aus Nordamerika, wo sie saure, gut durchlässige Böden bevorzugen.
  • Blüten: Sie zeigen eine breite Palette an Farben von Weiß über Rosa bis Weinrot.
  • Blütezeit: Die Sträucher blühen von Mai bis Juni, wenn die doldenartig gruppierten Blüten erscheinen.

Als Partner im Beet eignen sich Heidekraut, Storchschnabel und Glockenheide. Für gesundes Wachstum und reiche Blüte brauchen sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz.

Achtung: Alle Pflanzenteile sind giftig, Tiere und kleine Kinder sollten deshalb Abstand halten.

Wichtig ist, die Jungpflanzen flach und in ein torfreiches, saures Substrat zu setzen. Damit sind Kalmien eine ideale Wahl für alle, die attraktive immergrüne Sträucher fürs Moorbeet suchen, ohne viel Pflegeaufwand.

Weitere Sorten und Bezugsquellen finden Sie bei Baumschulen, die auf Moorbeet- und Rhododendron-Gehölze spezialisiert sind.

Lorbeerrose pflanzen und pflegen

Kalmien tragen auch den Namen Berglorbeer. Diese attraktiven Moorbeetsträucher sind für ihre auffälligen Blüten beliebt. Sie stammen überwiegend aus Nordamerika, werden heute aber auch in anderen Teilen der Welt als Ziergehölze kultiviert.

Kalmia anbauen

  • Standort: Kalmien bevorzugen einen halbschattigen Platz mit saurem, gut durchlässigem und zugleich feuchtem Substrat.
  • Pflege: Die Pflanzen brauchen eine ähnliche Pflege wie Rhododendren, mit denen sie verwandt sind. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, vor allem in Trockenperioden.

Aussehen

  • Blätter: Die meisten Kalmia-Sorten haben lange, lanzettliche Blätter; sie sind giftig und sollten vorsichtig gehandhabt werden.
  • Blüten: Kalmien blühen von Mai bis Juni, die Blütenstände reichen farblich von Weiß über Rosa bis Rot.

Sorten
Es gibt zahlreiche Kalmia-Sorten, die sich in Größe und Blütenfarbe unterscheiden. Die meisten erreichen höchstens etwa 100 cm Höhe.

Da die ganze Pflanze giftig ist, gehört sie außer Reichweite von Kindern und Haustieren. Die Blüten geben dem Garten einen besonderen Akzent und werden für ihre Schönheit und Sortenvielfalt geschätzt. Der Anbau lohnt sich für jeden, der die Standortansprüche dieser Pflanzen erfüllen kann.

ausführliche Sortenbeschreibungen und Pflegehinweise finden Sie bei spezialisierten Baumschulen für Moorbeetpflanzen.

Kalmia angustifolia (Schmalblättrige Lorbeerrose)

Kalmia angustifolia

Kalmia angustifolia, im Deutschen Schmalblättrige Lorbeerrose, ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Ericaceae mit natürlichem Vorkommen im Osten Nordamerikas. Die Pflanze wird 0,3–0,9 m hoch und wächst ausläufernd, was sie als Bodendecker geeignet macht.

Die Blätter sind elliptisch, fest und dunkelgrün mit bläulichem Schimmer. Blüten der Kalmia haben eine charakteristische Form und erscheinen in klar abgesetzten Rosatönen. Kalmia angustifolia ‚Rubra‘ ist eine Sorte mit kräftig rosa Blüten und ein auffälliger Akzent im Garten.

Für den erfolgreichen Anbau braucht es einen hochwertigen, durchlässigen und sauren Boden, der die Bedingungen eines Moorbeets nachbildet. Standort und Pflege entsprechen denen der Rhododendren: Schutz vor praller Sonne und regelmäßiges Gießen. Der Strauch ist zwar hart im Nehmen, kann in raueren Lagen im Winter aber einen Schutz brauchen.

  • Höhe: 0,3–0,9 m
  • Breite: 0,4–0,8 m
  • Blütenfarbe: Rosa
  • Blütezeit: Juni und Juli

Mehr zu Anbau und Sorten erfahren Sie bei Baumschulen, die auf Moorbeetpflanzen spezialisiert sind.

Kalmia Standort: Licht, Boden und Gießen

Die Kalmia ist mit ihrer attraktiven Blüte und dem immergrünen Laub ein beliebter Gartenstrauch. Der richtige Standort entscheidet über den Erfolg. Ideal sind Lagen in voller Sonne oder im Halbschatten. Entscheidend ist außerdem ausreichend Licht: Es liefert der Kalmia die Energie für ihre charakteristischen Blüten.

Standort und Licht

  • Volle Sonne bis Halbschatten

  • Vor praller Mittagssonne schützen

Gegossen wird regelmäßig, aber maßvoll, damit keine Staunässe entsteht. Die Pflanze bevorzugt saure, humose Böden. Wegen der Ansprüche ihrer Wurzeln braucht sie außerdem einen gut durchlässigen Boden. Zu einer guten Pflege gehört ausreichende Feuchtigkeit, vor allem in den warmen Monaten.

Gießen

  • Regelmäßig, aber maßvoll

  • Staunässe vermeiden

Für eine gesunde Entwicklung sollten die Wurzeln weder praller Sonne noch Wind ausgesetzt sein. Das feine Wurzelwerk reagiert empfindlich darauf, deshalb gehört die Kalmia an einen geschützten Platz. Eine sorgfältige Standortwahl schafft die besten Voraussetzungen.

In Deutschland lässt sich Kalmia mit der nötigen Pflege gut kultivieren, sie kommt mit dem hiesigen Klima zurecht. Mit dem richtigen Platz und maßvollem Gießen gedeihen Kalmia latifolia und Kalmia angustifolia auch in deutschen Gärten – beides beliebte Arten im Moorbeet.

Kalmia düngen

Kalmia angustifolia mit schmalen Blättern und rosa Blüten

Die Kalmia ist eine säureliebende Pflanze und braucht für gesundes Wachstum regelmäßige Nährstoffgaben. Gedüngt wird im Frühjahr und im Herbst. Geeignet sind Dünger für Rhododendren und Azaleen, die vollständig wasserlöslich sind, oder granulierte Langzeitdünger.

  • Düngerhythmus:

    • Frühjahr: Beginn der Vegetationsperiode

    • Herbst: Vor dem Winter

Als Naturdünger eignet sich DÜNGEE, ein organischer Dünger, der die Kalmia mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

  • Vorteile von DÜNGEE:

    • Nährstoffe: Umfassende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen

    • Langsame Freisetzung: Die Nährstoffe werden nach und nach abgegeben

    • Sicherheit: Kein Verbrennen der Pflanze

Wichtig ist, Dünger richtig und in den empfohlenen Mengen auszubringen, damit die feinen Wurzeln keinen Schaden nehmen. Wer Kalmien im Garten hat, fährt mit maßvollen Gaben deutlich besser als mit zu viel.

Kalmia: Wissenswertes und Giftigkeit

Die Kalmia, im Deutschen Berglorbeer, ist ein Moorbeetstrauch mit einigen bemerkenswerten Eigenschaften. Er ist immergrün, das Laub bleibt also das ganze Jahr über grün.

Blüten

  • Farben: Die auffälligen Blüten der Kalmia kombinieren mehrere Farbtöne – Rot, Weiß, Rosa und Weinrot.
  • Blütezeit: Die Sträucher blühen meist von Mai bis Juni.

Anbau

Interessant ist, dass der Kalmia derselbe Boden zusagt wie den Rhododendren; oft steht sie deshalb zusammen mit anderen Moorbeetpflanzen wie Heidekraut und Glockenheide.

Verbreitung

Ursprünglich stammen Kalmien aus Nordamerika, inzwischen sind sie auch in anderen Teilen der Welt verbreitet und beliebt.

Giftigkeit

Zu beachten ist: Trotz der schönen Blüten hat die Kalmia giftige Blätter, die für Haustiere gefährlich werden können – beim Umgang mit der Pflanze sollte man das wissen.

Im Gartendesign werden Kalmien für ihre Zierwirkung geschätzt. Sie sind ein gutes Beispiel für eine Pflanze, die mit ihrer farbenreichen Blüte Schönheit und Vielfalt in den Garten bringt